Aktuelles

Neue Schule: Fröhliches Richtfest

Richtfest? Was ist das denn? Diese Frage beschäftigte die Schülerinnen und Schüler unserer Realschule Benrath. Denn viele von ihnen haben noch nie einen Hausbau erlebt oder ihn höchstens in Bilderbüchern gesehen. 

Die Antwort ist verheißungsvoll: Wenn bei einem Hausbau das Richtfest gefeiert wird – also die Tatsache, dass der Rohbau er“richtet“ ist und das Dach gebaut werden kann –, dann ist das ein bedeutender Schritt in Richtung Fertigstellung des Gebäudes. Jetzt geht der Innenausbau los, werden z.B. Böden belegt und Wände bearbeitet, werden Elektrik, Heizung und Wasser installiert, kommen Fenster und Türen an ihre Plätze, werden die Fachräume gestaltet und ganz am Ende die Möbel und anderes Wichtiges für den Schulalltag ins Gebäude getragen. Kurz gesagt: Unsere neue Schule nimmt immer klarere Formen an.

Ein Richtfest ist aber vor allem – aus guter, Jahrhunderte alter Tradition – eine Ehrung der Handwerker, die den Bau errichtet haben. Und so feierten neben Vertretern unserer Schule, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der am Bau beteiligten Firmen vor allem die Handwerker ihre geleistete Arbeit.* Dazu gehörte – so will es der Brauch – eine traditionell gereimte Richtfestansprache, die Jaap Agteresch (Projektleiter bei Ten Brinke, der ausführenden Firma) und seine Kollegin mit Janika Webers hielten, bevor sie die große Richtfestkrone am Kran in die Höhe zogen. 

Schlagen symbolisch Nägel ins Holz (v.l.): Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Architektin Katrin Wollenweber, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dirk Angerhausen, IDR AG Aufsichtsrat, und Ekkehard Vinçon, technischer Vorstand der IDR AG

O.: Projektleiter Jaap Agteresch und seine Kollegin Janika Webers von Ten Brink tragen das Festgedicht vor und zogen dann die große Richtfestkrone am Kran in die Höhe.

Danach ging es zu einem leckeren Mittagessen, bei dem die Gäste ins Gespräch kamen, den Fachleuten Fragen gestellt werden konnten und Ideen ausgetauscht wurden, wie denn z.B. der Unterricht in der neuen Clusterschule aussehen wird. 

O.: Noch ist das Gebäude eingerüstet. Doch die Arbeit geht rasch voran.

So wird unsere neue Schule aussehen.

Architektin Katrin Wollenweber brachte es auf den Punkt: Die neue Schule, so betonte sie, soll ein Ort der Zukunft sein, in dem junge Leute für ihr weiteres Leben lernen und sich gut entwickeln können. Die neue Realschule Benrath sei ein Ort, an dem die SchülerInnen ihre Interessen verfolgen und ihre Lebensbereiche erweitern könne. In Anspielung auf unser Schulmotto „Vielfalt leben, Verantwortung fördern“ bezeichnete Katrin Wollenweber den Schulneubau mit seinen Cluster-Räumen als umfassenden Hülle, unter deren Schutz dieses Motto umgesetzt werden könne. 

O.: Freuen sich über den Baufortschritt (v.l.): Die stellv. Schulpflegschaftsvorsitzende R. Bouchikhi, die stellv. Schulleiterinnen A. Winter und M. Bremer, Schulleiter J. Kock, Lehrerin B. Skopnick und Schulpflegschaftsvorsitzender H. Dembek.

*: Wer sich für die spannenden und vielfältigen Berufe am Bau interessiert: Hier gibt es Infos:

https://www.azubiyo.de/berufe/berufe-im-bauwesen/

HIER gibt es ein Video zum Richtfest:

MEHR über das Richtfest erfahren Sie hier:

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/benrath/duesseldorf-benrather-realschule-feiert-richtfest_aid-118045421

Gut angekommen

Sie sind da! Unsere neuen Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 sind gut in unserer Schule gelandet und wurden mit einer kurzen Feier in der Aula empfangen. Nun freuen sie sich auf ihre Erlebnisse, auf ein gutes Miteinander in ihren Klassen und auf den Unterricht. In der ersten Woche werden sie einander, die Lehrkräfte und natürlich auch die Schule besser kennenlernen und allen Löcher in den Bauch fragen. 🙂 Wir heißen alle Kinder und ihre Familien herzlich willkommen!!!

Schulleiter Jens Kock begrüßte die neuen FünftklässlerInnen und ihre Familien in der Aula.
Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 begeisterten die Neuen mit einer musikalischen Darbietung.

Top in Englisch

Großer Erfolg beim BIG-CHALLENGE-Wettbewerb

Die Aufgaben waren zahlreich und knifflig. Doch etwa 20 mutige Schülerinnen und Schüler nahmen die Herausforderung an. Beim BIG CHALLENGE-Englisch-Wettbewerb stellten sie ihr Können (engl. „skills“) unter Beweis und arbeiteten sich eine Stunde lang tapfer durch die Online-Aufgaben.

