Gemeinsam Wege finden – Die schulische Beratung an der RSB

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

der Schulalltag ist bunt, spannend und voller Chancen – aber manchmal bringt er auch Herausforderungen, Sorgen oder Fragen mit sich. Ob es um schulische Leistungen, persönlichen Stress, Konflikte in der Klasse oder die Zukunftsplanung geht: Niemand muss mit seinen Anliegen allein bleiben.

Wir als Beratungslehrerinnen bieten euch und Ihnen schulische Beratung als ein für alle offenes, vertrauliches und kostenfreies Angebot für die gesamte Schulgemeinschaft.

Wie wir helfen können

Wir unterstützen dich und Sie bei einer Vielzahl von Themen, wie zum Beispiel:

  • Schulischen Herausforderungen: Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, Motivationsproblemen oder Fragen zur Schullaufbahn.
  • Persönlichen Sorgen: Stress, Überforderung, Konflikten mit Mitschülern oder familiären Belastungen.
  • Orientierung und Zukunft: Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl oder dem Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.

Unsere Grundsätze – Darauf ist Verlass

  • Freiwilligkeit: Du entscheidest selbst, ob du die Beratung in Anspruch nehmen möchtest und wie lange wir dich begleiten.
  • Vertraulichkeit: Alles, was in der Beratung besprochen wird, bleibt unter uns. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Auf Augenhöhe: Wir suchen gemeinsam nach Lösungen, die zu dir und deiner Lebenssituation passen – ohne Druck und ohne Vorurteile.

Zögert nicht, einen Termin zu vereinbaren. Oft hilft schon ein erstes Gespräch, um den Kopf frei zu bekommen und die nächsten Schritte klarer zu sehen. Wir sind für dich und Sie da!

Herzliche Grüße,
Frau Sieck und Frau Göcer

Herzklopfen am großen Tag

Erstmals fünf 5. Schulklassen in der Realschule Benrath

Sie zappelten und rutschten auf ihren Sitzen hin und her, ihnen wurde heiß und kalt und ihre Herzen klopften so stark, dass der Boden in der Aula zu vibrieren schien. So aufregend war der erste Schultag für 120 Kinder, die heute in einen großen Schritt machten: Sie alle wurden eingeschult und sind damit ein Teil unserer Schulgemeinde. Nicht nur für die Kids war es eine Premiere. Es ist auch für unsere Schule das erste Mal, dass die Stufe 5 aus fünf Klassen besteht. Und so strahlte auch Schulleiter Jens Kock, als er die großen und kleinen Gäste in der Aula herzlich begrüßte: „Wir heißen alle Kinder und ihre Familien herzlich willkommen. Jetzt gehört ihr zu uns.“

Nur ein paar Minuten später wirkte es so, als sei das schon längst der Fall. Musiklehrerin Frau Meyer und ihre Klasse 6c sangen zur Begrüßung den „Benrath Song“ und das Publikum klatschte und sang begeistert mit.

Durch den Kennenlernnachmittag im Mai wussten die Kinder zwar schon, in welche Klassen sie kommen würden. Trotzdem fühlte sich der Start anders an: In den Klassen ging es direkt schon richtig los. Die Klassenleitungen hatten fröhliche Vorstellungsrunden, witzige Begrüßungsspiele und spannende Informationen rund um die Schule vorbereitet und die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß.

Ihre Eltern erledigten derweil Schulangelegenheiten im Sekretariat bei unserer versierten Schulsekretärin Frau Reuter. Oder sie stellten Fragen an die Schulleitung und waren bei Frau Winter, Frau Bremer und Herrn Kock ebenfalls in den besten Händen. Andere Eltern vergewisserten sich, dass ihre Mietspinde pünktlich geliefert worden waren. Und viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde genossen einfach die angenehme Septembersonne auf unserem Schulhof und staunten über den üppigen Schulgarten und das saftig grüne Gras, das von unserem Hausmeister Herrn Weber auch in diesem heißen Sommer fachmännisch gepflegt wurde. Viele Eltern und Kinder nutzten außerdem die Gelegenheit, bei unserem Nachhaltigkeitsteam selbst gestaltete Schulhefte aus Umweltpapier zu kaufen.

Die folgende Woche ist für die neuen Fünfer gefüllt mit vielen gemeinsamen Aktivitäten, durch die sie die Schule noch besser kennenlernen. Unterstützt werden sie dabei durch Frau Nykodym-Öland und Herrn Linke von der Schulsozialarbeit und durch Schülerinnen aus unserer Stufe 9: Sie werden den Kindern als Patinnen in ihrem ersten Schuljahr bei uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Text & Fotos: krs

Herzliche Einladung zum Ehemaligentreffen 2026!

