Aktuelles

Die Zukunft liegt im Handwerk

Unsere AchtklässlerInnen besuchten die Mitmachmesse „Lust auf Handwerk 2026“

Der Akkuschrauber in Laras Hand läuft ruhig. Zuerst dreht sich die Schraube im Holz ein wenig. Dann plötzlich nicht mehr, sie scheint stecken geblieben zu sein. Lara drückt fester, der Akkuschrauber wird lauter. Auf einmal riecht es nach verbranntem Holz. „Jetzt solltest du aufhören“, sagt der Dachdeckermeister lächelnd zu der 15-Jährigen und fragt: „Was kannst du jetzt tun?“ Lara schaut das Werkzeug genau an und entdeckt den Vorwärts- und Rückwärtsschalter. Sie schaltet auf „Vorwärts“ und binnen 10 Sekunden ist die Schraube im Holzbalken verschwunden. „War ganz leicht“, grinst sie und bekommt ein Lob vom Dachdeckermeister, der den Jugendlichen seinen Beruf erklärt und Tipps zum Schrauben und Nägel-Einschlagen gibt.

Nebenan scheppert es gewaltig. Ein Schüler versucht sich gerade im „Dachziegelweitwurf“. Er macht es genauso, wie er es gezeigt bekommen hat: Er geht leicht in die Knie und schwingt den Ziegel entschlossen nach vorn in einen Holzkorb. Seine zuschauenden Freunde applaudieren. Der Ziegelwerfer freut sich. „Morgen“, so merkt er an, „hab ich garantiert Muskelkater in den Armen.“

Mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler hatten am 24. April 2026 Gelegenheit, bei der Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ Erfahrungen zu machen, Informationen zu sammeln und die unterschiedlichsten Handwerksberufe kennenzulernen. Und darüber nachzudenken, ob eine berufliche Zukunft im Handwerk für sie in Frage kommt.

Dafür verwandelten sich der Campus der Freiherr-vom-Stein-Realschule und des Technischen Berufskollegs Färberstraße in einen großen Markt der Möglichkeiten. Von unserer Realschule Benrath waren die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 zu der Veranstaltung gefahren. Und nicht nur die Düsseldorfer Dachdeckerinnung warb mit ihren Mitmachangeboten um die Jugendlichen. Auch Karosseriebauer/innen, Kachelofenbauer/innen, Gebäudereiniger/innen, Fotograf/innen, Elektriker/innen, Schweißer/innen, Gärtner/innen, Stuckateur/innen, Kältetechniker/innen, Installateur/innen und viele mehr standen den Jugendlichen Rede und Antwort.

Organisiert wurde die Messe von der Kreishandwerkerschaft und der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf. In dem Bewusstsein, dass es gar nicht so leicht ist, junge Leute zu begeistern, hatten sie sich viele Aktivitäten einfallen lassen, die den Schülerinnen und Schüler viel Spaß machten. So luden die Floristen zum Binden von Blumensträußen ein, bei den Schweißern konnte Herzen aus rotem Stahl geformt werden. Die Bäcker zeigten spezielle Techniken zum Teig-Kneten und die Gebäudereiniger verrieten ihre besten Tricks fürs Fensterputzen.

Möglichkeiten zu informierenden Gesprächen gab es reichlich: Alle Profis waren gut vorbereitet und konnten auch die kniffligsten Fragen beantworten.  Expertinnen und Experten der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit zeigten Berufs- und Bildungswege im Handwerk auf, gaben Auskunft über Ausbildungsmöglichkeiten, Gehaltsvorstellungen und Karriereschritte. Und wem bei den vielen Infos der Kopf schwirrte, konnte bei Waffeln und kühlen Getränken eine Pause in der Sonne genießen.

