Suchtpräventionswoche für die Stufe 7
„Wie treffe ich meine eigenen Entscheidungen, wenn viele andere etwas ganz anderes machen? Wenn sie zum Beispiel rauchen, Alkohol trinken oder mediensüchtig werden? Wie kann ich mich schützen?“
In der Suchtpräventionswoche hatten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 viel Zeit zum Nachdenken darüber, wie sie verhindern können, in eine Sucht zu geraten. Rasch wurde ihnen klar: Dieses Thema ist viel mehr als ein ‚Nein‘ zu Zigaretten, Alkohol und anderen Suchtmitteln. Es geht um echte innere Stärke, um den Umgang mit Stress und darum, wie man seinen eigenen Weg geht, ohne sich von Suchtmitteln oder Mediensucht ausbremsen zu lassen.
Die Suchtpräventionstage für alle 7. Klassen fanden vom 24.03. bis zum 26.03.2026 an unserer Schule die statt. In diesen drei Tagen setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Gefahren von Süchten und dem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst auseinander.



Dabei wurden sie von zahlreichen externen Gästen unterstützt, die ihre Erfahrungen und Fachwissen mitbrachten. So besuchte uns unter anderem die Polizei und klärte über rechtliche Folgen und Risiken von Süchten auf. Besonders eindrucksvoll war auch der Bericht eines ehemaligen Alkoholikers, der offen über seinen persönlichen Weg, die Auswirkungen der Sucht und den schwierigen Weg aus der Sucht heraus sprach. In eine Sucht hinein, das verstanden die SchülerInnen, gerät man sehr schnell – ein einziger Konsum eines Suchtmittels kann süchtig machen. Aus der Sucht herauszukommen, dauert viel länger und ist sehr schwierig und leidvoll. Die Begegnungen mit den erfahrenen Gesprächspartnern machten das Thema für die Jugendlichen greifbar und sorgten für viele nachdenkliche Momente.



Auch unsere NAWI-Lehrkräfte und unsere Schulsozialarbeiter gestalteten abwechslungsreiche und kreative Programme. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Klassen mit Themen wie Alkohol- und Nikotinsucht, Cannabiskonsum, Handysucht und den Auswirkungen von Medienkonsum. Die SiebtklässlerInnen schauten hinter die Fassaden von Social Media, Gaming und Co, es wurde diskutiert, experimentiert, reflektiert und die Schülerinnen und Schüler erstellten sogar eigene Lernvideos.
Die Mischung aus Information, persönlichem Austausch und aktiver Mitarbeit machte die Suchtpräventionstage zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten. Ziel war es zum einen, den Schülerinnen und Schülern Wissen zu vermitteln, zum anderen aber auch, sie zu stärken und dabei zu unterstützen, selbstbewusste und gesunde Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.
Wir blicken auf drei spannende und lehrreiche Tage zurück!
Text: N. Cetin