Willkommen im Schuljahr 2026/27

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

sechs Wochen Sommerferien sind vorbei. Wir hoffen, ihr konntet die freie Zeit genießen, neue Energie tanken und kommt gut erholt und gesund zurück.
Am Mittwoch, den 2. September, beginnt das neue Schuljahr. Wie jedes neue Schuljahr bringt auch dieses viele neue Begegnungen, Ideen und Vorhaben mit sich –  neue Klassen, neue Gesichter, neue Herausforderungen und hoffentlich viele schöne gemeinsame Erlebnisse.
Ganz besonders freuen wir uns auf unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler. Für euch beginnt ein neuer Abschnitt – ihr werdet in dieser Woche zum ersten Mal Teil der Realschule Benrath. Herzlich willkommen! Wir wünschen euch einen guten Start, viele neue Freundschaften und eine spannende Zeit an unserer Schule.
Damit der Start für alle möglichst reibungslos gelingt, findet finden Sie im Anhang ein Schreiben mit den wichtigsten Informationen zum Schuljahresbeginn. Bitte nehmen Sie sich vor Mittwoch ein paar Minuten Zeit, um es in Ruhe zu lesen. Die meisten Fragen, die in den ersten Tagen erfahrungsgemäß entstehen, werden darin beantwortet.
Wir freuen uns auf ein neues Schuljahr mit vielen guten Ideen, gemeinsamen Vorhaben und hoffentlich vielen Momenten, auf die wir am Ende gerne zurückblicken.

Auf ein gutes und erfolgreiches Schuljahr 2026/27!

Herzliche Grüße
Das Schulleitungsteam der Realschule Benrath

Philosophie hilft dem Tierschutz

Praktische Philosophie – die Schülerinnen und Schüler des PP-Kurses der Stufe 6 wollten zeigen, dass Nachdenken über gutes Handeln und das Umsetzen hilfreicher Taten unbedingt zusammengehören. Nach intensiven Diskussionen im Unterricht über Tierschutz und unsere Verantwortung für die Umwelt war schnell klar: „Nur Reden reicht nicht, wir wollen aktiv werden!“ Das Ziel: das Tierheim Hilden zu unterstützen. Im Gepäck: jede Menge Motivation und Überzeugungskraft.

Bevor es zu den Tieren ging, stand erst mal Arbeit an. Die Kinder bereiteten über einige Wochen eine Spendensammelaktion vor, die sie dann in der Benrather Fußgängerzone durchführten. Mit selbst gestalteten Plakaten und vollem Einsatz sprachen die Schülerinnen und Schüler die Passanten an und erzählten von ihrer Mission. Die Aktion kam richtig gut an: Die Passanten waren begeistert von dem Support der Kinder und die Spendenboxen wurden immer voller. 215,14 Euro kamen für das Tierheim zusammen!

Diese Summerpersönlich zu übergeben, war der Höhepunkt der Aktion. Stefanie Richter, die Leiterin des Tierheims Hilden, freute sich sehr und bedankte sie herzlich für den Einsatz der Kinder. Als Dankeschön bekamen sie eine exklusive Führung über das Gelände des Tierheims. Von verspielten Katzen über bunte Vögel bis zu treuen Hunden – die Kinder durften die Tiere aus nächster Nähe erleben und erfuhren dabei, wie der Alltag im Tierheim aussieht und warum die Arbeit dort so wichtig ist.

Dieser Tag hat gezeigt, dass Schule auch außerhalb des Klassenzimmers richtig wichtig sein kann. Der 6PP-Kurs hat bewiesen, dass man auch als junger Mensch etwas bewegen und verändern kann. Eins ist sicher: Das war nicht die letzte philosophisch-praktische Aktion dieses Kurses!

Fotos: ©Hi; Text: krs

💡MEHR ERFAHREN:

https://www.tierheim-hilden-ev.de/

Besondere Ehrung am Zeugnistag

Sie nennt es eine ihrer schönsten Aufgaben – und inzwischen ist eine liebgewordene Tradition an unserer Schule: Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Winter zeichnete auch an diesem letzten Schultag vor den Sommerferien Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 für besondere Leistungen im Unterricht und herausragendes Engagement für die Schule aus. Nicht nur sie, sondern auch die Kinder und Jugendlichen versammelten sich darum mit viel Herzklopfen in der Aula. 

