Beim Young Talents Day „interpack“ entdeckten unsere SchülerInnen die spannende Welt der Verpackungsindustrie
Wie transportierst du dein Schulbrötchen vom Bäcker? Verpackt in einer praktischen Tüte. Worin stecken deine neuen Turnschuhe? Im schicken Schuhkarton. Und was schützt dein Smartphone auf deinem Geburtstagstisch? Eine perfekte Schachtel, in der dein Handy so sicher liegt wie ein Baby in der Wiege.
Bei der Messe „interpack 2026“ bestaunten zum ersten Mal auch unsere SchülerInnen die beeindruckenden Maschinen, mit denen Verpackungen aller Art hergestellt werden. Sie beobachteten gebannt verschiedene Herstellungsprozesse und lernten, welche Materialien sich für welche Verpackung am besten eignen – dass sie Recyling-fähig sein müssen, versteht sich von selbst. Verpacken ist eben etwas für Profis! Die Welt der Verpackungen ist eine Branche mit Zukunft, denn von überall auf der Welt kommen Waren nach Deutschland oder werden von hier verschickt und transportiert, die sicher verpackt sein müssen. Ob im Lkw, im Flugzeug oder im Schiff – dafür, dass alles gut und unbeschadet ankommt, sind echte VerpackungskünstlerInnen am Werk!
Bei der Messe „interpack 2026“ gab es für die jungen BesucherInnen auch Tipps und Informationen über die Karrierewege in der Verpackungs- und Prozessindustrie. Bei dem dafür extra veranstalteten „Young Talents Day“ standen die Expertinnen für alle Fragen rund um Ausbildung und Studium zur Verfügung. Außerdem erhielten sie eine geführte Tour über das gesamte Gelände der Messe Düsseldorf.
Veranstaltet wurde der Young Talents Day vom zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf Nordrhein-Westfalen. Hier gibt es weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerks und Ansprechpartner:
Lange hatten die Schülerinnen und Schüler unserer Nachhaltigkeits-AG auf das Ende der kalten Tage gewartet. Denn bei AG-Leiterin Frau Dr. Stumpe hatten sie gelernt: Tomaten, Paprika, Radieschen, Salat und Artischocken & Co. soll man erst ab Mitte Mai pflanzen. Wenn nachts kein Frost mehr erwartet wird, können alle frostempfindlichen Kulturen ohne Schutz ausgepflanzt werden.
Und darum war die Freude groß, als am 20. Mai die von unserem Kooperationspartner SEGRO gestifteten Hochbeete (aus nachhaltigem Holz gebaut) angeliefert wurden – natürlich mit der dazugehörigen Pflanzerde! Die Kinder der Nachhaltigkeits-AG und ihre HelferInnen machten sich sofort an die Arbeit und setzten die Pflanzen ein.
Die neuen Hochbeete
Für die kommenden Wochen gibt es einen genauen Plan, wer sich wann ums Gießen, Pflegen und am Ende ums Ernten kümmert – frisches Gemüse in der Schule! Wenn alles gut geht, ist das Gemüse noch vor den Sommerferien (sie starten am 20. Juli 2026) zum Verzehr bereit. 🍅 🥬 🫑
Und ab jetzt muss der Schulgarten regelmäßig gegossen werden! 😊
Was für ein Auftritt! Wenn in Benrath der Mai mit bunten Ständen, Kunsthandwerk und Feinkost begrüßt wird, darf eines nicht fehlen: die geballte Energie unserer Tanz-AG der Realschule Benrath.
Mitten im bunten Treiben der Fußgängerzone verwandelten unsere Schülerinnen bei strahlendem Mai-Himmel den Marktplatz in ihre ganz eigene Bühne. Das Besondere in diesem Jahr: Die Gruppe setzte sich aus Mädchen der Stufen 5, 6 und 9 zusammen. Dass hier „Groß und Klein“ als tolles Team am Start waren, merkte man sofort – der Zusammenhalt war einfach spitze! In den vielen Nachmittagsstunden, die die Mädels unter der Anleitung ihrer Lehrerin Frau Göcer fleißig in ihre Proben investiert haben, ist eine beeindruckende Künstlerinnengruppe zusammengewachsen.