Das Highlight für viele der Jugendlichen war eine „Fahrt“ an einem Kran-Seil – einem wichtigen Werkzeug zum Beispiel für Dachdecker. An der Seite von geschultem Personal ging es bei strahlendem Sonnenschein etwa 50 Meter in die Höhe. „Das war ein toller Abschluss eines spannenden Tages“, schwärmte Lara. „Es ist ein bisschen wie fliegen lernen.“

Text & Fotos: krs

Weiter Informationen zur Veranstaltung „Lust auf Handwerk“ gibt es hier: 

Stärken gegen Sucht

Suchtpräventionswoche für die Stufe 7

„Wie treffe ich meine eigenen Entscheidungen, wenn viele andere etwas ganz anderes machen? Wenn sie zum Beispiel rauchen, Alkohol trinken oder mediensüchtig werden? Wie kann ich mich schützen?“ 
In der Suchtpräventionswoche hatten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 viel Zeit zum Nachdenken darüber, wie sie verhindern können, in eine Sucht zu geraten. Rasch wurde ihnen klar: Dieses Thema ist viel mehr als ein ‚Nein‘ zu Zigaretten, Alkohol und anderen Suchtmitteln. Es geht um echte innere Stärke, um den Umgang mit Stress und darum, wie man seinen eigenen Weg geht, ohne sich von Suchtmitteln oder Mediensucht ausbremsen zu lassen.

Die Suchtpräventionstage für alle 7. Klassen fanden vom 24.03. bis zum 26.03.2026 an unserer Schule die statt. In diesen drei Tagen setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Gefahren von Süchten und dem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst auseinander.

Dabei wurden sie von zahlreichen externen Gästen unterstützt, die ihre Erfahrungen und Fachwissen mitbrachten. So besuchte uns unter anderem die Polizei und klärte über rechtliche Folgen und Risiken von Süchten auf. Besonders eindrucksvoll war auch der Bericht eines ehemaligen Alkoholikers, der offen über seinen persönlichen Weg, die Auswirkungen der Sucht und den schwierigen Weg aus der Sucht heraus sprach. In eine Sucht hinein, das verstanden die SchülerInnen, gerät man sehr schnell – ein einziger Konsum eines Suchtmittels kann süchtig machen. Aus der Sucht herauszukommen, dauert viel länger und ist sehr schwierig und leidvoll. Die Begegnungen mit den erfahrenen Gesprächspartnern machten das Thema für die Jugendlichen greifbar und sorgten für viele nachdenkliche Momente.

Auch unsere NAWI-Lehrkräfte und unsere Schulsozialarbeiter gestalteten abwechslungsreiche und kreative Programme. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Klassen mit Themen wie Alkohol- und Nikotinsucht, Cannabiskonsum, Handysucht und den Auswirkungen von Medienkonsum. Die SiebtklässlerInnen schauten hinter die Fassaden von Social Media, Gaming und Co, es wurde diskutiert, experimentiert, reflektiert und die Schülerinnen und Schüler erstellten sogar eigene Lernvideos.

Die Mischung aus Information, persönlichem Austausch und aktiver Mitarbeit machte die Suchtpräventionstage zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten. Ziel war es zum einen, den Schülerinnen und Schülern Wissen zu vermitteln, zum anderen aber auch, sie zu stärken und dabei zu unterstützen, selbstbewusste und gesunde Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Wir blicken auf drei spannende und lehrreiche Tage zurück!

Text: N. Cetin

Elternsprechtag

Am 28. April 2026 findet von 14:00-18:00 unser 2. Elternsprechtag in diesem Schuljahr statt. Ab dem 14. April können Sie über Webuntis Termine buchen. Bitte achten Sie auch darauf, welche Lehrkräfte Sie bereits zum Gespräch eingeladen haben, und buchen Sie diese Termine zuerst.

