Projektwoche gegen Rassismus: „Lasst euch nicht spalten, übernehmt Verantwortung und werdet laut bei Ausgrenzung!“

Was ist, wenn der eigene Vater Opfer von Rassisten wird? Ermordet, weil er in den Augen seiner Mörder nicht hierher gehört, nach Deutschland, weil er aus einem anderen Land stammte? Und was ist, wenn die verzweifelten Angehörigen nach der Tat von den Behörden keine Hilfe, keinen Trost bekommen, sondern erleben müssen, dass ihr geliebter Vater als selbst als Krimineller verleumdet wird?

Gamze Kubaşık aus Dortmund weiß genau, was dann ist – was dann war,  als ihr Vater Mehmet Kubaşık am 4. April 2006 von der NSU ermordet wurde. „Danach“, sagt sie, „war nichts mehr wie vorher. Das Leben unserer Familie änderte sich quasi über Nacht vollkommen. Und auch heute noch ist nichts mehr, wie es einmal war.“ 

Im Rahmen unserer Projektwoche zum Thema „Rassismus und Courage“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs intensiv mit Gamze Kubaşıks Geschichte und den Themen Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Verantwortung auseinander. Grundlage der inhaltlichen Arbeit bildete Gamze Kubaşıks Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“, das sie mit ihrer Freundin Semiya Şimşek und der Autorin Christine Werner geschrieben hat.

Die Unterrichtsmaterialien, die die Neuntklässler ebenfalls fleißig bearbeiteten, thematisierten unter anderem das, was Gamze Kubaşık „Erinnerungsarbeit“ nennt:
• die Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), aus deren Reihen die Mörder kamen, beim Namen nennen
• den NSU-Prozess aufarbeiten und möglichst alle Akten einsehen
• den Umgang mit den Opferfamilien weiter untersuchen
• Rassismus im Alltag erkennen und benennen
• Demokratie und Werte des Zusammenlebens erarbeiten und nach ihnen leben
• die Bedeutung von echter Freundschaft in schwierigen Zeiten wertschätzen
• die eigene Geschichte des Vaters und das Schicksal seiner Familie festhalten und immer wieder darüber zu sprechen

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet. Sie lasen nicht nur das Buch*, sondern erstellten auch aus den gelesenen Informationen Plakate zu den insgesamt zehn Opfern der NSU-Morde. Die Plakate wurden während der Veranstaltung auf Pinnwänden in der Aula ausgestellt.

Gamze Kubaşık nun persönlich kennenzulernen, war spannend für die jungen Zuhörenden. Ali Sirin, Moderator des Bündnisses „Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund“, führte durch die Veranstaltung. Im Anschluss an die Lesung konnten die Schülerinnen und Schüler viele Fragen stellen, die Gamze Kubaşık ausführlich beantwortete. 

Fotos: Kald, krs

Eines war Gamze Kubaşık ganz wichtig: „Lasst euch nicht spalten, übernehmt Verantwortung und werdet laut bei Ausgrenzung. Wir müssen Netzwerke und gemeinsam gegen jede Art von Rassismus gegensteuern.“ Schulleiter Jens Kock fügte hinzu: „Auch in der Schule können und müssen wir sensibel sein für das Thema und im Alltag solidarisch mit denen sein, die ausgegrenzt werden.“

Diese Lesung wird den Zuhörenden noch lange im Gedächtnis bleiben, sagten viele: „Das Buch ist schon super interessant, spannend und es geht unter die Haut. Aber Gamze Kubaşık persönlich zu erleben, macht für uns die Projektwoche unvergesslich.“ 

*: Der Erwerb der Bücher für den 9. Jahrgang wurde durch die Bezirksvertretung9 (BV9) ermöglicht, der wir hier herzlich danken. Wir bedanken uns auch bei der Sprecherin der SPD-Fraktion in der BV 9, Martina Fockenbrock, für ihren Besuch bei der Lesung! 

Unser Dank gilt zudem der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und dem Kommunalen Integrationszentrum für ihre Unterstützung, der Buchhandlung Dietsch für die gute Zusammenarbeit sowie Gamze Kubaşık und Ali Şirin vom Bündnis „Tag der Solidarität – Kein Schlussstrich Dortmund“ für ihr Engagement und ihren wertvollen Beitrag.

