Welches Talent hast du?

Sie stehen im Supermarktregal, werden von allen gekauft und ohne sie wäre die Welt viel schmutziger: Waschmittel. Doch wie gelangt zum Beispiel Flüssigwaschmittel nach der Herstellung in die Flasche? Das konnten Schülerinnen und Schüler des WP8-Chemie-Kurses bei der Firma Henkel* – einem engen Kooperationspartner unserer Schule – live erleben. Bei einer Führung bestaunten die Jugendlichen und ihre Lehrerin Frau Skopnick die HighTec-Abfüllanlage und die Präzision, mit der alle Arbeitsschritte perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Die Besichtigung fand im Rahmen einer Information über Ausbildungsberufe bei Henkel statt. Das Ausbildungsangebot reicht zum Beispiel von Maschinen- und AnlagenführerIn und ChemikantIn bis hin zu ElektronikerIn für Betriebstechnik und sogar Koch/Köchin. Unter dem Motto „Mach was aus deinem Talent“ bietet Henkel besondere Talentprogramme an in den Bereichen Kaufmännisches, Naturwissenschaften, Produktion und Technik, Gesundheit und Sicherheit, Gastronomie und Dienstleistung.
Unsere SchülerInnen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich ein genaues Bild vom Weg von der Bewerbung bis zur Ausbildung zu machen. Ausbilder Ludger Knurr konnte jede der Fragen umfassend beantworten und freute sich über das große Interesse seiner Gäste. Nach Hause gingen diese mit dem Auftrag, über die wichtigste Frage nachzudenken: Welches Talent hast du?

Mehr über Ausbildungsmöglichkeiten bei Henkel kann man hier erfahren:
https://www.henkel.de/karriere/schueler/deine-ausbildung-mit-henkel

*: Die Henkel AG & Co. KGaA hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf Holthausen und beschäftigt aktuell weltweit knapp 48.000 Mitarbeitende (07/24). Das Unternehmen ist führend in den Bereichen Konsumgüter- und Klebstoffindustrie. Es ist an der Börse notiert. 

Schutz der Bienen hilft auch den Menschen

Sie gehören weltweit zu den wichtigsten Tieren überhaupt. Sogar Physik-Nobelpreisträger Albert Einstein (1879 – 1955) – bekannt für seine Relativitätstheorie  – kannte sich mit ihnen aus und prägte den bedeutenden Satz: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Anlass genug für den WP-Bio-Kurs der Klasse 8 und seine Lehrerin Frau Cetin, einmal nachzuschauen, wie es den Bienen geht. Das taten sie beim Besuch der Imkerei Lecker Honig in Benrath. Bereits im Unterricht hatten sie über die Honiggewinnung gesprochen und natürlich hatten sie auch schon von dem wunderbaren Honig gekostet. Jetzt folgte der Besuch vor Ort. Und weil eine Imkerei kein Museum ist, konnten die Schülerinnen und Schüler gleich mit anpacken.

Nach einer kurzen Einführung der Bienenzüchter und ausgerüstet mit entsprechender Schutzkleidung nahmen sie die Wachsplatten aus den Holzkästen nehmen und sammelten den Honig in Gefäße. Die Platten, lernten die AchtklässlerInnen, machen es den Bienen leichter als im Bienenstock, Waben zu bauen und sich auf das Sammeln von Nektar und sich auf die Pflege der Jungtiere zu konzentrieren. Spannend dabei: Die Bienen stellen das Wachs für den Bau der Waben selber her. Dazu haben sie besondere Drüsen an ihrem Bauch. Nach der Ernte wird diese Wachs entfernt und somit die Honigschicht freigelegt. 

Der WP8-Biokurs hatte sichtlich Spaß an der Aktion. „Das alles in echter Natur zu erleben, ist toll. Bienen sind einfach unglaubliche Tiere“, staunten sie. „Und wenn man gut geschützt ist, braucht man keine Angst vor Stichen zu haben.“ Wenn man Bienen nicht ärgert, erklärte Imker Dieter Weinkauf, stechen sie ohnehin nicht, denn: „Bienen sind sehr friedliche Wesen.“

Mit diesem Bienen-Projekt möchten unsere Schule auf den Stellenwert der Bienen und dessen Wirkung auf die Umwelt aufmerksam machen. Denn der Schutz von Bienen hilft auch uns Menschen. „Diese Art von Naturerfahrung gehört zum Biologieunterricht unbedingt dazu“, betont Frau Cetin. „Unser Projekt trägt dazu bei, dass wir alle naturfreundlicher werden.“ 

BO-Siegel für die RSB !!!