Umweltschutz mit Gummistiefeln

Schon mal was vom „Wood Wide Web“ gehört? Naturforscher meinen damit ein vielschichtiges System aus chemischen Signalen, Duftstoffen und einem unterirdischen Netzwerk, das Bäume nutzen, um miteinander zu kommunizieren.* Denn Bäume leben wie Familien in „Dörfern“ – eine spannende Sache! Ganz sicher haben die Bäume im Wald im Angermund am 19. März ihr Staunen und ihre Freude geteilt. Denn auch in diesem Jahr zogen Kinder unserer Realschule Benrath für den Umweltschutz Handschuhe und Gummistiefel an, nahmen Schaufeln in die Hände und pflanzten mitten im Wald neue, junge Bäume. Sie haben also quasi einen „Baum-Kindergarten“ eingerichtet. Und hatten dabei jede Menge Spaß. 

Weil man das nicht täglich macht – und vielleicht noch nie getan hat -, mussten die jungen Teilzeit-WaldarbeiterInnen zuerst einmal ganz genau den Erklärungen der MitarbeiterInnen von „PLANT-MY-TREE“** zuhören und lernen, wie tief man schaufeln muss, wie man die Bäumchen fachgerecht in die Erde setzt und so stabil aufstellt, dass sie Wind und Wetter standhalten.  

„PLANT-MY-TREE“ ist ein Umweltschutz-Unternehmen und eine Stiftung aus dem Ruhrgebiet, die sich auf die Aufforstung und den Waldschutz in Deutschland spezialisiert haben. Das Ziel ist der Klima- und Umweltschutz durch die Pflanzung von Bäumen direkt vor Ort, um CO₂ dort zu binden, wo es entsteht.

Also auch in Benrath. Die Idee dazu hatte unser Partner, der Logistikimmobilienentwickler SEGRO***, dessen Düsseldorfer Gewerbepark nahe unserer Schule liegt. Die Pflanzaktion war schon die dritte und weitere sollen folgen. Nach getaner Arbeit an der frischen Luft waren die jungen Naturschützer erschöpft, aber glücklich über ihr Werk und stärkten sich bei einem Picknick. Und waren glücklich, dass die Sonne sie nicht im Stich gelassen hat.

*:Wer mehr über das „Wood Wide Web“ wissen will, kann hier Antworten finden:
https://nationalgeographic.de/umwelt/2022/05/wood-wide-web-koennen-baeume-miteinander-sprechen

** :  https://plant-my-tree.de/ueber-plant-my-tree/

***: https://www.segro.com/de

Zusammen sind wir mutig

Unsere Theater-AG stand im Kinderkulturzentrum „Akki“ auf der Bühne

Stell dir vor, du hast eine Bremse im Kopf. Sie springt an, wenn du anderen Kindern begegnest. Dann „bremst du“ – du reagierst zurückhaltend, traust dich nicht, auf die Kinder zuzugehen. Die Bremse macht dich vorsichtig und leise. Denn du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt andere Kinder oder Jugendliche, die dir immer wieder sagen: „Du gehörst nicht zu uns. Du passt nicht. Du bist zu anders.“ Dass du ausgrenzt und gemobbt wirst, macht dich traurig und ängstlich und sogar wütend. Das nennt man „Soziale Angst“. Und sie betrifft viele Kinder und Jugendliche.


Was du dagegen tun kannst? Das erfährst du in dem Kurztheaterstück mit dem Titel „Soziale Angst“, das sechs Schülerinnen und Schüler unserer Stufe 9 im Kinderkulturzentrum „Akki – Aktion & Kultur mit Kindern e.V.“* in Oberbilk aufgeführt haben. Danilo, Esna, Lucia, Mascha, Alessia und Georgie zeigten auf der Bühne, wie man Freunde finden kann, die einem helfen, wieder mutig zu werden, sich zum Beispiel wieder traut, „Hallo“ zu sagen oder mitzuspielen, auch wenn man ein bisschen aufgeregt ist. Freunde helfen, wieder Spaß zu haben und mehr Selbstvertrauen zu erlangen. Zusammen wird man stark und mutig.