Das Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft – Neonazis haben unsere Väter ermordet“ ist ein Jugendsachbuch; es wird empfohlen ab 14 Jahren und kostet 17,90 Euro.

Hier gibt es eine Leseprobe:
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1075014669

Ausbildungsbotschafter bei uns zu Gast 

Welch ein Luxus! Statt durch ganz Düsseldorf und Umgebung zu fahren und Betriebe auf der Suche nach Informationen auf eigene Faust „abzuklappern“, bekamen die Jugendlichen der Stufen 9 und 10 dieses Info-Paket direkt bei uns: Die Ausbildungsbotschafterinnen und -Botschafter besuchten sie in unserer Schule!

Etwa 15 Betriebe wurden von engagierten Auszubildenden kompetent vertreten. Unter den Firmen waren unter anderem die Versicherungsgesellschaft Provinzial, der Dachdeckerbetrieb Dächer für Düsseldorf, der Verbund katholischer Kliniken, das Oberlandesgericht, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, die Großmarkt-Kette Handelshof, das Immobilien-Facility & Management-Unternehmen ISS und das Industrieelektrik-Unternehmen Mitsubishi Electric. 

Sie alle verwandelten die beiden Cluster in der 4. Etage unserer Schule mitsamt dem Treppenhaus in eine Jobmesse vom Feinsten. Möglich gemacht hatte dieses Ausbildungsevent die Unternehmerschaft Düsseldorf, deren Vertreterin Frau Moeser sich vor Ort davon überzeugen konnte, dass das Angebot an unserer Schule sehr gut angenommen wurde.

Die jungen BotschafterInnen wussten spannend und interessant aus zahlreichen unterschiedlichen Ausbildungsberufen zu berichten. Und unsere RealschülerInnen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich Tipps zur Berufsorientierung zu holen und aus erster Hand zu erfahren, wie sich Ausbildung „anfühlt“. Besonders begehrt war „Dächer für Düsseldorf: Hier konnten die SchülerInnen bei vielen praktischen Übungen den Beruf des Dachdeckers besser kennenlernen.

Ergänzend zum Tag der Ausbildungsbotschafter war auch in diesem Jahr wieder der M+E-InfoTruck vor Ort und öffnete die Türen des beeindruckend großen LKW direkt vor den Toren unserer Schule.  Die Chemie- und Technikkurs-SchülerInnen der Stufen 7 bis 10  waren eingeladen zu einem exklusiven Besuch in der Welt der Metall- und Elektroindustrie. Unter der Federführung des Instituts der deutschen Wirtschaft führten Fachleute hier 90-minütige Schnupperkurse in verschiedenen Berufen durch und widmeten sich ausgiebig den Fragen ihrer jungen Besucherinnen und Besucher.

Foto: IW Medien

Fit für den Chemieunterricht

Ein halbes Jahr mussten sie auf diesen Tag warten. Der Grund: Die Gasbrenner wurden erst kurz vor Weihnachten geliefert. Zwar soll ja die Vorfreude die beste Freude sein, aber als der „Tag des Brennerführerscheins“ endlich da war, strahlten die Schülerinnen und Schüler des Kurses WP Chemie 7 um die Wette. 

Die Prüflinge hatten fleißig gelernt. Denn es geht bei der Prüfung nicht nur darum, den Gasbrenner ans Laufen zu bekommen und ihn sachgerecht zu verwenden. Auch die Theorie will beherrscht sein, darunter Kenntnis der Sicherheitsregeln und des Aufbaus des Brenners. Außerdem müssen die einzelnen Handlungsschritte beherrscht werden. Hinzu kommt, dass man die Flamme genau beobachten und sicher einschätzen muss, ob sie in der vorgeschriebenen Weise brennt.