Freudestrahlend nahmen sie ihre Urkunden in Empfang und wurden von ebenfalls eingeladenen Freundinnen und Freunden gebührend gefeiert. Für ihren Fleiß und ihr erfolgreiches Arbeiten im Unterricht, für ihren Einsatz als KlassensprecherInnen, als SanitäterInnen und vieles mehr,  für ihre Bereitschaft, zu helfen und sich für die Schulgemeinschaft einzubringen. Und das oft ganz leise, unauffällig und mit viel Gespür für das, was gerade zu tun ist. 

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei allen Ausgezeichneten mit einem innigen „Weiter so!“ 

Fotos: © bre, Text: © krs

Vermessung im XXL-Format beim Erlebnistag und Geodäsie!

Vom Messen und Berechnen: Die SchülerInnen der Klasse 9c unternahmen einen spannenden Ausflug zum Düsseldorfer Vermessungs- und Katasteramt.

Quizfrage: Welches ist das ehrlichste Messgerät? Ist doch völlig klar (sagen Experten): Das GPS-Gerät! Es kann einfach nicht lügen. Der Grund: Ein GPS-Gerät kann im physikalischen Sinne nicht „lügen“, weil es keine eigenen Daten erfindet, sondern eine reine Rechenmaschine ist. Es bestimmt seine Position über die exakte Messung von Radiosignalen und Zeitlaufzeiten.

Die Schülerinnen der Klasse 9c hatten die Gelegenheit, sich das einmal genauer anzuschauen – am 14. Juli 2026 beim Tag der Geodäsie* im Düsseldorfer im Vermessungs- und Katasteramt. Normalerweise besuchen Menschen das Katasteramt, wenn sie z.B. ein Grundstück gekauft haben und es mit dem Nachbarn Streit die über Grundstücksgrenzen gibt. Oder wenn man ein Haus bauen will und einen amtlichen Lageplan einreichen muss. In Deutschland gibt es über 65 Millionen sogenannte Flurstücke. Jedes einzelne ist exakt vermessen und die Katasterämter sorgen für deren Registrierung. 

Die insgesamt 80 Jugendlichen aber interessierten eher die technischen Details der Messgeräte und erlebten einen spannenden Aktionstag rund um die Welt der Vermessung im XX-Format und superinteressanten Geodaten. Ausgerüstet mit modernster Technik durften sie selbst Hand anlegen. Es ging direkt an die Geräte, zum Beispiel beim Laser-Scanner-Ausprobieren, Drohnendaten auswerten und mit Zentimeter-Präzision Punkte im Gelände bestimmen. Schnell wurde klar: Geodäsie ist viel mehr als nur „mit dem Stativ am Straßenrand stehen“. Es ist die Schnittstelle zwischen Hightech, Natur und Digitalisierung.

Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Claus Langer

Besonders spannend war es zu sehen, wie aus Millionen von Messpunkten in Sekundenschnelle ein dreidimensionales Abbild der Umgebung auf dem Bildschirm entsteht – Gaming-Feeling im Reallabor! Natürlich gab es auch jede Menge Informationen über die Berufe in diesem aufregenden Umfeld. So kann man zum Beispiel eine Ausbildung zur/zum Vermessungstechniker:in oder  Geomatiker:in absolvieren.

Der Erlebnistag hat gezeigt: Ob für die Stadtplanung von morgen, autonome Autos oder den Klimaschutz – ohne Geodaten läuft in unserer modernen Welt gar nichts. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren für diesen faszinierenden Blick hinter die Kulissen eines Berufsfeldes mit absoluter Zukunftsgarantie.

Fotos: kr; Text: krs

💡 WISSENSWERTES:

*: • Der Begriff „Geodäsie“ stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus zwei Begriffen zusammen:
 gē (γῆ): Bedeutet „Erde“ oder „Land“.  daiein (δαίειν): Bedeutet „teilen“ oder „verteilen“.  Zusammengesetzt bedeutet es wörtlich „Erdteilung“ oder „Landverteilung“.
-> Der historische Hintergrund: Der Ursprung liegt im alten Ägypten. Die Disziplin entstand aus der Notwendigkeit, nach den jährlichen Nil-Überschwemmungen die landwirtschaftlichen Felder für die Bauern neu und gerecht aufzuteilen.
-> Prägung durch Aristoteles: Der griechische Philosoph Aristoteles (384–322 v. Chr.) nutzte den Begriff erstmals gezielt, um die praktische Aufteilung von Grundstücken und die Vermessung der Erde zu beschreiben.
-> Geodäsie ist heute der Fachbegriff für die Vermessung und Abbildung der Erde. Sie bestimmt exakt die Form unseres Planeten und erfasst präzise Positionen, Höhen und Entfernungen. Geodäten liefern die exakten Koordinaten und Karten—von Grundstücksgrenzen und Bauwerken bis hin zu Satellitendaten für Routenplaner (wie Google Maps). 

