Mehr Sport, mehr Bewegung, mehr Spaß: Der Stadtsportbund Düsseldorf hat sein eigenes Büro in der Realschule Benrath eröffnet. Das freut nicht nur uns, sondern auch unseren „Coach“ Patrick-Malte Wiechers. „Es ist toll, jetzt vor Ort direkt ansprechbar zu sein“, freut er sich.
Schon in unserem Schulgebäude in der Hospitalstraße war Patrick-Malte Wiechers für das Sportangebot am Nachmittag zuständig. Ganztagskoordinierung im Bereich in der Sekundarstufe I, das Etablieren von Sport- und Bewegungsangeboten und die Vernetzung von Schulen und Vereinen – all das gehört in seinen Aufgabenbereich. Außerdem betreut er unsere SporthelferInnen und bildet sie aus. „Die neue Vierfachsporthalle und die ergänzenden Sporträume erweitern unsere Möglichkeiten enorm“, findet der ausgebildete Sporttrainer. „Mit ihnen werden die Sportangebote am Nachmittag noch attraktiver.“
Unser Schulmotto „Vielfalt leben und Verantwortung fördern” ist für Patrick-Malte Wiechers in seiner Arbeit auch sein Leitsatz. Jeder ist willkommen, ganz gleich, wie sportlich man ist. Jede und jeder kann bei den AGs im Nachmittagsbereich mitmachen und die vielfältigen Sport- und Bewegungsangebote, z.B. Parkour, Fußball, Basketball und allgemeine Sportspiele, nutzen. Zusammen , so Wiechers, machen Sport, Action und Fitness einfach viel mehr Spaß.
Wenn er gerade nicht in einer AG aktiv ist, kann man Patrick-Malte Wiechers in seinem neuen Büro finden: In Raum 3.18 direkt neben dem Wintergarten.
Spannender Besuch von Finanzfachleuten im 9er-Wirtschaftskurs
Mehr als sechs Millionen Euro – so viel kostet ein Rettungshubschrauber. Ein Feuerlöschfahrzeug der Feuerwehr ist ab etwa 500.00 Euro aufwärts zu haben. Und für den Bau eines Meters Autobahn muss man mindestens 10.000 Euro ausgeben. „Man“? Das ist in diesen Fällen der Staat. Und die Beispiele sind drei von Hunderten Aufgaben, die der deutsche Staat für seine Bürger erledigen muss. Weitere sind zum Beispiel der Bau von Krankenhäusern und Schulen und die Versorgung aller mit Energie. Das nennt man „Infrastruktur“.
Woher der Staat das Geld dafür hat? Die SchülerInnen des 9er-Kurses Wirtschaft/Politik wusste bereits: Der Staat sammelt von seinen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig Geld ein. Vom Arbeitslohn wird eine bestimmte Summe einbehalten: die Einkommensteuer. Ina Pohl – Ausbilderin für den gehobenen Dienst und das duale Studium – und Mike Berg – Ausbilder für den mittleren Dienst vom Finanzamt Düsseldorf, erklärten bei ihrem Besuch im Unterricht, was genau es damit auf sich hat: Die Höhe dieser Steuer hängt vom Einkommen ab. Wer viel Geld verdient, zahlt mehr, wer wenig verdient, zahlt weniger Steuern. Das Prinzip dahinter ist: „Jeder leistet, was er kann, und bekommt, was er braucht.“ Einmal im Jahr wird von allen, die die Einkommensteuer zahlen müssen, eine Einkommensteuererklärung ans Finanzamt der Stadt geschickt, wo man prüft, ob zu viel gezahlt wurde (dann bekommt man Geld zurück) oder zu wenig bezahlt hat (dann muss man nachzahlen).
Es gibt, so lernten die aufmerksamen SchülerInnen des 9er-Wirtschaftskurses von den beiden Experten, noch zwei weitere Steuerarten, die fast alle Bürger und Bürgerinnen zahlen müssen: • die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer): Sie gilt indirekt für alle, die im Alltag einkaufen, essen gehen oder Dienstleistungen nutzen (je nach Art 7 bis 19 Prozent). Sie wird beim Bezahlen an der Kasse oder beim Begleichen von Rechnungen automatisch mit bezahlt. • Verbrauchsteuern (z. B. Energiesteuer): Sie fallen nur an, wenn man bestimmte Produkte (wie Benzin fürs Auto oder Strom) kauft.