Die Jüngeren hatten sich bei den „Profis“ aus der 9. Klasse einiges abgeschaut und am Ende standen alle mit der gleichen Begeisterung im „Scheinwerferlicht“ der strahlenden Maisonne. Die jungen Tänzerinnen zeigten eine mitreißende Performance, die sie zu modernen Popsongs darboten. In ihren stylischen Outfits und ihrer fröhlichen Ausstrahlung sorgten sie dafür, dass manch ein Besucher seine Einkaufstaschen kurz stehen ließ, um kräftig mitzuklatschen.
Dass die Tanz-AG ein echter Publikumsmagnet ist, zeigte sich auch darin, dass die Tänzerinnen bereits zum zweiten Mal beim Maifest auftraten. Ihre Darbietung wird so nach und nach zu einer Tradition – genau wie das Fest selbst eine lieb gewordene Tradition in Benrath ist! Denn der Benrather Maimarkt* lockt bereits seit über 30 Jahren Besucher aus ganz Düsseldorf und Umgebung in den lebendigen Stadtteil im Düsseldorfer Süden.
Und die Tanz-AG unserer Realschule Benrath ist ein Teil dieses Stadtteil-Brauchtums. Ein riesiges Dankeschön an alle Tänzerinnen für diesen energiegeladenen Start in den Frühling! (Fotos: krs)
* Die Aktionsgemeinschaft Benrath wurde 1990/91 gegründet. Auch über die Organisation des Maimarktes hinaus engagiert sich die Gemeinschaft in vielfältiger Weise für ihren Stadtteil.
Was haben der Waldbrand in Gummersbach im April 2020 und die Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 mit dem Klimawandel zu tun? Der WP-Bio-Kurs der Stufe 7 und ihr Lehrer Herr Zariouh fanden es heraus – mit Hilfe des WDR*, der in ihren Unterricht zu Besuch kam! Der Radio- und TV-Sender bietet nämlich nicht nur eine Klima App für Handys an, sondern gestaltet auch mit planet.schule Klima-Projekte für Jugendliche in Schulen.
Und so lernten die SchülerInnen, dass der Waldbrand in Gummersbach und die Flutkatastrophe im Ahrtal direkte Folgen des Klimawandels sind – weil er Wetterextreme durch Hitze, Trockenheit und Starkregen begünstigt und verstärkt. Höhere Temperaturen, erfuhren die Kinder, führen zu ausgetrockneten Böden (Waldbrandgefahr) und erhöhter Feuchtigkeit in der Atmosphäre, was Starkregenereignisse wie im Ahrtal wahrscheinlicher macht. Es kann jeden Ort treffen – der Klimawandel geht uns alle an!
Um diese Erkenntnis intensiver erleben zu können, nutzten die jungen KlimaforscherInnen die WDR-Klima-App und Augmented Reality (AR)**. Bei AR wird das Kamerabild eines Smartphones oder Tablets durch digitale 3D-Inhalte erweitert, sodass die Katastrophen direkt im Klassenzimmer stattzufinden scheinen. Die Kinder erleben quasi mit, wie digitale Wassermassen die Wände des Zimmers hochsteigen und Zerstörung anrichten. Beim simulierten Waldbrand in Gummersbach sind zum Beispiel virtuelle Nadelbäume zu sehen, die unkontrolliert zu brennen beginnen, inklusive Rauchschwaden und Geräuschkulisse. Das ist nichts für schwache Nerven!
