Dankbarkeit und Gemeinschaft

Beim diesjährigen Iftar in der Schule feierten SchülerInnen und Lehrkräfte gemeinsam.

Inzwischen ist es bereits eine Tradition, auf die sich die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 schon lange gefreut hatten: das Fastenbrechen in unserer Schule. Da der islamische Fastenmonat Ramadan in einem beweglicher Zeitrahmen stattfindet und erst vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang gegessen werden darf, durfte in diesem Jahr schon kurz nach 18 Uhr gespeist und gefeiert werden.

Ab 17 Uhr kamen die Jugendlichen in der Mensa an und stellten ihre wunderbaren Köstlichkeiten auf den Buffettisch – jede Menge Süßes, Herzhaftes, Getränke und Snacks. Ein Genuss schon allein für die Augen und die Nase. Gemeinsam wurde der Raum hergerichtet, wurden die Tische dekoriert und eine Wand mit einem riesigen Halbmond aus Luftballons geschmückt.

Pünktlich um 18 Uhr startete das Fest. Zu Beginn stellten Schülerinnen verschiedene Fastentraditionen vor. Neben den religiösen islamischen, christlichen, jüdischen und buddhistischen Konzepten des Fastens und Verzichtens, Betens und Besinnens gibt es, so wurde betont, auch andere Ideen dazu. So geht es beim Heilfasten zum Beispiel vor allem um die Gesundheit und darum, dem Körper Gutes zu tun. Eines haben alle Fastenbräuche gemeinsam: Fastende nehmen sich ganz bewusst eine Pause vom Alltag, lassen liebe Gewohnheiten für eine begrenzte Zeit los und fokussieren sich auf Verzicht und besondere Werte.

Fotos: krs

Dankbarkeit für das, was wir haben, und die Stärkung der Gemeinschaft sind zwei dieser Werte im Ramadan. Darum ist das gemeinsame Fastenbrechen immer der Höhepunkt eines Fastentages. Und so schwirrten Unterhaltungen, Gelächter und der Austausch beim Iftar in der Schule durch die Mensa. Auch die Lehrkräfte hatten Spaß und genossen mit den SchülerInnen das üppige Festmahl.

Und zum Schluss ging es zu wie bei den Heinzelmännchen: Alles packten beim Aufräumen mit an und verwandelten den „Festsaal“ wieder in eine Mensa.