Beim Besuch der Steuerfachleute erfuhren die Jugendlichen noch mehr Interessantes, denn Ina Pohl und Mike Berg brachten erstaunliche Informationen mit: Im Jahr 2025 zahlten unsere BürgerInnen 989,8 Milliarden Euro an den Staat. Und: In Deutschland gibt es insgesamt mehr als vierzig verschiedene Arten von Steuern.
Was viele der Jugendlichen ebenfalls zum ersten Mal hörten: Jedes Kind bekommt bei der Geburt ein Steuernummer – die behält ein Mensch lebenslang. Diese Regelung macht die Verwaltung für alle, die damit umgehen müssen, leichter.
Zum Schluss hatten Ausbilderin Ina Pohl und Ausbilder Mike Berg noch ein Quiz für ihr Publikum dabei – hier könnt ihr mitraten:
Wie hoch ist die Umsatzsteuer für: • Cola • Leitungswasser • Bier • Zeitungen • Bücher • E-Books • Babywindeln • Medikamente • Arztbesuch
Lösungen findet ihr ganz unten auf dieser Seite.
Text: krs; Fotos: krs & Finanzverwaltung NRW
Für die Stufe 9 insgesamt ebenfalls sehr interessant sind die Berufe, die man beim Finanzamt erlernen und ausüben kann:
• (Diplom)-Finanzwirt/(Diplom)-Finanzwirtin • Juristen (Fachleute für das Finanzrecht) • Fachinformatiker/Fachinformatikerin • Kaufleute für Büromanagement / Verwaltungsangestellte • Außenprüfer und Steuerfahnder
ViertklässlerInnen der Grundschulen besuchten uns am Realschultag.
Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verfliegt: Im letzten Jahr haben wir die Türen unseres neuen Schulcampus an der Marbacher Straße zum ersten Mal geöffnet – und nun konnten schon zum zweiten Mal die „wichtigsten Gäste des Jahres“ bei uns begrüßen: Die fröhlichen Viertklässlerinnen und Viertklässler aus den umliegenden Grundschulen!
O.: Gestartet wurde in der Aula und dann ging’s zum Schulhof, ins Gebäude und ins Treppenhaus.
Die Aufregung war riesig, als die Grundschulkinder aus der KGS St. Cäcilia, der GGS Schloss Benrath und der GGS Deutzer Straße unsere Schule besuchten, um einen echten „Schnuppertag“ als Realschüler zu erleben. Sie hatten viele Fragen – Neugier macht eben schlau. Zu Beginn erfuhren sie einiges über Zahlen: Etwa 700 Schülerinnen und Schüler und mehr als 70 Lehr- und Unterstützungskräfte gibt es unserer Schule – mehr als fünfmal so viele wie ihre eigenen Schulen. Das einstimmige Urteil der Kids am Ende nach dem Realschultag? „Die Realschule Benrath ist einfach mega riesig!“ 😍
O.: HelferInnen aus Stufe 8 zeigen den Gästen den Dachschulhof.
Das waren die Highlights der Grundschulkinder:
Das moderne Gebäude: Die „Cluster-Bauweise“ (Klassenräume gruppieren sich um gemeinsame Marktplätze) bietet ein Gemeinschaftsgefühl und eine ruhige Lernatmosphäre.
Der Dachschulhof mit Soccer-Cage: Er ist der absolute Favorit in den Pausen! Ein Fußballkäfig hoch oben auf dem Dach – das hat nun wirklich nicht jede Schule. Hier konnten die jungen BsucherInnen um die Wette rennen, den „Käfig“ ausprobieren und wackelige Knie beim Hinunterschauen bekommen. „Ich gucke mir lieber die tollen Pflanzen hier oben an, ich habe nämlich Höhenangst“, merkte eine Viertklässlerin an. Lächelnd ergänzte sie: „Aber das gibt sich vielleicht noch.“
Die Vierfach-Turnhalle: Die Kids begeisterte nicht nun, wie neu und gut ausgestattet sie ist, sondern auch die Zuschauertribüne, von der aus man die Sport-Treibenden kräftig anfeuern kann.
Technik zum Anfassen: In unseren hochmodernen Fachräumen durften die Kids zu Entdeckern werden und die Fachräume für Informatik, Technik und Naturwissenschaften erkunden. „Sachkunde“ aus der Grundschule wird, so erfuhren die Kinder von unserer 2. Konrektorin Frau Bremer, an der Realschule in mehrere Fächer aufgeteilt. „Wir freuen uns schon aufs Programmieren“, schwärmte eine Gruppe von Viertklässlern.