Wichtige Aspekte für den Brennerführerschein sind: 

  • Sicherheitsregeln: Schutzbrille tragen, Haare zusammenbinden, Laborkittel schließen, Stehen statt Sitzen, niemals über die Flamme beugen.
  • Aufbau des Brenners: Gaszufuhr (unten), Gasregler, Luftregler (drehbarer Ring), Brennerrohr.
  • Inbetriebnahme:
    • Prüfen: Gasregler und Luftzufuhr müssen geschlossen sein.
    • Schlauch fest anschließen.
    • Zündquelle (Streichholz/Feuerzeug) bereithalten.
    • Gashahn am Tisch/Brenner öffnen und sofort anzünden (Leuchtflamme).
    • Luftzufuhr langsam öffnen, bis eine rauschende, bläuliche Flamme entsteht.
  • Ausschalten: Luftzufuhr schließen, dann Gaszufuhr schließen.
  • Flammentypen: Leuchtende Flamme (Sicherheitsflamme, gelb, sichtbar) und rauschende Flamme (Arbeitsflamme, heiß, blau, bis 1300-1500°C).
  • Notfall: Bei Verlöschen der Flamme sofort Gas zudrehen. 

Die SiebtklässlerInnen bestanden ihre Prüfung vorbildlich und dürfen nun im Chemieunterricht unter Aufsicht selbstständig mit dem Bunsenbrenner arbeiten. Herzlichen Glückwunsch!

Der Wald im Schuhkarton

Wenn es in diesen Wochen draußen oft kalt, nass und grau aussieht, hat Biologie-Lehrerin Frau Cetin einen Tipp für gute Laune: Bastele dir einen Wald im Schuhkarton!

Schülerinnen und Schüler des Biokurses der Stufe 7 machten sich direkt ans Werk und schufen phantasievolle Mini-Wälder mit Pflanzen, Tieren und anderen Dingen, die man im Wald finden kann. Naturmaterialien wie Blätter, Moos und kleine Zweige wurden dabei kreativ kombiniert mit Gummitieren und gestalteten Bäumen und Sträuchern aus Pappe.


Dabei herausgekommen sind hübsche kleine Kunstwerke, die sich gut als Dekoration auf dem Schreibtisch oder im Regal machen. Die Kids können stolz sein auf ihre „Wälder im Schuhkarton“, die hier zu bewundern sind.

Formel-1-Autos selber bauen

Sägen, Hobeln und Schleifen, Bohren, Fräsen und Leimen, Messen, Drechseln und Schnitzen: In unserer Holzwerkstatt bei Herrn Guenak hatten unsere Förderschülerinnen und -schüler der Stufe 7 alle Hände voll zu tun. Die Aufgabe des Projekts war es, ein kleines Formel-1-Holzauto anzufertigen, in denen sogar FahrerInnen sitzen sollten.

Den Kindern machte die Arbeit mit Holz großen Spaß. Unermüdlich bearbeitete jede/r ein Holzstück und brachte es mit viel Geduld und Sorgfalt in Form. Dabei halfen sie sich und gaben einander Tipps. Zum Schluss bemalten sie ihre Werke und fertig war der kleine Fuhrpark. Der übrigens völlig klimafreundlich ist: Die Holzautosrennwagen fahren ohne Benzin oder Batterie. Sie brauchen ab und zu nur einen freundlichen Schubs mit der Hand –  statt PS haben sie quasi 1 „SH“. 😉

Wer selbst ein Auto bauen möchte, findet hier eine Anleitung:

Wer mehr über Holzbearbeitung, Werkzeuge etc. wissen möchte, kann hier Informationen finden: 

https://www.wirtschaft-integriert.de/assets/downloads/Grundwortschatz-Holz-final.pdf

Willkommen im Team!

Er ist neu bei uns, er kümmert sich um Probleme und Sorgen unserer Schülerinnen und Schüler, hat auch ein offenes Ohr für die Eltern und nimmt sich Zeit für alle: Jens Habelmann wirkt seit Anfang des Jahres als Schulsozialarbeiter an unserer Realschule Benrath. Damit verstärkt er das bereits bestehende Team der Schulsozialarbeit. Wir heißen ihn herzlich Wilkommen! Hier stellt sich Jens Habelmann selbst vor.

„Ich bin Jens Habelmann und bin für euch und Sie da. Ihr erreicht mich auf verschiedenen Wegen:

  1. Sehr gerne könnt ihr persönlich bei mir vorbeikommen: Ich bin in Raum 1.37 (schräg gegenüber vom Kopierraum).
  2. Per Telefon bin ich auch erreichbar:  0176 / 621 056 34 oder 0211 / 89 – 26674
  3. Per Mail erreicht ihr mich unter dieser Adresse: jens.habelmann@rb.nrw.schule

    Ich kann sehr kurzfristig und spontan unterstützen – zum Beispiel bei
  • Streitschlichtungen,
  • Einzelfallberatungen
  • Elterngesprächen 
  • Beratung bei Fällen/Vorfällen im Schulalltag.