💡 Weitere Infos gibt es hier:

https://www.ddorf-aktuell.de/2026/07/14/duesseldorf-geodaesie-80-schuelerinnen-wissen-nun-was-das-ist/

https://lokalbuero.com/2026/07/14/vermessung-zum-anfassen-80-schueler-erkunden-geodaesie-in-duesseldorf/

https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/erlebnistag-geodaesie-2026-vermessung-zum-mitmachen

Farbe ins Leben: Stufe 9 gestaltet die Zukunft bunt!

Grau ist alle Theorie? Nicht für unsere Praxisgruppe der Stufe 9! Anstatt die Schulbank zu drücken, hieß es für die Schülerinnen und Schüler kurz vor den Sommerferien: Rein in die Arbeitskleidung, Pinsel her und ran an die Wand!

Vom 29. Juni bis 01. Juli und vom 06. bis 07. Juli tauschte die Gruppe das Klassenzimmer gegen die Werkstätten des Bildungszentrums des Baugewerbes (BZB) in Düsseldorf. Fünf Tage lang drehte sich alles um das spannende Gewerk Malerei und Lackiererei. Begleitet wurde Sie von unserem Techniklehrer Herrn Güenack. 

Anpacken und Ausprobieren war das Motto! Das absolute Highlight: Jede Schülerin und jeder Schüler bekam eine eigene Musterwand. Hier konnten sich alle kreativ austoben und die Wände nach eigenen Vorstellungen farblich gestalten. Dabei ging es aber nicht nur um „ein bisschen Farbe“, sondern um echtes Handwerk: Vom sauberen Abkleben über die richtige Pinselführung bis hin zum gleichmäßigen Farbauftrag lernten die Jugendlichen alles, was die Profis im Alltag brauchen.

„Ich dachte, Maler streichen einfach nur Wände weiß“ – dieses Vorurteil war schnell vom Tisch. Die Schülerinnen und Schüler waren total überrascht, wie vielseitig und abwechslungsreich das Berufsfeld eigentlich ist. Neben Kreativität und einem guten Auge für Farben waren auch echtes Fingerspitzengefühl, mathematische Präzision beim Ausmessen und der Umgang mit verschiedenen Materialien gefragt.

Die Jugendlichen lernten unter der Leitung von Ausbilder Herrn Lemmen* die kompletten Arbeitsabläufe:
• wie man den Arbeitsplatz einrichtet, das Material vorbereitet und die Werkzeuge bereitstellt.
• wie man zu den Klebe- und Tapeziertätigkeiten Muster zeichnet und Farben zusammen mischt. 
• wie man zum Schluss den Arbeitsplatz säubert und ordentlich hinterlässt. 
• wie man bei der Arbeit Konzentration, Ausdauer und Teamgeist entwickelt.

Die „Kurzzeit-Azubis“ nahmen ihre Aufgaben sehr ernst und vertraten unsere Schule vorbildlich. Am Ende bedankten sie sich bei Herrn Lemen und Frau Jamad* sehr herzlich und überreichten ihnen ein kleines Geschenk.

Alle Fotos: ©guen; T: guten; krs,*

Am Ende der fünf Tage glänzten nicht nur die frisch gestalteten Wände, sondern auch die Augen der Jugendlichen. Der Kurs hat bewiesen, wie viel handwerkliches und gestalterisches Talent in jedem von ihnen steckt. Wer weiß, vielleicht hat der eine oder die andere hier sogar schon den perfekten Praktikumsplatz oder den zukünftigen Traumberuf entdeckt. Die Zertifikate, die sie erhielten, machen sich auf jeden Fall gut in der Bewerbungsmappe.