Entspanntes Lernen im 60-Minuten-Takt: Dass eine Schulstunde bei uns 60 statt 45 Minuten dauert, fanden die Viertklässler spitze. Warum – das begriffen sie blitzschnell: „Weil die Schultasche dann leichter ist und man viel mehr Zeit hat, tolle Sachen im Unterricht auszuprobieren!“
oben, v.l.: Technikraum., Treffen mit unserem Schülersprecher; unten, v.l.: Hineinschnuppern ins Sekretariat, Warnwesten für die PausenhelferInnen unserer Schule
Die Büchereien – es gibt gleich zwei in zwei „Wintergärten“ an der Realschule Benrath. Hier kann man im Unterricht lesen, Leseübungen machen und sich in den Pausen ein wenig zurückziehen.
Coole AGs am Nachmittag: Nach dem Unterricht kann man bei verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (AGs) mitmachen. Es gibt zum Beispiel Sport- und Tanz-AGs, man kann Gitarre spielen lernen, sich im „Green Team“ für die Umwelt einsetzen oder ab der 7. Klasse sogar als Schulsanitäter anderen Kindern helfen.
Schule im Grünen: Die Schule liegt mitten im Grünen und ist trotzdem nur 10 Minuten zu Fuß vom Benrather Zentrum entfernt.
Gemeinsam stark: Speziell vorbereitete Scouts aus unserer aktuellen Stufe 8 führten die BesucherInnen fachkundig und stolz durch die Cluster-Klassenräume geführt und beantworteten geduldig alle Fragen. Auch SV-Lehrer Herr Zariouh erklärte den Kindern alles. An der Realschule Benrath, so erlebten die Kids, hilft jeder jedem.
Fotos: krs + zar, Text: krs
Du willst auch RSB-Luft schnuppern?
Konntest du diesmal nicht dabei sein? Überhaupt kein Problem! Schnapp dir deine Eltern und komm uns am Samstag, den 28. November 2026, von 10:00 bis 13:00 Uhr an unserem Tag der offenen Tür besuchen. Wir freuen uns auf euch! WEITERE INFOS GIBT ES HIER:
Stell dir vor, du machst bald deinen Realschulabschluss und du weißt nicht, was du danach machen möchtest! Es gibt so viele Möglichkeiten – mehr als 300 Berufe, in der man eine Ausbildung machen kann. Oder soll es lieber das Abitur und dann ein Studium sein? In Deutschland gibt es aktuell rund 23.000 verschiedene Studiengänge an über 400 Hochschulen – welchen soll man wählen? Oder ist erst mal doch ein Gap-Year sinnvoll? Oder ein Praktikum oder ein Soziales Jahr … Die Arbeits- und Lebenswelt scheint oft ein Dschungel zu sein. Spannend, voller Ideen, aber am Anfang scheinbar undurchdringlich.
Doch keine Angst – die Stadt Düsseldorf hilft! Aktuell ist sie unterwegs in unseren Schulen, mit einem bunten, gemütlichen Van, der als mobiles Beratungsbüro fungiert und auch an unserer Schule Halt machte. Hier berät ein kompetentes Berater-Team und beantwortet alle Fragen, die SchülerInnen rund um das Thema Zukunftsgestaltung haben. Die kann auch bei der Stadt Düsseldorf liegen – hier gibt es eine Menge spannender Angebote. Das Motto:
„Es tut gut, mit Menschen zu sprechen, die sich auskennen“, waren sich unsere ZehntklässlerInnen einig. Das mache Mut und nehme ein wenig die Unsicherheiten, die man in dieser Lebensphase oft habe. Ausgestattet mit guten Tipps und Material können unsere SchülerInnen nun weiter recherchieren und sich gezielt auf die Suche danach machen, was sie in Zukunft tun werden. Text & Fotos: krs
Was für ein toller Grund zum Feiern! An unserer Realschule Benrath gibt es ab sofort einen neuen Energieschub, der unseren Schulalltag noch bunter, sportlicher und aktiver werden lässt. Zehn engagierte Schülerinnen und Schüler haben ihre Ausbildung zu SporthelferInnen erfolgreich abgeschlossen und durften am 2. Oktober 2026 voller Stolz ihre offiziellen Zertifikate entgegennehmen! ⚽️