Voraussetzung ist, dass die jeweilige Schülerin bzw. der jeweilige Schüler noch nicht bereits an die Schulsozialarbeit angebunden ist – diese bewährten Kontakte bleiben, wie sie sind.
Aktuell stelle ich mich auch in den einzelnen Klassen vor und beantworte gern eure Fragen.

Ich freue mich auf eine gute, fröhliche und inspirierende Zeit mit euch allen an der Realschule Benrath!“

Fobizz-Auszeichnung für digitale Arbeit mit KI

Lob tut immer gut. Wenn es aber von der digitalen Lernplattform fobizz kommt, ist es sogar eine ganz große Ehre. Sie zeichnete unsere Realschule Benrath bereits zum zweiten Mal für unser besonderes Engagement im Bereich digitale Bildung und Medienkompetenz aus. Und sagt damit: Wir sind fit für die Zukunft! Eine „fobizz Schule 2025/26“ zu sein, macht uns sehr stolz. 

Fobizz – eine Abkürzung für „Fortbildungszentrum“  – ist ein großer deutschsprachiger Anbieter für Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte im Bereich Digitalität und Künstlicher Intelligenz. Mit mehr als 650.000 Nutzenden ist es die bekannteste Plattform dieser Art. Aktuelles Top-Thema von fobizz: Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer. Die beiden Gründer von fobizz – die Informatiker Dr. Diana Knodel und Frederik Dietz – erklären das so: Bei der Digitalisierung gehe es darum, zu zeigen, wie man digitale Tools und Künstliche Intelligenz nutzt, um das Lehren und Lernen zu verbessern und dabei die Kreativität zu fördern. Es sei wichtig, dass SchülerInnen und Lehrkräfte lernen, KI richtig einzusetzen und ihre Chancen und Grenzen zu kennen. LehrerInnen und SchülerInnen müssten intensive Lernprozesse durchlaufen, um zu verstehen, wann und wie KI sinnvoll genutzt werden könne. Hierbei könne fobizz umfassend unterstützen.

Die digitale Fortbildung der Lehrkräfte bildet das Herzstück der fobizz-Arbeit. Über die Lernplattform können Lehrkräfte Kurse besuchen, Lernmaterialien erstellen und KI für SchülerInnen und Schüler nutzbar machen. Dies geschieht auch an unserer Schule. Mit der Auszeichnung gehört sie nun zur „fobizz-Familie“, die digitale Bildung fest im Schulalltag verankert und gezielt weiterentwickelt.

„The Drop“ – Schauspiel zum Nachdenken

Die Stufe 8 besuchte im D´haus ein Stück mit Tiefgang, tollen SchauspielerInnen und einem atemberaubenden Bühnenbild

Es kann eine Überflutung sein. Oder eine Reaktor-Explosion. Ein Öl-Leck auf einer Bohrinsel. Oder ein weltweiter Stromausfall. Ein globaler Cyberangriff. Oder ein Krieg.

In dem Theaterstück „The Drop“, was z.B. „Tropfen“ oder „Fallenlassen“ bedeuten kann, ist es eine Pandemie – angelehnt an die Corona-Pandemie -, die für alle das Leben aus den Angeln hebt. Alle Gewissheiten schwinden, was morgen sein wird, weiß niemand. Die Vergangenheit verschwimmt, die Zukunft ist angstbesetzt und entscheidende Fragen bleiben ohne Antwort. 

Ein Szenario, das vor allem jungen Menschen den Boden unter den Füßen wegziehen kann – was die Schülerinnen und Schüler unserer Stufe 8 bei ihrem Besuch des Stücks durchaus aus ihrem eigenen Leben wiedererkannten . In „The Drop“ sind es Joe, Luise, Eleni, Kayra und Benny, die sich durch quälende Tage kämpfen. Lockdown-Frust, Ängste und soziale Isolation gipfeln in Bennys Ausraster bei einer Rave-Party. Und während er im Krankenhaus im Koma liegt, kämpfen seine Freunde um ihre eigene körperliche, psychische und soziale Gesundheit. 