Die Mühe unseres BO-Teams hat sich gelohnt: Am 24. Juni 2024 wurden das Siegel und die dazugehörigem Urkunden in der Düsseldorfer Vodafone Sky Lounge feierlich überreicht. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte nahmen beides stellvertretend für alle Mitwirkenden entgegen – ein ganz besonderer Moment.

Hier gibt´s das Video zur Verleihung des BO-Siegels.

Kriterien und Bewertung

Wer das SIEGEL erlangen möchte, präsentiert als Schule ihre Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung in diesen drei Themenbereichen

  • Studien- und Berufsorientierung der Schüler/innen
  • Innerschulische Organisation der Studien- und Berufsorientierung
  • Vernetzung mit weiteren Akteuren zur Studien- und Berufsorientierung

Im ersten Schritt bewertet die Jury anhand der eingereichten Kriterienkataloge, ob die Schule die Voraussetzungen für das Audit vor Ort erfüllt. Alle Bewerberschulen, die sich für eine Zertifizierung oder eine Rezertifizierung bewerben und zum Audit zugelassen werden, setzen sich mit dem Feedback, das sie im Audit von der Jury erhalten haben, auseinander.

Audit am 6. Juni

Foto: netzwerk-berufswahlsiegel.de

Der Weg zum Ziel Berufswahl-Siegel ist lang, aber spannend, wie man in dieser Grafik sehen kann. Er startete im Oktober 2023 und fand seinen Höhepunkt in dem sogenannten „Audit“ am 6. Juni in unserer Schule. Moderiert wurde das Audit von Herrn Sochart (Stiftung Pro Ausbildung).Die Jury bestand aus Herrn Brinkmeier (Agentur für Arbeit Düsseldorf), Frau Moeser (Unternehmerschaft Düsseldorf), Frau Dittmer (Vodafone GmbH) und Herrn Dr. Holtkamp (IHK Düsseldorf). In verschiedenen Fragerunden mit dafür ausgewählten Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen wollte die Jury wissen, wie erfolgreich das Thema Berufsorientierung an unserer Schule wahrgenommen und umgesetzt wird.

Außerdem wurden in der Aula unsere zahlreichen und sehr unterschiedlichen BO-Projekte vorgestellt:

Die Belohnung

Das Gesamtkonzept unserer Berufsorientierung an der Realschule Benrath ging auf. Weil alles gut geklappt hat, durfte unser BO-Team zur Düsseldorfer Vodafone Sky Lounge fahren und bekam ihr Berufswahlsiegel.

Fotos: Mia Schröder, krs

Wir von der Realschule Benrath sind stolz auf unser BO-Team und den großen Erfolg.

Hört nie auf, Fragen zu stellen

Der Roman ist schmal, hat nur 64 Seiten. Doch der freie Kölner Autor und Kinderbuchverfasser Manfred Theisen braucht in „Einer von 11“ nicht mehr Worte, um die Geschichte eines Fußballspielers zu erzählen, der sich einen Platz in der Nationalmannschaft erkämpft. Die Geschichte ist als innerer Monolog erzählt: In der 69. Minute in einem Spiel hält er inner und blickt zurück: Sein Weg war steinig, denn er kämpft nicht nur um Tore, sondern auch gegen Vorurteile, Ablehnung und Ausgrenzung. Er hat dunkle Haut. Und hat das Gefühl, sich doppelt anstrengen zu müssen, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.

Die RealschülerInnen der Klasse 6c hören gebannt zu, als Theisen in der Benrather Stadtbücherei in der Orangerie des Benrather Schloss aus seinem spannenden Büchlein vorliest. Organisiert wurde die Lesung vom Bücherei-Team. „Gibt es den jungen Mann wirklich?“, wollen die Kinder vom Autor wissen. „Es gibt einen Fußballer, dessen Geschichte ich beim Schreiben im Kopf hatte“, lautet seine Antwort. „Er heißt Jimmy Hartwig. Er war früher Fußballer, jetzt ist er Trainer. Er hat das erlebt, wovon die Romanfigur spricht.“ Er hat aber auch erfahren, dass die Fußballmannschaft eine Chance ist und Halt geben kann – und dass dies das Wichtigste ist, was am Ende zählt und zum Erfolg führt. Das, so Theisen, habe ihn dazu gebracht, das Buch zu schreiben.