Wir freuen uns riesig über dieses großartige Engagement für unsere Schulgemeinschaft. Mit jeder Menge Motivation, Teamgeist und sportlichem Know-How haben die zehn Jugendlichen aus den Stufen 7, 8 und 9 in den vergangenen Wochen ihre intensive Ausbildung gemeistert. Sie haben gelernt, wie man Gruppen anleitet, Spiele fair organisiert und Verantwortung für andere übernimmt. Ab jetzt bereichern sie mit den Sporthelferinnen der oberen Stufen unsere Pausen, AGs und Sportfeste mit tollen neuen Bewegungsangeboten. 🏓
Eine Sporthelferin hat sogar in ihrer Freizeit weiter an ihrer Ausbildung gearbeitet und die Stufe 2 erreicht. Damit erhielt sie die Anerkennung für das Basismodul der Übungsleiter-C-Lizenz, die bis zu 8 Jahre lang gültig bleibt, wenn sie aktiv als Sporthelfer arbeitet. Einiger der anderen neun MitstreiterInnen überlegen, ebenfalls diesen Weg zu gehen. 🏋️♂️
Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch Patrick-Malte Wiechers als geschultem und lizensiertem Sport-Trainer des Düsseldorfer Stadtsportbundes, der an unserer Schule vielfältige Sport- und Bewegungsangebote, wie z.B. AGs für Fußball, Basketball und Sportspiele organisiert und auch die neuen SporthelferInnen betreut und unterstützt. 🤽🏻
Wir sind super stolz auf unsere neuen SporthelferInnen und freuen uns auf viele sportliche Highlights mit ihnen! 🏆
Hallo Sportfans! Haben wir euer Interesse geweckt? Mehr über die SporthelferInnen-Ausbildung erfahrt ihr hier:
Großer Aktionstag des BNE in Düsseldorf – wir waren dabei
Am 24. September 2026 wurde es auf dem Rathausplatz in Düsseldorf richtig bunt: Das BNE-Schulnetzwerk Düsseldorf veranstaltete einen Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit. Ungefähr 500 Kinder und Jugendliche waren dabei – auch zehn SchülerInnen der Realschule Benrath aus den Klassen 5 und 6 aus unserem „GreenTeam“. Begleitet wurden sie von Frau Dr. Stumpe und Herrn Sotiropoulos.
BNE heißt Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet: Lernen für die Zukunft, wie man die Erde schützt. Der Düsseldorfer Umweltdezernent Jochen Kral erklärte das so: „Kinder und Jugendliche werden nicht nur über Zukunftsfragen informiert, sondern können selbst ausprobieren, mitdenken und gestalten.“
Die Frage, die dabei im Mittelpunkt steht, ist: Was haben Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit dem eigenen Handeln zu tun? Die Schwerpunkte des Themas sind: 1. Das Klima und die Natur 2. Wie wir Sachen kaufen und verbrauchen 3. Gerechtigkeit auf der Welt
Bei den mehr als 30 verschiedene Stationen konnten die Kinder mitmachen und experimentieren. Unser „Green Team“ war mit Setzlingen des Brutblattes an der Aktion beteiligt und nahmen außerdem an Aktionen von Gruppen anderer Schulen teil. Es gab zum Beispiel ein Quiz zu Kolonialismus oder Duftpflanzen, es gab Bienenhotels, Vogelfutter, Samenbomben, Papierschmuck, Selfie-Stände, selbst gebackenes Knäckebrot mit Kräuterquark und Trommelkurse. Zwei unserer Schüler konnten bei der gleichzeitig stattfindenden Ratssitzung zuschauen.
Alle TeilnehmerInnen haben viele gute Ideen für ihre Schulen mitgenommen. Und sie sind einig: Um sich um Nachhaltigkeit zu kümmern, sollte für jeden Ehrensache sein – ganz egal, wie alt man ist.
Weitere Informationen:
Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wir müssen gut auf unsere Erde aufpassen. Wir dürfen nur so viele Bäume fällen, wie auch wieder nachwachsen. Und wir dürfen die Luft und das Wasser nicht schmutzig machen. Dann können die Menschen, Tiere und Pflanzen auch in Zukunft gut auf der Erde leben.