Die Frage lässt das junge Publikum nicht kalt: Was wäre, wenn morgen die Zeit (wieder) still stünde und nichts mehr wäre wie vorher? Das Leben, die Freunde, man selbst – wenn alles anders wäre? Wenn irgendein „worst case“ (schlimmster Fall) alles Leben und alle Träume erstickte?

Joe, Luise, Eleni und Kayra ringen mit zwei Kernfragen: 1. Kann ich vergangene Handlungen ändern (Stickworte Reue, Verantwortung)? Und 2. Wie kann ich herausfinden, was meine Träume sind, damit ich sie verwirklichen kann? Vor allem Luise quält der Gedanke, ob sie Bennys Absturz hätte verhindern können. Joe und Kayra diskutieren währenddessen, ob ihre Liebe sie trägt. Und Eleni zweifelt an sich und der Welt.

Zu Hilfe kommen ihnen zwei magische Begleiter, in Weiß gekleidete, singende und engelhafte Wesen aus dem Zwischenreich zwischen Tod und Leben, Angst und Mut. Sie nehmen die Jugendlichen an die Hand, halten ihnen aber auch den Spiegel vor und tragen ihnen auf, bei der Suche nach Auswegen nicht aufzugeben. Weitermachen wie bisher, so wird klar, ist keine Option.

Und so zeigt „The Drop“ – das im Untertitel nicht umsonst „Beat. Break. Believe.“ heißt – Takt (Beat), Durchbrechen/Pause (Break) und Glauben (Believe  –  ist eine Aufforderung, im Rhythmus zu bleiben, Hindernisse zu überwinden und an sich selbst zu glauben, um seine Ziele zu erreichen. Am Schluss zeigt „The Drop“ Möglichkeiten auf, neue Wege zu gehen. Benny erwacht aus dem Koma – doch seine Freunde sind mit sich selbst beschäftigt und er hat ihre Entwicklung buchstäblich „verschlafen“. Für jeden der fünf jungen Leute heißt es nun, das quälende Alte loslassen, sich auf seine Träume zu besinnen und loszugehen in eine neue Zukunft. 

Eine Menge Stoff zum Nachdenkern also für unsere 8. Klassen, die das Stück im Rahmen unserer Kooperation mit dem Jungen Schauspiel Düsseldorf im D´haus am Hauptbahnhof erlebten. 

Als besonderes Highlight empfanden sie das Bühnenbild, das eine perfekte Mischung aus Alltags- und Traumwelt, aus analogem Szenario und Hightech bildete.

Vorbereitet wurde der Theaterbesuch durch Workshops von Ensemble-Mitgliedern des Düsseldorfer Schauspielhauses in unserer Schule. Theater – so ihre und unsere Überzeugung – öffnet neue, andere, ungewöhnliche Zugänge zu Themen, die Jugendliche beschäftigen. Im Fall von „The Drop“ ist dies gelungen.

Infos zu „The Drop“:

„The Drop (als Theaterstück von Lutz Hübner & Sarah Nemitz) thematisiert die psychologischen Folgen der Corona-Pandemie für Jugendliche, wie Lockdown-Frust, Ängste und soziale Isolation. Das Theaterstück ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der verlorenen Unbefangenheit junger Menschen und dem Schmerz der Nach-Corona-Zeit. Das Theaterstück ist geeignet für Zuschauende ab 14 Jahren.

Besetzung: Joe: Cem Bingöl // Luise: Hannah Joe Huberty // Eleni: Ayla Pechtl  // Kayra: Eva Maria Schindele //  Benny: Felix Werner-Tutschku  // Player 1:  Katya Semenisty  // Player 2:  Henry Ross • Regie:Liebeth Coltof • Musik: Matts Johan Leenders • Bühne: Guus van Geffen • Kostüm: Carly Everaert • Choreografie: Yeliz Pazar • Licht:  Benjamin Grunwald • Dramaturgie: Kirstin Hess • Theaterpädagogik:Patricia Pfisterer • In Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein — Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie.

FOTOS: David Baltzer/D`haus©

Weitere Informationen:

https://www.dhaus.de/programm/a-z/the-drop

Werden Sie Mitglied Förderverein!