Unsere Theatergruppe hatte ihr Stück im Rahmen einer AG selbst ausgedacht, zusammengestellt und intensiv geübt. Unterstützt wurden sie dabei von zwei erfahrenen Fachfrauen – von der Theaterpädagogin und Diplom-Tanzpädagogin der Konstanze Brüning** und von Anna K. Matzek***, Kunstdozentin für Kinder und Erwachsene. Beide leiten die AG und haben den jungen SchauspielerInnen viele wertvolle Tipps zum Spielen auf der Bühne gegeben – und werden das auch weiter tun. Gefördert wird das Theaterprojekt vom NRW – Landesprogramm Kultur und Schule in Düsseldorf.****

Bei dem Bühnenevent im „Akki“ standen auch weitere KünstlerInnen aus anderen Düsseldorfer Schulen im Rampenlicht. Die dritten Klassen aus der GGS Schloß Benrath zeigten zum Beispiel den Rap-Song „Respekt“ mit dem Rapper Nimoh. Die Französische Schule Lycée français international Simone Veil brachte Ballett auf die Bühne zu HipHop und dem französischen Titel Romeo kiffe Juliette.   

Für Stimmung sorgten die SchülerInnen der Theodor-Andresen-Förderschule mit ihren „Starken Tönen“ – ihren mitreißenden Versionen der Songs „Komet“, „Viva la Vida“ und „Waka Waka“. Zu den acht Schulen, deren SängerInnen und TänzerInnen für ihre Tanz- und Gesangsdarstellungen ebenfalls viel Beifall bekamen, gehören das Wim Wenders-Gymnasium, die Gesamtschulen Aldekerker Straße und Stettiner Straße und das Comenius Gymnasium. Durch das Programm führte die Kultur- und Theaterpädagogin Annika Förster von Akki.
Text und Fotos: krs

Weitere Infos gibt es hier:

*: https://www.akki-ev.de/das-akki-haus/

**:https://www.musenkuss-duesseldorf.de/kuenstlerpool/konstanze-bruening  
Konstanze Brüning, Theaterpädagogin und Diplom-Tanzpädagogin aus Düsseldorf.

***: https://www.akmatzek.com  
Anna K. Matzek, Kunstdozentin für Kinder und Erwachsene in Düsseldorf

****: https://www.mkw.nrw/themen/kultur/kunst-und-
kulturfoerderung/landesprogramm-kultur-und-schuleNRW – Landesprogramm Kultur und Schule in Düsseldorf

Recycling-Zauber mit Handys & Co.

Nachhaltig leben? Das wollen wir alle – oder? Heutzutage ist das Bewusstsein für den Schutz unseres Planeten längst in den Kinder- und Jugendzimmern angekommen. Und viele junge Leute sorgen sich angesichts des Klimawandels um unsere Ressourcen. (Titelfoto: Pixabay)

So auch der Informatik-Kurs der Stufe 10. Hier haben die Schülerinnen und Schüler Informationen zusammengetragen, wie man Produkte aus der Informatik nachhaltig nutzen kann. Herausgekommen sind kluge Tipps für schonende und sparsame Verwendung von Materialien und deren Weiter- und Wiederverwertung und deren fachgerechte Entsorgung – zum Beispiel ein Recycling-Zauber mit Handys & Co.! Herausgekommen sind interessante Videos und Audios zum Thema. Hier lernt jeder was! Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören.

Herzen brachten viel Freude ❤️

Unsere diesjährige Valentinsaktion war ein großer Erfolg.

„Ich finde dich toll“, „Ich feiere dich, weil du mich nie im Stich lässt“, „Danke, dass du mir immer in Mathe hilfst“, „Mit dir macht Handball einfach viel mehr Spaß“… – solche und viele andere freundliche Botschaften 💌 machten am Valentinstag viele Schülerinnen und Schüler und  Lehrkräfte glücklich. Auch der Förderverein kann sich freuen: Der Verkauf der Grußkarten brachte 200,00 Euro ein, die für Projekte in der Schule genutzt werden. 