„Eine Mannschaft, ein Team ist erst dadurch stark, dass in ihr ganz unterschiedliche Menschen spielen, die verschiedenen Fähigkeiten und Stärken haben“, erklärt Theisen. „Wenn alle gleich wären, würde der Mannschaft etwas fehlen. Es ist“, so erklärt er, „wie bei euch in der Klasse“. Kinder und Jugendliche mit sehr verschiedenen Hintergründen lernen zusammen, spielen zusammen, wachsen zusammen. 

„So sollte es jedenfalls sein“, betont Theisen. „Und ihr habt großes Glück“, fügt er hinzu. „Ihr seid klug und gebildet, ihr lernt Länder, Hautfarben, Sprachen und verschiedene Kulturen direkt in eurem Klassenzimmer kennen. Ihr könnt einander Fragen stellen, einander zuhören. Hört nie damit auf!“ Theisen schaut seine ZuhörerInnen nacheinander an, als er sie auffordert: „Das ist eure Chance! Macht etwas Gutes daraus.“ 

Die Benrather Stadtbücherei

Infos zum Buch: Manfred Theisen: Einer von 11. Ab 12 Jahren, 1. Auflage 2018, 64 Seiten. Durchgehend farbig illustriert von Verena Ballhaus. 
ISBN ePub 978-3-73201153-7. Preis: 4.99 € (D) 

Eine lesenswerte Rezension zu dem Roman „Einer von 11“ gibt es hier:
https://autorenbuchhandlung-marx.de/www/?s=Manfred+theisen

Informationen zu Manfred Theisen kann man hier finden:
https://www.manfredtheisen.de/Willkommen.html

Über die Stadtbücherei Benrath kann man sich hier informieren:
https://service.duesseldorf.de/suche/-/egov-bis-detail/einrichtung/62642/show

Mahnen und Erinnern, gegen Hass und Ausgrenzung

Kooperation unserer Schule mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Nein, es ist nicht vorbei. Es war niemals vorbei. Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Demütigungen sind tagtäglich allerorten zu beobachten, wenn Menschen einander verletzen, demütigen und herabwürdigen. Was anders ist als in früheren Zeiten: Opfer können Hilfe finden und viele Menschen denken heute intensiver darüber nach, was ihr Verhalten anrichtet.
Viele Kinder und Jugendliche reflektieren auch im Unterricht auch in unserer Schule darüber, dass es gute Wege gibt, miteinander auszukommen. Gerade Jugendliche nehmen Angebote an, um sich weiterzubilden, um aus der Geschichte zu lernen und in ihrem eigenen Leben Veränderungen zum friedlichen Zusammenleben herbeizuführen.

O.: Feierlicher Augenblick: die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Genau dafür ist die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf die ideale Partnerin. In informativen und bewegenden Dokumenten kommen Zeitzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus zu Wort, die davon berichten, was passiert, wenn der Rassismus die Oberhand gewinnt.
Für unseren Schulleiter Jens Kock war es darum folgerichtig, selbstverständlich und ein Herzensanliegen, mit der Mahn- und Gedenkstätte einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Mit ihren Unterschriften legten am 24.06.2024 beide Seiten den gemeinsam Weg fest: In der Arbeit gegen Antisemitismus, Rassismus, Phobien gegenüber Andersdenkenden und anders Aussehenden wollen sie fortan für Information, Aufklärung, Austausch und Ermutigung zum entschiedenen Auftreten gegen Hass und Gewalt sorgen. Damit Ausgrenzung aller Art eines Tages doch endlich vorbei ist.