Ein gelungener Tag der offenen Tür und eine Einladung an alle Eltern

Heute hatten wir einen wunderbaren Tag der offenen Tür an unserer Schule. Viele Familien haben Einblicke in den Unterricht, die Angebote unserer Schule und das lebendige Schulleben bekommen. Es war schön zu sehen, wie viel Engagement hier sichtbar wird, nicht zuletzt dank unserer Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

An diesem Tag möchten wir auch auf eine wichtige Möglichkeit hinweisen, unsere Schule aktiv zu unterstützen. Werden Sie Mitglied im Förderverein!!!

Der Förderverein fördert zahlreiche Projekte und Anschaffungen, die das Schulleben bereichern. Mit einem Mindestbeitrag von nur 12 Euro pro Jahr, also 1 Euro pro Monat, wächst unser Handlungsspielraum erheblich. Je mehr Eltern mitmachen, desto mehr können wir gemeinsam bewegen.

Als Mitglied haben Sie außerdem Mitspracherecht, wie die Mittel eingesetzt werden. Sie gestalten aktiv mit, welche Projekte unterstützt und welche Anschaffungen möglich werden.

Wir danken allen, die heute am Tag der offenen Tür geholfen haben, sei es beim Getränkestand, bei den Führungen oder einfach durch ihr Interesse. Jede Unterstützung macht unsere Schule noch lebendiger und attraktiver.

Buntes Treiben am Tag der offenen Tür

Wenn in der Aula unser Chor weihnachtliche Lieder präsentiert, wenn es in den Fluren herrlich nach Waffeln duftet, wenn in den Klassenräumen und Clustern fröhliches Treiben herrscht und wenn Groß und Klein miteinander basteln, werkeln und spielen: Dann ist Tag der offenen Tür in der Realschule Benrath. 

Zuerst begrüßte Schulleiter Jens Kock die Gäste in der Aula. Ein neues Schulgebäude zu präsentieren sei eine sehr besondere Sache, sagte er in seiner Ansprache. Das Wichtigste aber seien immer die Menschen, die Tag für Tag die Schule zum Leben erwecken. Ein gutes Miteinander, so Jens Kock, sei die Basis für gelingende Bildung und Erziehung.

Über unser neues, helles und großzügig angelegtes Schulgebäude sind wir als Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sehr glücklich und beantworteten alle Fragen unserer Besucher gerne und ausführlich. Die Achtklässlerinnen übernahmen die Führungen durchs Haus und hatten alle Hände voll zu tun, die Klassen- und Fachräume und ihre hochwertige, schicke Ausstattung zu präsentieren. Im Foyer standen die Elternvertretung, der Förderverein und die Schülervertretung zu Gesprächen zur Verfügung.

Lehrerinnen und Lehrer waren im ganzen Haus verteilt und nahmen sich Zeit, den Eltern die Vorteile und neuen Möglichkeiten des modernen Schulgebäudes zu erläutern. Außerdem gaben sie Informationen über die einzelnen Fächer und über neue Unterrichtskonzepte sowie Tipps für praktische Dinge wie Schließfächer, Mensa und Schulwege. 

Die Kinder schauten sich nach ihren eigenen Vorstellungen in unserer Schule um – und machten einfach mit. Bei Bastel-, Knobel- und Spielangeboten, beim Sport auf dem Schulhof oder beim Ausprobieren von Musikinstrumenten oder NaWi-Ausstattung trafen sie ihre eigene Wahl und kamen mühelos mit unseren Schülerinnen und Schülern ins Gespräch.

Zur Stärkung in der Mensa und im Foyer kamen dann alle wieder zusammen zu Zuckerwatte, Popcorn, Waffeln und Kinderpunsch. Um dann wieder loszuziehen, um von unseren SchülerInnen hergestellten Schmuck , Buttons, Weihnachtsdeko, Schulhefte und bunte Schals zu kaufen. (Danke, liebe Frau Winter, für Ihre unermüdliche Strickfreude!!!). Der Erlös aller Verkäufe kommt dem Förderverein und damit allen Kindern der Realschule Benrath zugute.

Dieser erste Tag der offenen Tür an unserer neuen Schule war ein ganz besonderer für unsere Schulgemeinde und alle, die uns besucht haben. Wir sind stolz auf unsere Schule und freuen und jetzt schon auf die neuen FünftklässlerInnen im nächsten Jahr!

Text & Fotos: krs