Frau Nykodym-Öland von der Schulsozialarbeit hatte in den Schulpausen alle Hände voll mit dem Verkauf der kreativ gestalteten Herzkarten zu tun. Wer eine Karte kaufte, schrieb einen Gruß hinein und legte ihn dann in die „Versandkiste“ – natürlich blieb der Inhalt geheim. 🤫

Zum Valentinstag schwärmten dann Kinder der Stufe fünf mit Frau Nykodym-Öland als Glücksboten in der Schule in die Klassenzimmer und ins Lehrerzimmer aus und überbrachten die Briefe und je ein Schokoherz dazu persönlich an die EmpfängerInnen.

Die gelungene Aktion hat vielen große Freude bereitet. Allen Helferinnen und Helfern sei darum herzlich für ihren engagierten Einsatz gedankt. ❤️

Dankbarkeit und Gemeinschaft

Beim diesjährigen Iftar in der Schule feierten SchülerInnen und Lehrkräfte gemeinsam.

Inzwischen ist es bereits eine Tradition, auf die sich die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 schon lange gefreut hatten: das Fastenbrechen in unserer Schule. Da der islamische Fastenmonat Ramadan in einem beweglicher Zeitrahmen stattfindet und erst vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang gegessen werden darf, durfte in diesem Jahr schon kurz nach 18 Uhr gespeist und gefeiert werden.

Ab 17 Uhr kamen die Jugendlichen in der Mensa an und stellten ihre wunderbaren Köstlichkeiten auf den Buffettisch – jede Menge Süßes, Herzhaftes, Getränke und Snacks. Ein Genuss schon allein für die Augen und die Nase. Gemeinsam wurde der Raum hergerichtet, wurden die Tische dekoriert und eine Wand mit einem riesigen Halbmond aus Luftballons geschmückt. Die Veranstaltung unter dem Leitgedanken „Ein Tisch für alle“ wurde von der Organisation „Demokratie leben“ finanziell unterstützt, was alle Beteiligten sehr zu schätzen wussten.

Pünktlich um 18 Uhr startete das Fest. Zu Beginn stellten Schülerinnen verschiedene Fastentraditionen vor. Neben den religiösen islamischen, christlichen, jüdischen und buddhistischen Konzepten des Fastens und Verzichtens, Betens und Besinnens gibt es, so wurde betont, auch andere Ideen dazu. So geht es beim Heilfasten zum Beispiel vor allem um die Gesundheit und darum, dem Körper Gutes zu tun. Eines haben alle Fastenbräuche gemeinsam: Fastende nehmen sich ganz bewusst eine Pause vom Alltag, lassen liebe Gewohnheiten für eine begrenzte Zeit los und fokussieren sich auf Verzicht und besondere Werte.

Fotos: krs

Dankbarkeit für das, was wir haben, und die Stärkung der Gemeinschaft sind zwei dieser Werte im Ramadan. Darum ist das gemeinsame Fastenbrechen immer der Höhepunkt eines Fastentages. Und so schwirrten Unterhaltungen, Gelächter und der Austausch beim Iftar in der Schule durch die Mensa. Auch die Lehrkräfte hatten Spaß und genossen mit den SchülerInnen das üppige Festmahl.

Und zum Schluss ging es zu wie bei den Heinzelmännchen: Alles packten beim Aufräumen mit an und verwandelten den „Festsaal“ wieder in eine Mensa. 

Magie mit Kunststoff und Papier

SchülerInnen der Stufe 8 waren zu Besuch im SEGRO-Park

Viele fahren tagtäglich an ihm vorbei. Ohne zu wissen, was sich darin verbirgt. Der Gewerbepark SEGRO Park DüsseldorfSüd versammelt in Düsseldorf-Flingern auf 6000 Quadratmetern mehr als ein Dutzend Unternehmen, die alle unterschiedlich und sehr spannend sind. Die Bandbreite reicht von Werkstätten, technische Dienstleister über Medien bis hin zu Logistikunternehmen. Beim Schnuppertag der Stufe 8 im Rahmen der Berufsorientierung hatten zwei Gruppen der Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Park zu besuchen und bei einer Führung viel Interessantes zu erfahren. Sie erlebten Magie mit Kunststoff und Papier.