Lesen Sie hier einen Beitrag der Rheinischen Post zur Kooperation der Realschule Benrath mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.
https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-zwei-weitere-schulen-kooperieren-mit-mahn-und-gedenkstaette_aid-114817687

Link zur Website der Mahn- und Gedenkstätte:
https://www.duesseldorf.de/mahn-und-gedenkstaette

Auch hier auf unserer Homepage lesen Sie mehr zu unserer Zusammenarbeit:
https://realschule-benrath.de/kooperation-zwischen-der-fachschaft-geschichte-und-der-mahn-und-gedenkstaette/

Zum großen Bild oben: Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (v.l.), Jens Kock, Schulleiter der Benrath, Schulleiterin Martina Weiß vom Annette-Gymnasium, Anna Schlieck, Leiterin der Bildungsarbeit Mahn- und Gedenkstätte, und deren Leiter Bastian Fleermann freuen sich über die Kooperationen. Foto: Simona Meier, Nutzung mit freundlicher Genehmigung
Kleines Foto: + B. Gouda, die seit vielen Jahren mit der Mahn- und Gedenkstätte zusammenarbeitet.

Feierlicher Schulabschluss 2024

Sie haben ihr lange entgegengefiebert: der großen Entlassfeier, dem definitiven Abschluss ihrer Schullaufbahn an der Realschule Benrath. Am 21. Juni 2024 war es soweit: Knapp 100 Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 erhielten ihre Zeugnisse, mit denen sie nun ihre nächsten Schritte ins Erwachsenen-Leben starten können.

Der Rahmen war entsprechend festlich: Viel Gold und Glitzer schmückten nicht nur die Bühne in der Aula, sondern auch die Abendkleider der Mädchen und die festlichen Outfits der Jungen. Auch die Eltern und weitere Gäste, die zum Fest geladen waren, hatten sich schick gemacht. „Das ist wie ein Feiertag für uns“, betonte ein Elternpaar und sprach damit vielen anderen aus dem Herzen. „Unser Kind hat hart gearbeitet, sich Mühe gegeben und wir sind heute sehr stolz und glücklich.“

O. und u.: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Schulleitung fanden die kluge Worte und andere sehens- und hörenswerte Präsentationsformen, um die Absolventinnen und Absolventen aus unserer Realschule Benrath zu verabschieden.

Stellvertretend für ihre MitschülerInnen dankten die KlassensprecherInnen ihren Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement: „Wir wissen, dass Sie viel für uns getan haben und immer für uns da waren. Dafür danken wir Ihnen allen von Herzen. Wir fühlen uns gestärkt für alles, was kommt.“

In den Abschieds- und Dankesreden der KlassenlehrerInnen wurde immer wieder Bezug darauf genommen, dass es das Wichtigste im Leben ist, an sich und die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu glauben. „Ihr habt bis heute schon einen erstaunlichen Weg hinter euch gebracht“, fasste Schulleiter Jens Kock zusammen und fügte hinzu: „Ihr wisst jetzt, was ihr könnt, wo ihr noch Potenzial habt. Nun wartet viel Neues auf euch, das ihr entdecken und auszuprobieren könnt. Dazu wünschen wir alle euch viel Mut und Freude.“

Doch es wurde nicht nur geredet und philosophiert, sondern es gab auch Music Acts und Erinnerungsvideos, bei denen so manchem ein Tränchen der Rührung aus den Augen kullerte. Fröhliche Gesichter aber standen im Mittelpunkt, z.B. vor Freude darüber, dass sich auch MitschülerInnen aus anderen Stufen bei der Feier engagierten. So bot die Tanz-AG (Stufen 6 und 7) von Frau Göcer eine beeindruckende Bühnenshow. Und, wie es der guten Tradition unserer Schule entspricht, bereitete die Stufe 9 nicht nur die Aula und die Dekorationen vor, sondern boten auch Getränke für die Gäste an und standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen herzlichst gedankt!

Dies sind die Abschlussklassen 2024:

Nach dem offiziellen Teil in der Aula trafen sich die zehnten Klassen später bei einem schicken Abendessen. Hier wurde gefeiert und gelacht und alle waren einig: Spätestens beim nächsten Ehemaligentreffen im September sehen wir uns wieder.
Fotos: krs+zk

Bewegende Begegnung im Seniorenheim

Sozial genial! – Gutes tun! Freiwillig handeln! Unter diesem Namen starteten die Schülerinnen und Schüler des PP7-Kurses (= Kurs der Stufe 7 im Fach Praktische Philosophie) von Frau Rabe ein Projekt mit dem Benrather Seniorenheim der Caritas.
Zuerst malten und schrieben die Kinder liebevoll gestaltete Briefe an die Seniorenheim-BewohnerInnen. „Wir haben ihren Grüße geschrieben, ein wenig von unserem Alltag erzählt und sommerliche Bilder dazu gemalt“, erzählten die Schüler.