Was bedeutet BNE? BNE ist die Abkürzung für: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bildung heißt Lernen, Entwicklung heißt Veränderung. BNE bedeutet also: Lernen für die Zukunft. Kinder und Erwachsene erfahren dabei, wie sie die Erde und das Klima und die Umwelt schützen können, zum Beispiel durch weniger Müll, das Sparen von Energie und sorgsamem Umgang mit Ressourcen (z.B. Wasser, Strom, Pflanzen und Bodenschätze).
Was ist das BNE-Schulnetzwerk? Das BNE-Schulnetzwerk ist ein Zusammenschluss von Schulen, die das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gemeinsam im Unterricht und im Schulleben verankern und weiterentwickeln möchten. Das Netzwerk gibt es schon seit dem Jahr 1999. Heute machen mehr als 70 Schulen aus Düsseldorf mit. Schon über 230.000 Schüler haben durch das Netzwerk vieles über Klimaschutz & Co. gelernt. Das Hilfs- und Austausch-Netzwerk trägt dazu bei, damit Schulen nicht alleine an dem Thema Nachhaltigkeit tüfteln müssen.
Was ist der BNE-Aktionstag? Der BNE-Aktionstag ist eine Veranstaltung, bei der der Düsseldorfer Rathausplatz 10 bis 15 Uhr zum großen Treffpunkt unseres BNE-Schulnetzwerks wird. Er spannenden Lern- und Erlebnitag rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Unter dem Motto Zukunft beginnt hier und jetzt: BNE erleben mit Düsseldorfer Schulen und Bildungsakteuren zeigen Düsseldorfer Schulen und andere Engagierte, wie vielfältig BNE in Düsseldorf bereits gelebt wird. Gemeinsam sind alle zum Entdecken, Ausprobieren, Mitmachen und Austauschen eingeladen. Außerdem gibt es zahlreiche Mitmach-Aktionen, Experimente und Projekte zu den Themen Klimaschutz und Energie, Konsum und Ressourcen, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit sowie Ökosysteme und Biodiversität.
Wenn Blumen und Kerzen die Tische schmücken, wenn das Schulgebäude in der Dämmerung immer heller leuchtet, wenn fröhliche Stimmen und lautes Gelächter von entspannter Stimmung zeugen: Dann ist wieder Ehemaligentreffen am letzten September-Wochende in der Realschule Benrath!
Das Wetter spielte auf wunderschöne Weise mit. In der untergehenden Sonne strahlte unser helles Gebäude in sanftem Gelb. Und der beinahe volle Mond tauchte den Dachschulhof in ein geheimnisvolles Licht – ein besonderes Highlight für Ehemalige, die unsere Schule noch nicht besucht hatten und an Gruppenführungen durchs Haus und aufs Dach teilnahmen.
Im Mittelpunkt des Abends standen wie immer die Gespräche und die Erinnerungen. Die Schulzeit prägt Menschen lebenslang und verbindet. Ein Ehepaar blickte auf seinen Schulabschluss vor 50 (!) Jahren an der Realschule Benrath – 1976 noch im Gebäude in der Telleringstraße – zurück. Bei ihrem Sohn liegt der Abschluss in der Hospitalstraße bereits 26 Jahre zurück. Wer ihnen und ihren Freunden und Schulkameraden von damals zuhörte, erlebte 50 Jahre Schulgeschichte, die ganz ohne Handys und digitale und soziale Medien auskam und die ihnen, so waren alle Beteiligten einig, trotz teilweise strenger Lehrerinnen und Lehrer und einiger „schräger“ MitschülerInnen in guter Erinnerung geblieben ist.
Ehemalige, die nach 2000 geboren wurden, hatten sich selbstverständlich über Social Media zum Besuch des Ehemaligentreffens verabredet und postetet eifrig Fotos auf Insta & Co. In den Gesprächen zeigte sich erneut, dass es im Leben eines/r Jugendlichen, die den Abschluss hinter sich hat, einiges gibt, das ähnlich abläuft: Ein paar Monate nach dem Abschluss dominiert die Wehmut – die neuen Berufsfachschulen, Gesamtschulen und Gymnasien wirken noch ein wenig fremd, die Unterschiede im Lehrstoff sind zum Teil gewaltig. Ein Jahr später haben sich die Jugendlichen schon „eingegroved“ und konzentrieren sich auf ihre neuen Ziele. Nach einem weiteren Jahr wird für die Abschlussprüfung der Ausbildung oder fürs Abitur gepaukt. Und ein Jahr später drehen sich die Gespräche um Studium oder andere Wege in ein erfülltes Berufsleben. Insgesamt ist ein Ehemaligentreffen immer eine perfekte Veranstaltung für Erfahrungsaustausch und Tipps!