Zwei andere Gruppen beschäftigte sich bei Masterflex – einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen, das Spezialist für Schläuche aus Hightech-Kunststoffen ist – mit dem Thema Kunststoffschläuche. Erstaunt erfuhren die Jugendlichen, dass Masterflex zum Beispiel das berühmte Dach der Allianz-Arena und München mit gebaut haben. In der Produktion beobachteten sie, wie aus feinstem Kunststoffgranulat Rohre in verschiedenen Größen entstehen, die in aller Welt zum Beispiel in Laboren, in Chipherstellung und Medizintechnik und sogar in der Luftfahrt zur Reinigung und sauberen Herstellung von Produkten genutzt werden. Nach dem Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen durften die SchülerInnen sogar selbst mit Schläuchen experimentieren.

Fotos: krs + SEGRO

Ein weiteres Unternehmen stellte sich zwei weiteren SchülerInnen-Gruppen vor: Jungpapier. Das Produkt, das sie herstellen, braucht jeder Mensch im Alltag. Wirklich jeder! Und wirklich jeden Tag: WC-Papier. In dem Düsseldorfer Unternehmen werden täglich aus 135 Tonnen Papier 150 Millionen Blätter zu 1 Million Rollen verarbeitet und auf 1000 Paletten gepackt. Nach der Besichtigung des Werks und einer intensiven Fragerunde waren die Jugendlichen begeistert und durften am Ende der Werksführung sogar eine Rolle des kostbaren Papiers mitnehmen. 

Wieder zurück in der Schule konnten die AchtklässlerInnen einander also eine Menge erzählen. Und nun sie sind gespannt auf weitere Events im Rahmen der Berufsorientierung.

Mehr Informationen zu den Firmen gibt es hier:

https://www.segro.com/de/laender-repository/deutschland/segro-park-duesseldorf-city

https://www.masterflex.de

www.jungpapier.de

Tanzen, feiern und gewinnen

Am Altweiber-Tag feierten die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 ein fröhliches Fest

Wenn Pokémon mit einer Katze tanzt, wenn ein „Polizist“ im Duett mit einem Haifisch singt und Super Mario mit einem Frosch um die Wette Bonbons futtert: Dann ist Karneval in der Realschule Benrath!

Zum ersten Mal fand die große Altweiber-Party der 5er und 6er-Klassen in der Mensa unserer neuen Schule statt. Für den bunten Schmuck aus Girlanden und Luftballons hatte die Klasse 10c gesorgt. Unser DJ „CL“ (unser Sozialarbeiter) legte wie immer gekonnt und nach den Wünschen der Kinder die Musik auf, zu der sie am liebsten tanzen. 

Auf der Tanzfläche gab es Bewegungsspiele und lustige Polonäsen, moderiert von „CL“. Wie überall zeigte sich auch hier: Die einen zeigten beim Tanzen viel Ausdauer, andere brauchten zwischendurch eine Portion frischer, kühler Luft auf dem Schulhof oder spielten Luftballon-Fangen, und wieder andere suchten sich in dem bunten Getümmel ihre Ruhe-Oasen und spielten Monopoly, plauderten einfach miteinander oder lasen sogar ein Buch. 

Zum Höhepunkt des ausgelassenen Festes kamen alle wieder zusammen: beim Kostümwettbewerb. Der Jury, die sich aus Mitgliedern der SV zusammensetzte, fiel die Wahl richtig schwer – es gab viele tolle Kostüme. SchülerInnen und LehrerInnen waren sehr gespannt.

Die Entscheidung fiel am Ende so aus: Der dritte Preis ging an den kunstvoll zurechtgemachten Tiger aus der Stufe 5. Über den zweiten Platz freute sich eine Schülerin aus einer sechsten Klasse, die ihren Preis für ihr Teufelskostüm erhielt. Den ersten Platz teilten sich zwei Mädchen aus der Stufe 6, die sehr kreativ als Foxy und Puppet auftraten.

Text & Fotos: krs