Die Kinder lernten in der App auch echte Zeitzeugen kennen – Betroffene der Katastrophen werden als lebensechte Hologramme in den Raum projiziert. Sie „stehen“ quasi vor den SchülerInnen und erzählen ihre persönlichen Erlebnisse.
Durch die App führt die Moderatorin Siham El-Maimouni, die das Gezeigte und Erlebte einordnet und wissenschaftliche Fakten liefert – und im Bio-Kurs in unserer Schule auch viele Fragen beantwortete. Die Siebtklässler waren begeistert. „Wir können uns nun viel besser vorstellen, welche Folgen der Klimawandel haben kann und dass wir helfen müssen, ihn aufzuhalten “, sagten sie und fügten beeindruckt hinzu: „So intensiv möchten wir öfter lernen.“
Text und Titelfoto: krs; weitere Fotos: zar& WDR/planet schule
*: Der WDR (Westdeutscher Rundfunk) ist die größte öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt in Deutschland mit Sitz in Köln. Er produziert Radio-, Fernseh- und Online-Inhalte für Nordrhein-Westfalen.
**: Augmented Reality (AR) bedeutet „erweiterte Realität“ und ist die computergestützte Erweiterung der echten Umgebung in Echtzeit. Dabei werden digitale Elemente wie 3D-Modelle, Grafiken oder Informationen über Smartphone-Kameras oder spezielle Datenbrillen in die physische Welt eingeblendet. Anders als bei Virtual Reality (VR) bleibt die reale Welt sichtbar.
Die WDR Klima App ist kostenlos über die offiziellen App-Stores für Tablets und Smartphones erhältlich: Im Google Play Store (Android) und im Apple App Store (iOS). Sie richtet sich an Schüler (13–16 Jahre) und funktioniert nach dem Download (ca. 1 GB) offline.
Unsere AchtklässlerInnen besuchten die Mitmachmesse „Lust auf Handwerk 2026“
Der Akkuschrauber in Laras Hand läuft ruhig. Zuerst dreht sich die Schraube im Holz ein wenig. Dann plötzlich nicht mehr, sie scheint stecken geblieben zu sein. Lara drückt fester, der Akkuschrauber wird lauter. Auf einmal riecht es nach verbranntem Holz. „Jetzt solltest du aufhören“, sagt der Dachdeckermeister lächelnd zu der 15-Jährigen und fragt: „Was kannst du jetzt tun?“ Lara schaut das Werkzeug genau an und entdeckt den Vorwärts- und Rückwärtsschalter. Sie schaltet auf „Vorwärts“ und binnen 10 Sekunden ist die Schraube im Holzbalken verschwunden. „War ganz leicht“, grinst sie und bekommt ein Lob vom Dachdeckermeister, der den Jugendlichen seinen Beruf erklärt und Tipps zum Schrauben und Nägel-Einschlagen gibt.
Nebenan scheppert es gewaltig. Ein Schüler versucht sich gerade im „Dachziegelweitwurf“. Er macht es genauso, wie er es gezeigt bekommen hat: Er geht leicht in die Knie und schwingt den Ziegel entschlossen nach vorn in einen Holzkorb. Seine zuschauenden Freunde applaudieren. Der Ziegelwerfer freut sich. „Morgen“, so merkt er an, „hab ich garantiert Muskelkater in den Armen.“
Mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler hatten am 24. April 2026 Gelegenheit, bei der Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ Erfahrungen zu machen, Informationen zu sammeln und die unterschiedlichsten Handwerksberufe kennenzulernen. Und darüber nachzudenken, ob eine berufliche Zukunft im Handwerk für sie in Frage kommt.