Eine schöne Tradition an unserer Realschule Benrath ist es, dass die Eltern der Elternvertretung für Getränke und Snacks (diesmal waren es Brezeln) sorgen. So leistet das Ehemaligentreffen auch einen Beitrag für den Förderverein. Ein großes Dankeschön an Frau Bouchiki und ihr super-engagiertes Team! Eine weitere perfekt eingespielte Besonderheit ist, dass alle nach dem Ehemaligentreffen mit anpacken und wie die berühmten Heinzelmännchen von Köln (sorry, Düsseldorf 😉) in Windeseile alles weg- und aufräumen. Wir alle freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Die Stadt Düsseldorf lädt ein: „Herzliche Einladung zum BNE-Aktionstag: Am Donnerstag, den 24. September 2026,bringen wir Bildung für nachhaltige Entwicklung mitten in die Düsseldorfer Innenstadt: Von 10 bis 15 Uhr wird der Rathausplatz zum großen Treffpunkt unseres BNE-Schulnetzwerks und zu einem spannenden Lern- und Erlebnisort rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Unter dem Motto Zukunft beginnt hier und jetzt: BNE erleben mit Düsseldorfer Schulen und Bildungsakteuren zeigen rund 18 Schulen und außerschulische Bildungsakteure, wie vielfältig BNE in Düsseldorf bereits gelebt wird. Gemeinsam laden wir zum Entdecken, Ausprobieren, Mitmachen und Austauschen ein.“ KOMMT VORBEI! Außerdem gibt es zahlreiche Mitmach-Aktionen, Experimente und Projekte zu den Themen Klimaschutz und Energie, Konsum und Ressourcen, Menschenrechte und globale Gerechtigkeit sowie Ökosysteme und Biodiversität.
🍀 🌳 🌻 👩🏻🌾 🐞 🌱 🪴 ☀️ 🌷 🐸 🍁
Wir von der Realschule Benrath machen bei dem Aktionstag mit. Unter der Leitung von Frau Dr. Stumpe bieten die Kinder der Nachhaltigkeits-AG (Greenteam) selbstgezogene Ableger von Zimmerpflanzen an.
Besonderer Blickfang wird die gemeinsame Kunstaktion „Düsseldorf gibt BNE ein Gesicht“ sein. Viele individuell gestaltete Gesichter werden im Laufe des Tages zu einem großen Gemeinschaftswerk zusammengefügt und zeigen: Zukunft wird von vielen Menschen gemeinsam gestaltet.
Wir freuen uns, Teil dieses Aktionstages zu sein und laden Schülerinnen und Schüler, Familien und Interessierte herzlich ein, vorbeizukommen, zu entdecken und mitzumachen.
Für den 8er-WP-Kurs von Herrn Zariouh hieß es heute: Raus aus dem Klassenraum und hinein in die faszinierende Welt der Bienen!
Bei SEGROim SEGRO-Park Düsseldorf Süd konnten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur dem „flüssigen Gold“ (dem Honig) auf die Spur kommen, sondern auch viel Wissenswertes über Bienen erfahren. Dabei ging es unter anderem um ihre große Bedeutung für unsere Umwelt, ihren Nutzen für uns Menschen und die Frage, wie wir Bienen in unserem Alltag begegnen und richtig mit ihnen umgehen können.
Begleitet wurde der Kurs von Imker Simon, der mit seinem beeindruckenden Fachwissen und anschaulichen Erklärungen zeigte, dass Bienen weit mehr können als „nur stechen“. Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in das Leben eines Bienenvolkes und die Arbeit eines Imkers.
Wusstest du schon? 🐝 🍯 Für die Produktion von einem Kilogramm Honig legen die Bienen eines Volkes bei ihren zahlreichen Sammelflügen insgesamt eine Strecke in der Größenordnung von 100.000 Kilometern zurück – das entspricht mehr als zwei Erdumrundungen! Wusstest du schon? 🐝 🍯 Jede Biene sticht anders – und sind nicht gefährlich, wenn man ihnen respektvoll begegnet! Mehr Informationen dazu findest du hier: https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/bienen-stechtest-100.html
Foto: Segro
Wir bedanken uns herzlich bei SEGRO und Imker Simon für diesen spannenden und lehrreichen Einblick in die Welt der Bienen! 🐝