Dann wurden die Briefe in hübsche Umschläge gesteckt und von den Kindern persönlich im Seniorenheim übergeben. Das Lächeln vieler Empfänger machte auch die Kinder glücklich. Von ihren eigenen Großeltern wüssten sie, wie sehr sich alte Menschen über Post und Bilder freuen. „Darum macht uns eine solche Aktion auch viel Spaß“, betonten die Kinder. Das nächste Projekt ist schon geplant.

Wo junge und alte Menschen einander begegnen, profitieren alle..

Und jetzt ist Schluss (aber nur für uns 🙂!)

Unsere Redakteurinnen Eda, Ouassila und Yasmin (Foto v.l.n.r.) haben ihre Abschlussprüfungen geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Und außerdem ein großer Dank an euch und eure gelungenen Texte und Podcasts, eure tollen Ideen und eure Kreativität! Ihr habt die RSBN-Schulzeitung bereichert und mit Mauthpieces ein superinteressantes neues digitales Format entwickelt. Wir sind gespannt, wer in eure Fußstapfen treten wird. 🙂
Hier können nur alle den letzten Podcast von Mauthpieces hören. Viel Spaß!

Geschafft!

Sie haben gelernt, gepaukt, gebangt, gehofft und die meisten von ihnen haben auch gewonnen: Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 lassen die geschaffte Zentrale Abschlussprüfung (ZAP) nun hinter sich und bereiten sich auf ihre Entlassfeier vor. Der Start in die „große Freiheit“ startete mit der Mottowoche, in der gelacht, getanzt und die Aufmachungen für das große Fest diskutiert wurden.

Der Großteil der AbsolventInnen startete im August 2018 an der Realschule. Sie kennen Unterricht mit und ohne Corona, sie rauften sich zusammen, fühlten sich in ihren Klassen gut aufgehoben, teilten Freud und Leid miteinander. Sie haben die atemberaubende Entwicklung, die unsere Schule in den letzten sechs Jahren gemacht hat, miterlebt und mitgestaltet. Danke euch allen dafür!

Und die Lehrkräfte staunen heute darüber, was aus den „Kleinen“ von damals geworden ist, wie sie innerlich und äußerlich gewachsen und gereift sind. Jetzt heißt es in die Zukunft sehen und mit offenen Augen und wachem Verstand dem Berufsleben entgegengehen. Manche von ihnen werden sich an den Berufskollegs, Gesamtschulen oder Gymnasien wiederfinden, für andere beginnt die Berufsausbildung – das Leben ruft!

Staunen beim Moschee-Besuch

Sie haben die Abschlussprüfungen hinter sich und gönnen sich nun die die verdiente Erholung vom Lernstress: Die Schülerinnen und Schüler der Kurse Islamische Religion der Stufe 10 besuchten zum krönenden Abschluss ihrer Schulzeit die Zentralmoschee* in Köln. Mit dabei waren ihre Lehrkräfte Frau Şirin und Herr El Hamrouni.

Hier gibt es Video vom Besuch:

Für viele war es das erste Mal. Bei einer Führung durch den beeindruckenden Bau konnten sie Fragen stellen, aber auch das Gebäude mit seiner mehr als 30 Meter hohen Kuppel, dessen himmelblauer dicker Teppich alle Störgeräusche verschluckt, in seiner ganzen Schönheit bestaunen und genießen. Viele der Jugendlichen freuten sich über die Gelegenheit zu einem besonderen Gebet – vor ihnen liegt nun ein neuer Lebensabschnitt, bei dem es immer wieder Gewissheit braucht, auf dem richtigen Weg zu sein.

Nach ihrem Besuch nutzten die Noch-RealschülerInnen die Gelegenheit, die bekannte Venloer Straße zu erkunden, die berühmt ist für seine Restaurants mit Gerichten aus aller Welt und seine bunte Vielfalt an Geschäften.

*Die Kölner Zentralmoschee ist mit 1200 Plätzen ist das größte islamische Gotteshaus in Deutschland und – außerhalb der Türkei – eine der größten Moscheen in Europa. Zwei Minarette ragen 55 Meter in die Höhe. Die mehr als 30 Meter hohe Kuppel besticht durch ihre kunstvoll geschwungenen Betonschalen und viel Glas.