Am Ende standen diese fünf Siegerinnen und Sieger fest, die oben auf dem Foto zu sehen sind: (v.l.) Iman Bentaieb, Ibrahem Zaydan El Bojaddaini aus der Klasse 10d sowie Zeynep Tahir, Briana Caluga und Mohamed Amazri aus der Klasse 6b. Zeynep durfte sich ebenfalls darüber freuen, dass sie den 3. Platz in Nordrhein-Westfalen und den 12. Platz in ganz Deutschland erreicht hat. Ibrahem wurde 4. in NRW und belegte Platz 17 in der Deutschland-Wertung.

Die SiegerInnen erhielten Urkunden, T-Shirts und Stifte als Belohnung für ihre tolle Leistung. Wir gratulieren allen sehr herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Der BIG-CHALLENGE-Wettbewerb wird in ganz Deutschland durchgeführt.

Start für Sporthelfer in unserer Schule

Im Rahmen der Projektwoche in der ersten Juliwoche fand an der Realschule Benrath die Sporthelferausbildung SH I als Pilotprojekt statt. Insgesamt nahmen 16 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 15 Jahren an der Ausbildung teil. Mit dem ersten Schritt zur Übungsleitung C-Lizenz, werden die Jugendlichen auf mögliche Aufgaben an ihrer Schule und Sportvereinen vorbereitet.

V.l.: Niklas Hini, Sportlehrer an der Realschule Benrath, 
Thorsten Brors vom Stadtsportbund Düsseldorf, 
Natalie Gawenat, LSB-Lehrteamerin
, und Patrick-Malte Wiechers vom Stadtsportbund Düsseldorf



Neben diesem Projekt brachte sich der Stadtsportbund auch mit dem Workshop „Interkulturelles Lernen“ in der Projektwoche ein. Die Jugendlichen konnten eigene Erfahrungen und Erlebnisse beitragen und lernten, diese aus verschiedenen  Perspektiven zu betrachten. Sie hatten Gelegenheit, Methoden der Kommunikation – auch für den Umgang mit Konflikten – zu üben.

 Der Stadtsportbund Düsseldorf koordiniert an der Schule die Sport- und Bewegungsangebote. Ziel ist es, die Verbindung von Schule und Sport(vereinen) langfristig zu stärken. (Text + Titelfoto: SSB Düsseldorf)

Sportlehrer Niklas Hini nimmt die Urkunden stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler von Thorsten Brors (SSB) entgegen.

Weitere Informationen zum Stadtsportbund Düsseldorf gibt es hier:

https://www.ssbduesseldorf.de

School Heroes 2024

Drei Engagierte unsere Schule wurden ausgezeichnet

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Düsseldorfer Schulen haben am Mittwoch, 3. Juli 2024, eine Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen und ihr besonderes Engagement im aktuellen Schuljahr erhalten. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den “School Heroes 2024” die Ehrenurkunden persönlich im Schauspielhaus überreicht.

V.l.: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Destiny Iseguan, Sarah Rifi Llandres, Chaymae Attaeb, stellvertr. Schulleiterin Annette Winter und Monika Lendzian von der Realschule Benrath

“Um solch außergewöhnliche Leistungen zu erreichen, braucht es neben einer möglicherweise vorhandenen Begabung vor allem viel Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit”, sagt Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. “Alle ‘School Heroes’ können daher mit Recht stolz auf sich sein und den Abend dazu nutzen, im Kreise ihrer Liebsten zu feiern. Ich wünsche allen viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg!”

Diesmal nicht nur die jeweilige herausragende Leistung — also die Noten auf dem Zeugnis -, sondern auch das besondere Engagement berücksicht. Dazu zählen etwa die erfolgreiche Teilnahme an Projekten, die Leitung einer Schülerzeitung oder der Einsatz für den Klimaschutz. Alle städtischen weiterführenden Schulen hatten die Möglichkeit, bis zu drei Schülerinnen und Schüler für die Ehrung vorzuschlagen.

Die Geehrten unserer Schule: Sarah Rifi Llandres (li.), Destiny Iseguan (hinten) und Schulsprecherin Chaymae Attaeb (r.).

Wir gehören alle zusammen

Projektwoche und Fest der Kulturen zum Schuljahresende

Tanzen, Wände, Plakate und Poster bemalen und gestalten, Backen und Kochen und ein internationales Kochbuch verfassen, Stop Motion, Spiele aus aller Welt und tolle Frauen-Vorbilder kennenlernen, Modenschau, Poetry Slam, Sportliche Aktivitäten, Zaubertricks, Knobeleien und vieles mehr: Mit mehr als 20 Projekten zum Thema „Kulturelle Vielfalt“ ließ die RSB das Schuljahr 23/24 fröhlich ausklingen. Drei Tage wurde gewerkelt, diskutiert und konzentriert gearbeitet. Der vierte Tag stand im Zeichen des Festes der Kulturen mit Aufführungen und Party in der Aula, flankiert von einem himmlischen Kuchenbuffet, das die Eltern beigesteuerten und den Kindern servierten. Erschöpft, aber glücklich waren alle Beteiligten einig: Das machen wir nächstes Jahr wieder.