Dafür verwandelten sich der Campus der Freiherr-vom-Stein-Realschule und des Technischen Berufskollegs Färberstraße in einen großen Markt der Möglichkeiten. Von unserer Realschule Benrath waren die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 zu der Veranstaltung gefahren. Und nicht nur die Düsseldorfer Dachdeckerinnung warb mit ihren Mitmachangeboten um die Jugendlichen. Auch Karosseriebauer/innen, Kachelofenbauer/innen, Gebäudereiniger/innen, Fotograf/innen, Elektriker/innen, Schweißer/innen, Gärtner/innen, Stuckateur/innen, Kältetechniker/innen, Installateur/innen und viele mehr standen den Jugendlichen Rede und Antwort.
Organisiert wurde die Messe von der Kreishandwerkerschaft und der Kommunalen Koordinierung Düsseldorf. In dem Bewusstsein, dass es gar nicht so leicht ist, junge Leute zu begeistern, hatten sie sich viele Aktivitäten einfallen lassen, die den Schülerinnen und Schüler viel Spaß machten. So luden die Floristen zum Binden von Blumensträußen ein, bei den Schweißern konnte Herzen aus rotem Stahl geformt werden. Die Bäcker zeigten spezielle Techniken zum Teig-Kneten und die Gebäudereiniger verrieten ihre besten Tricks fürs Fensterputzen.
Möglichkeiten zu informierenden Gesprächen gab es reichlich: Alle Profis waren gut vorbereitet und konnten auch die kniffligsten Fragen beantworten. Expertinnen und Experten der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit zeigten Berufs- und Bildungswege im Handwerk auf, gaben Auskunft über Ausbildungsmöglichkeiten, Gehaltsvorstellungen und Karriereschritte. Und wem bei den vielen Infos der Kopf schwirrte, konnte bei Waffeln und kühlen Getränken eine Pause in der Sonne genießen.
Das Highlight für viele der Jugendlichen war eine „Fahrt“ an einem Kran-Seil – einem wichtigen Werkzeug zum Beispiel für Dachdecker. An der Seite von geschultem Personal ging es bei strahlendem Sonnenschein etwa 50 Meter in die Höhe. „Das war ein toller Abschluss eines spannenden Tages“, schwärmte Lara. „Es ist ein bisschen wie fliegen lernen.“
Text & Fotos: krs
Weiter Informationen zur Veranstaltung „Lust auf Handwerk“ gibt es hier:
„Wie treffe ich meine eigenen Entscheidungen, wenn viele andere etwas ganz anderes machen? Wenn sie zum Beispiel rauchen, Alkohol trinken oder mediensüchtig werden? Wie kann ich mich schützen?“ In der Suchtpräventionswoche hatten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 viel Zeit zum Nachdenken darüber, wie sie verhindern können, in eine Sucht zu geraten. Rasch wurde ihnen klar: Dieses Thema ist viel mehr als ein ‚Nein‘ zu Zigaretten, Alkohol und anderen Suchtmitteln. Es geht um echte innere Stärke, um den Umgang mit Stress und darum, wie man seinen eigenen Weg geht, ohne sich von Suchtmitteln oder Mediensucht ausbremsen zu lassen.
Die Suchtpräventionstage für alle 7. Klassen fanden vom 24.03. bis zum 26.03.2026 an unserer Schule die statt. In diesen drei Tagen setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Gefahren von Süchten und dem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst auseinander.
Dabei wurden sie von zahlreichen externen Gästen unterstützt, die ihre Erfahrungen und Fachwissen mitbrachten. So besuchte uns unter anderem die Polizei und klärte über rechtliche Folgen und Risiken von Süchten auf. Besonders eindrucksvoll war auch der Bericht eines ehemaligen Alkoholikers, der offen über seinen persönlichen Weg, die Auswirkungen der Sucht und den schwierigen Weg aus der Sucht heraus sprach. In eine Sucht hinein, das verstanden die SchülerInnen, gerät man sehr schnell – ein einziger Konsum eines Suchtmittels kann süchtig machen. Aus der Sucht herauszukommen, dauert viel länger und ist sehr schwierig und leidvoll. Die Begegnungen mit den erfahrenen Gesprächspartnern machten das Thema für die Jugendlichen greifbar und sorgten für viele nachdenkliche Momente.