💡  *Mehr erfahren: 
Herr Lemmen arbeitet bei den Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) in Düsseldorf als Ausbilder / Handwerksmeister in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜBL) oder leitet dort als Fachpraxis-Experte die praktischen Gewerke. Gemeinsam mit Frau Jamal organisiert und betreut er die Schülerinnen und Schüler während der Praxistage.
💡💡 Das BZB Düsseldorf (Bildungszentren des Baugewerbes) ist ein großes Aus- und Weiterbildungszentrum für das Handwerk und die Bauwirtschaft. Es ist eine zentrale Anlaufstelle für junge Leute, die einen Bauberuf erlernen wollen, sowie für Betriebe, die ihre Fachkräfte weiterbilden möchten. Zusammen mit den Standorten in Krefeld und Wesel gehören die BZB zu den größten Ausbildungszentren für die Baubranche in Deutschland. 

Das BZB Düsseldorf bietet drei Hauptbereiche an:
–> Ausbildung:: Es fungiert als Ergänzung zum normalen Betrieb. Angehende Handwerker (z.B. Maurer, Zimmerer oder Fliesenleger) lernen hier in modernen Werkstätten praktische Fähigkeiten, die im eigenen Betrieb manchmal zu kurz kommen. 
-> Weiterbildung: Kurse und Schulungen, um auf der Karriereleiter aufzusteigen (z.B. die Vorbereitung auf die Meisterprüfung oder das Erlernen neuer Bautechniken). 
–> Berufsorientierung: Schüler können hier in verschiedene Berufe hineinschnuppern und Betriebe finden passende Auszubildende. 

💡💡💡 Weitere Infos gibt es hier: https://www.bzb.de/

Warum Anne Frank ein Vorbild für uns alle sein kann

Mit diesen Worten beginnt das wohl berühmteste Tagebuch der Welt: Das Tagebuch der Anne Frank wurde weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft und in mehr als ca. 70 Sprachen übersetzt. Von ihrer Berühmtheit hatte das junge Mädchen nichts – sie starb 1944 im norddeutschen Konzentrationslager Bergen-Belsen an einer Epidemie. Anne Frank war Jüdin. In einem Versteck vor den Nazis schrieb sie fast zwei Jahre lang Tagebuch und dokumentierte so, wie das Leben in der Enge mit vielen Vorschriften ablief. Es wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gefunden und zwei Jahre später von ihrem Vater veröffentlicht.

Doch wer war Anne Frank wirklich? Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 unserer Realschule Benrath machten sich an einem Projekttag lang auf den Weg, um die damals fast gleichaltrige Anne von ihrem 13. Geburtstag bis zu ihrem Entdeckt-Werden mit knapp 15 Jahren besser kennenzulernen, ihr Schicksal zu begreifen und ihre Botschaften zu verstehen.

Das konnten sie auf verschiedenen Wegen tun: Sie konnten im Tagebuch lesen oder es als Hörbuch hören; sie konnten eine Szene aus dem Tagebuch zeichnerisch umsetzen, einen Podcast zum Thema aufnehmen, ein Video dazu drehen, mit Augmented Reality eine Freundin von Anne kennenlernen, eine virtuelle Tour durch das Anne-Frank-Museum in Amsterdam unternehmen und sich nicht zuletzt im Gespräch miteinander und mit den Lehrkräften über das, was sie erfuhren, austauschen.

Die Jugendlichen machten sich eifrig ans Werk und in allen Räumen des 8er-Clusters wurde eifrig gelesen, gezeichnet und gefilmt. Es stellte sich heraus: Für viele ist Anne Frank ein Vorbild, weil sie dieselben alltäglichen Probleme wie sie hatte – etwa Streit mit der Familie. Ihr Mut und ihre Furchtlosigkeit, für sich selbst einzustehen, inspirieren junge Menschen, sich gegen Ausgrenzung und für Menschenrechte einzusetzen. Außerdem bewahrte sich Anne trotz ihrer Angst im Versteck ihren Lebenswillen. Das zeigte den AchtklässlerInnen, wie wichtig Hoffnung und Durchhaltevermögen sind.

Bei der Schlussrunde in der Aula sammelten alle ihre Arbeitsergebnisse. Der Tag, so fanden die meisten, sei wichtig gewesen, sagten viele SchülerInnen. Die Beschäftigung mit Anne Frank habe ihnen vor Augen geführt, zu welchen Katastrophen Ausgrenzung und Hass führen können. 

Am Ende erfuhren sie auch, dass Anne der Veröffentlichung ihres Tagebuchs vielleicht sogar zugestimmt hätte. So beginnt ihr letzter Eintrag, bevor sie von der Gestapo abgeholt wurde:

Text & Fotos: krs

Mehr Infos über Anne Frank gibt es hier:

Die virtuelle Tour durchs Anne-Frank-Haus kann man von hier auch starten:

https://www.annefrank.org/de/museum/