Hier gibt es Eindrücke unserer Projektwoche:

Welches Talent hast du?

Sie stehen im Supermarktregal, werden von allen gekauft und ohne sie wäre die Welt viel schmutziger: Waschmittel. Doch wie gelangt zum Beispiel Flüssigwaschmittel nach der Herstellung in die Flasche? Das konnten Schülerinnen und Schüler des WP8-Chemie-Kurses bei der Firma Henkel* – einem engen Kooperationspartner unserer Schule – live erleben. Bei einer Führung bestaunten die Jugendlichen und ihre Lehrerin Frau Skopnick die HighTec-Abfüllanlage und die Präzision, mit der alle Arbeitsschritte perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Die Besichtigung fand im Rahmen einer Information über Ausbildungsberufe bei Henkel statt. Das Ausbildungsangebot reicht zum Beispiel von Maschinen- und AnlagenführerIn und ChemikantIn bis hin zu ElektronikerIn für Betriebstechnik und sogar Koch/Köchin. Unter dem Motto „Mach was aus deinem Talent“ bietet Henkel besondere Talentprogramme an in den Bereichen Kaufmännisches, Naturwissenschaften, Produktion und Technik, Gesundheit und Sicherheit, Gastronomie und Dienstleistung.
Unsere SchülerInnen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich ein genaues Bild vom Weg von der Bewerbung bis zur Ausbildung zu machen. Ausbilder Ludger Knurr konnte jede der Fragen umfassend beantworten und freute sich über das große Interesse seiner Gäste. Nach Hause gingen diese mit dem Auftrag, über die wichtigste Frage nachzudenken: Welches Talent hast du?

Mehr über Ausbildungsmöglichkeiten bei Henkel kann man hier erfahren:
https://www.henkel.de/karriere/schueler/deine-ausbildung-mit-henkel

*: Die Henkel AG & Co. KGaA hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf Holthausen und beschäftigt aktuell weltweit knapp 48.000 Mitarbeitende (07/24). Das Unternehmen ist führend in den Bereichen Konsumgüter- und Klebstoffindustrie. Es ist an der Börse notiert. 

Schutz der Bienen hilft auch den Menschen

Sie gehören weltweit zu den wichtigsten Tieren überhaupt. Sogar Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein (1879 – 1955) – bekannt für seine Relativitätstheorie  – kannte sich mit ihnen aus und prägte den bedeutenden Satz: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Anlass genug für den WP-Bio-Kurs der Klasse 8 und seine Lehrerin Frau Cetin, einmal nachzuschauen, wie es den Bienen geht. Das taten sie beim Besuch der Imkerei Lecker Honig in Benrath. Bereits im Unterricht hatten sie über die Honiggewinnung gesprochen und natürlich hatten sie auch schon von dem wunderbaren Honig gekostet. Jetzt folgte der Besuch vor Ort. Und weil eine Imkerei kein Museum ist, konnten die Schülerinnen und Schüler gleich mit anpacken.

Nach einer kurzen Einführung der Bienenzüchter und ausgerüstet mit entsprechender Schutzkleidung nahmen sie die Wachsplatten aus den Holzkästen nehmen und sammelten den Honig in Gefäße. Die Platten, lernten die AchtklässlerInnen, machen es den Bienen leichter als im Bienenstock, Waben zu bauen und sich auf das Sammeln von Nektar und sich auf die Pflege der Jungtiere zu konzentrieren. Spannend dabei: Die Bienen stellen das Wachs für den Bau der Waben selber her. Dazu haben sie besondere Drüsen an ihrem Bauch. Nach der Ernte wird diese Wachs entfernt und somit die Honigschicht freigelegt. 

Der WP8-Biokurs hatte sichtlich Spaß an der Aktion. „Das alles in echter Natur zu erleben, ist toll. Bienen sind einfach unglaubliche Tiere“, staunten sie. „Und wenn man gut geschützt ist, braucht man keine Angst vor Stichen zu haben.“ Wenn man Bienen nicht ärgert, erklärte Imker Dieter Weinkauf, stechen sie ohnehin nicht, denn: „Bienen sind sehr friedliche Wesen.“

Mit diesem Bienen-Projekt möchten unsere Schule auf den Stellenwert der Bienen und dessen Wirkung auf die Umwelt aufmerksam machen. Denn der Schutz von Bienen hilft auch uns Menschen. „Diese Art von Naturerfahrung gehört zum Biologieunterricht unbedingt dazu“, betont Frau Cetin. „Unser Projekt trägt dazu bei, dass wir alle naturfreundlicher werden.“