Auch unsere NAWI-Lehrkräfte und unsere Schulsozialarbeiter gestalteten abwechslungsreiche und kreative Programme. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Klassen mit Themen wie Alkohol- und Nikotinsucht, Cannabiskonsum, Handysucht und den Auswirkungen von Medienkonsum. Die SiebtklässlerInnen schauten hinter die Fassaden von Social Media, Gaming und Co, es wurde diskutiert, experimentiert, reflektiert und die Schülerinnen und Schüler erstellten sogar eigene Lernvideos.
Die Mischung aus Information, persönlichem Austausch und aktiver Mitarbeit machte die Suchtpräventionstage zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten. Ziel war es zum einen, den Schülerinnen und Schülern Wissen zu vermitteln, zum anderen aber auch, sie zu stärken und dabei zu unterstützen, selbstbewusste und gesunde Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.
Wir blicken auf drei spannende und lehrreiche Tage zurück!
Am 28. April 2026 findet von 14:00-18:00 unser 2. Elternsprechtag in diesem Schuljahr statt. Ab dem 14. April können Sie über Webuntis Termine buchen. Bitte achten Sie auch darauf, welche Lehrkräfte Sie bereits zum Gespräch eingeladen haben, und buchen Sie diese Termine zuerst.
Schon mal was vom „Wood Wide Web“ gehört? Naturforscher meinen damit ein vielschichtiges System aus chemischen Signalen, Duftstoffen und einem unterirdischen Netzwerk, das Bäume nutzen, um miteinander zu kommunizieren.* Denn Bäume leben wie Familien in „Dörfern“ – eine spannende Sache! Ganz sicher haben die Bäume im Wald im Angermund am 19. März ihr Staunen und ihre Freude geteilt. Denn auch in diesem Jahr zogen Kinder unserer Realschule Benrath für den Umweltschutz Handschuhe und Gummistiefel an, nahmen Schaufeln in die Hände und pflanzten mitten im Wald neue, junge Bäume. Sie haben also quasi einen „Baum-Kindergarten“ eingerichtet. Und hatten dabei jede Menge Spaß.
Weil man das nicht täglich macht – und vielleicht noch nie getan hat -, mussten die jungen Teilzeit-WaldarbeiterInnen zuerst einmal ganz genau den Erklärungen der MitarbeiterInnen von „PLANT-MY-TREE“** zuhören und lernen, wie tief man schaufeln muss, wie man die Bäumchen fachgerecht in die Erde setzt und so stabil aufstellt, dass sie Wind und Wetter standhalten.
„PLANT-MY-TREE“ ist ein Umweltschutz-Unternehmen und eine Stiftung aus dem Ruhrgebiet, die sich auf die Aufforstung und den Waldschutz in Deutschland spezialisiert haben. Das Ziel ist der Klima- und Umweltschutz durch die Pflanzung von Bäumen direkt vor Ort, um CO₂ dort zu binden, wo es entsteht.
Also auch in Benrath. Die Idee dazu hatte unser Partner, der Logistikimmobilienentwickler SEGRO***, dessen Düsseldorfer Gewerbepark nahe unserer Schule liegt. Die Pflanzaktion war schon die dritte und weitere sollen folgen. Nach getaner Arbeit an der frischen Luft waren die jungen Naturschützer erschöpft, aber glücklich über ihr Werk und stärkten sich bei einem Picknick. Und waren glücklich, dass die Sonne sie nicht im Stich gelassen hat.
Unsere Theater-AG stand im Kinderkulturzentrum „Akki“ auf der Bühne
Stell dir vor, du hast eine Bremse im Kopf. Sie springt an, wenn du anderen Kindern begegnest. Dann „bremst du“ – du reagierst zurückhaltend, traust dich nicht, auf die Kinder zuzugehen. Die Bremse macht dich vorsichtig und leise. Denn du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt andere Kinder oder Jugendliche, die dir immer wieder sagen: „Du gehörst nicht zu uns. Du passt nicht. Du bist zu anders.“ Dass du ausgrenzt und gemobbt wirst, macht dich traurig und ängstlich und sogar wütend. Das nennt man „Soziale Angst“. Und sie betrifft viele Kinder und Jugendliche.
Was du dagegen tun kannst? Das erfährst du in dem Kurztheaterstück mit dem Titel „Soziale Angst“, das sechs Schülerinnen und Schüler unserer Stufe 9 im Kinderkulturzentrum „Akki – Aktion & Kultur mit Kindern e.V.“* in Oberbilk aufgeführt haben. Danilo, Esna, Lucia, Mascha, Alessia und Georgie zeigten auf der Bühne, wie man Freunde finden kann, die einem helfen, wieder mutig zu werden, sich zum Beispiel wieder traut, „Hallo“ zu sagen oder mitzuspielen, auch wenn man ein bisschen aufgeregt ist. Freunde helfen, wieder Spaß zu haben und mehr Selbstvertrauen zu erlangen. Zusammen wird man stark und mutig.
Unsere Theatergruppe hatte ihr Stück im Rahmen einer AG selbst ausgedacht, zusammengestellt und intensiv geübt. Unterstützt wurden sie dabei von zwei erfahrenen Fachfrauen – von der Theaterpädagogin und Diplom-Tanzpädagogin der Konstanze Brüning** und von Anna K. Matzek***, Kunstdozentin für Kinder und Erwachsene. Beide leiten die AG und haben den jungen SchauspielerInnen viele wertvolle Tipps zum Spielen auf der Bühne gegeben – und werden das auch weiter tun. Gefördert wird das Theaterprojekt vom NRW – Landesprogramm Kultur und Schule in Düsseldorf.****
Bei dem Bühnenevent im „Akki“ standen auch weitere KünstlerInnen aus anderen Düsseldorfer Schulen im Rampenlicht. Die dritten Klassen aus der GGS Schloß Benrath zeigten zum Beispiel den Rap-Song „Respekt“ mit dem Rapper Nimoh. Die Französische Schule Lycée français international Simone Veil brachte Ballett auf die Bühne zu HipHop und dem französischen Titel Romeo kiffe Juliette.
Für Stimmung sorgten die SchülerInnen der Theodor-Andresen-Förderschule mit ihren „Starken Tönen“ – ihren mitreißenden Versionen der Songs „Komet“, „Viva la Vida“ und „Waka Waka“. Zu den acht Schulen, deren SängerInnen und TänzerInnen für ihre Tanz- und Gesangsdarstellungen ebenfalls viel Beifall bekamen, gehören das Wim Wenders-Gymnasium, die Gesamtschulen Aldekerker Straße und Stettiner Straße und das Comenius Gymnasium. Durch das Programm führte die Kultur- und Theaterpädagogin Annika Förster von Akki. Text und Fotos: krs
Nachhaltig leben? Das wollen wir alle – oder? Heutzutage ist das Bewusstsein für den Schutz unseres Planeten längst in den Kinder- und Jugendzimmern angekommen. Und viele junge Leute sorgen sich angesichts des Klimawandels um unsere Ressourcen. (Titelfoto: Pixabay)
So auch der Informatik-Kurs der Stufe 10. Hier haben die Schülerinnen und Schüler Informationen zusammengetragen, wie man Produkte aus der Informatik nachhaltig nutzen kann. Herausgekommen sind kluge Tipps für schonende und sparsame Verwendung von Materialien und deren Weiter- und Wiederverwertung und deren fachgerechte Entsorgung – zum Beispiel ein Recycling-Zauber mit Handys & Co.! Herausgekommen sind interessante Videos und Audios zum Thema. Hier lernt jeder was! Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören.