Aktuelles

Experimentieren und Programmieren

Beim Nawi-Tag konnten sich die Stufen 5 und 6 in den Naturwissenschaften und Informatik ausprobieren

Schon mal eine Makrele seziert? Oder ein Hühnerherz? Manche der jungen Forscher waren zu Beginn des Nawi-Tages noch ein wenig zurückhaltend. Aber dann siegte der Forscherdrang: In den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Informatik experimentierten und tüftelten intensiv und begeistert.

In Chemie ging es zum Beispiel – nach dem vorgeschriebenen Anziehen der weißen Kittel – um Phasentrennung und um ein geheimnisvolles Projekt, das „Böse Stiefmutter“ heißt. Wer wissen will, was dahintersteckt: Es gibt nun jede Menge ExpertInnen, die das erklären können. 😉

Im Chemieraum wurden „Schmetterlingsflügel“ aus Papier hergestellt mit einem Verfahren, das Chromatografie heißt und sich um die Trennung von Farbstoffgemischen dreht. Auch hier gehörte der Schutzkittel zum Experimentieren dazu.

In der Flugzeugwerkstatt bauten unsere jungen Physiker kleine Propeller-Flugzeuge aus Holz, bemalten sie und befestigten dann eine Solarzelle auf einer Tragfläche. Wurde eine Lichtquelle direkt auf die Zelle gerichtet, drehte sich der Propeller! Die Kids waren restlos begeistert.

Mit Messer und Skalpell und Gummihandschuhen machten sich die Teilnehmenden der Biologie-Projekte an Bienen, Fischen und Hühnerherzen zu schaffen. Beim Sezieren lernten sie, wie genau zum Beispiel Herzen aus der Nähe und im Inneren aussehen. Wie Fische atmen, konnten sie mit einem Aquarium simulieren und dabei viel über Kiemenatmung, Schwimmblasen, Steigungs- und Senkungsprozesse lernen. Im Wolf-Projekt erfuhren die Kinder, wie man mit Sand den Pfotenabdruck eines Wolfes herstellen kann. Aus Solidarität mit der geschützten Tierart bemalten sie außerdem T-Shirts mit Wolfsgesichtern.

Bei den Informatik-Projekten stand das Programmieren zum Thema „Bewegung“ im Mittelpunkt. Eine Gruppe baute Lego-Roboter zusammen und brachte sie durch geschicktes Programmieren zum Fahren. Unterstützung bekamen die Kinder nicht nur durch SchülerInnen der höheren Stufen, sondern auch durch Mitarbeitende des zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf NRW, die spannende Lego-Technik-Kästen mitbrachten und jede Menge Tipps gaben.

Im PC-Raum schrieben indes begeisterte MitschülerInnen an Programmen, mit denen Bleistifte tanzen, Würmer Äpfel fressen und Figuren bei Bewegen Muster zeichnen konnten. So war auch dieser Nawi-Tag ein gelungenes Fest der Naturwissenschaften, bei dem Spaß und Kreativität gefeiert wurden.

Fotos: krs, sk, zi

Unsere Stufe 10 unterwegs in Dresden und Berlin

In der sächsischen Schweiz standen erst einmal Wandern und Kraxeln im Elbsandsteingebirge auf dem Programm. „Das ist echt das Gegenteil von langweilig“, fanden die Reisenden und schwärmten: „Wenn man an der Gautschgrotte steht, ist man schon beeindruckt. Wir Menschen wirken hier so unglaublich klein.“ Auch die Aussicht von der berühmten 300 Meter hohen Basteibrücke gefiel den Jugendlichen gut. „Das Panorama ist der Hammer“, befanden sie beeindruckt.

Interessant fanden sie auch den Ausflug nach Dresden mit der Frauenkirche, dem König-Johann-Denkmal und der wunderschön restaurierten Altstadt und der Semper-Oper. Nach so viel Kultur kam ein Ausflug in den Kletterpark gerade recht. „Draußen sein, mit Freunden zusammen Sport machen, Spaß haben, das ist einfach super“, befanden die Schüler. Und fuhren nach fünf Tage mit vielen tollen Eindrücken nach Düsseldorf zurück.

Das trifft auch auch auf die Klassen 10a und 10b zu. Ihnen gefiel zum Beispiel das kulinarische Angebot von Berlin sehr, vor allem das Bürger-Restaurant Route 66. „Und in unserem Jugendhotel gab es unter anderem unglaublich gute Rühreier und Pfannkuchen aus einer Pancake-Maschine“, erzählten sie.

Gut gestärkt machten sich die SchülerInnen auf, um Berlin zu erkunden, z.B. bei einer Stadtrundfahrt, einem Besuch im Technik-Museum und im Horror-Dungeon. Natürlich war die Geschichte der Stadt ein Dauerthema und die Reisenden waren schon im Schulunterricht darauf vorbereitet worden. Vor Ost besuchten sie den früheren Grenzübergang Check Point Charly, den Reichstag, den Alexanderplatz, das Mauer-Museum, das Tempelhofer Feld, den Potsdamer Platz und die frühere Haftanstalt Hohenschönhausen, in dem zu DDR-Zeiten vor allem politische Inhaftierte einsaßen. Ein ehemaliger Häftling erzählte bei der Führung auch seine persönliche Geschichte und beantwortete bereitwillig alle Fragen. 

Ein besonderes Highlight war das Brandenburger Tor. Schon bei Tag beeindruckend, faszinierte es die SchülerInnen vor allem bei der Lichtshow am Abend.

Berlin bietet aber nicht nur Geschichte, sondern auch jede Menge tolle Einkaufsmöglichkeiten. Die Jugendlichen kauften Souvenirs für ihre Familien wie zum Beispiel T-Shirts oder Lego, vergnügten sich im Wachsfiguren-Kabinett Madame Toussauds und gönnten sich Süßigkeiten aus einem schicken japanischen Laden.
Beim Essen in einer Pizzeria hatten einige der SchülerInnen richtig Glück: Sie trafen den Youtuber Ron Bilecki, konnten ein bisschen mit ihm reden und sogar Fotos mit ihm machen. Det is Berlin!


Fotos: Berlin: Frau Jüngerkes (10a), Anduena, Can, Destiny & Ouidad (10b) ; Dresden & Sächsische Schweiz: Herr Baumann (10c); Frau Krüger (10d)

Begeisterung beim Realschultag

Riesengroß war das Interesse an unserer Schule beim Realschultag 2024 vom 9. bis 11. Oktober 2024. Mehr als 300 Kinder aus den umliegenden Grundschulen kamen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu Besuch, um sich in unserer Realschule Benrath gründlich umzusehen. Die ViertklässlerInnen der KG Erich-Müller-Straße/KGS Cäcilia, der St. Elisabeth-Schule (Buchenstraße), der GGS Schloss Benrath und der GGS Am Köhnen zeigten sich dabei gut informiert: „In dieses Schulgebäude werden wir nicht mehr gehen, denn ihr baut gerade eine neue Schule“, sagten sie bereits bei der Begrüßung. Die Räume, die sie besichtigten, wird es bald nicht mehr geben. „Aber uns gibt es weiterhin, die Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte“, versicherte die Unterstufenkoordinatorin und zweite stellvertretende Schulleiterin Martina Bremer. „Die Menschen machen die Schule aus“, so fügte sie hinzu, „und wir können euch heute viel Interessantes zeigen.“

Frau Bremer und ihr HelferInnen-Team aus den Stufen 8 und 9 hatten sich intensiv auf die drei Realschultage vorbereitet. In Kleingruppen zogen die Gäste in Begleitung von jeweils zwei „Großen“ durch das gesamte Schulgelände. Unsere „Tourguides“ zeigten zum Beispiel Aula, Sporthallen, Nawi-Bereich und Mensa, wo sie für die großen Schulpausen schon jetzt den heißen Tipp bekamen: „Bei Käse- und Eibrötchen musst ihr schnell sein – die sind besonders beliebt.“ 

Im Sekretariat besuchen die Gäste Schulleiter Herrn Kock und unsere Sekretärin Frau Reuter.

Die BesucherInnen schauten außerdem verschiedenen Klassen beim Unterricht zu, bestaunten Schaukästen, Lego-Roboter, PC-Räume, Judo- und Tischtennis-Räume und die beiden großen Schulhöfe. Fragen hatten die Kinder vor allem zu den neuen Fächern, die die weiterführenden Schulen von den Grundschulen unterscheiden. So wird Sachkunde in Physik, Chemie, Biologie und Erdkunde aufgesplittet, Hauswirtschaft und Informatik kommen dazu und Sprachen-Interessierte können Französisch lernen. Außerdem lernten sie das AG-Angebot kennen und erfuhren, dass man an unserer Schule nachmittags unter anderem die AGs Sport und Tanzen, aber auch Gitarre-Spielen belegen kann und ab Stufe 7 sogar SanitäterIn werden kann. „Das klingt spannend“, befanden die Kinder. 
Spannend fanden sie auch den Besuch eines ungewöhnlichen Gastes: Eine schwarze Katze aus der Nachbarschaft nutzte ebenfalls die Gelegenheit, sich in einem Klassenzimmer umzusehen. Sie blieb ein paar Minuten und wurde dann von ihrer Besitzerin abgeholt.

Überraschende Besucherin: eine schwarze Katze aus der Nachbarschaft (Fotos: Alicja, Stufe 9)

alle Fotos: krs

Am Ende der Veranstaltungen bedankten sich die begeisterten Viertklässler bei ihren GastgeberInnen und versprachen, am Tag der offenen Tür am 30. November 2024 von 10 bis 13 Uhr wiederzukommen. Die Kinder versicherten: „Dann zeigen wir unseren Eltern eure tolle Schule.“

Spannender Besuch im Rathaus

Das ehrwürdige Gebäude in der Düsseldorfer Altstadt kannten einige schon vorher – von außen. Doch was sich hinter dem um die Jahrhundertwende erbauten, märchenhaft aussehenden großen Haus mit den hübschen Türmchen wirklich verbirgt, das erkundete die Klasse 6c mit ihrer Lehrerin Frau Körsgen auf einem Klassenausflug. „Wir lernen, wie man in einem Rathaus arbeitet“, erklärte einer der Schüler. Er und seine Klasse hatten nämlich im Wirtschaftsraum- und Politik-Unterricht gelernt: In einer Demokratie arbeiten der Bürgermeister und die Ratsmitglieder intensiv daran, dass es den Bürgern, die sie gewählt haben, gut geht. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich im Rathaus nun persönlich davon überzeugen.

Bürgermeister Josef Hinkel – dessen offizieller Titel erster stellvertretender Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf ist – empfing die Kinder im Sitzungssaal des Rathauses. Hier, so erklärte er, werden Themen diskutiert und Abstimmungen durchgeführt. Wenn es zum Beispiel eine Idee gibt, ein neues Schwimmbad zu bauen, tauschen sich die Ratsmitglieder der verschiedenen Parteien darüber aus. Sie überlegen, ob es einen geeigneten Platz gibt, ob es genügend Geld gibt, um den Bau zu bezahlen, wie die Eintrittsgelder berechnet werden, wieviel Personal man braucht und ob so ein Neubau eines Schwimmbads so gebaut werden kann, dass die Umwelt keinen Schaden nimmt. Manchmal, erfuhren die Kinder, dauern solche Gespräche und die Abstimmungen ziemlich lange. Aber Demokratie muss sich die Zeit nehmen, betonte der Bürgermeister, um die Anliegen der Bürger zu bearbeiten.

Wenn man in so bequemen Sesseln sitzen darf, lässt sich das sicher schon aushalten, befand eine Schülerin. Im Sitzungssaal fühlten sich die jungen Besucher sichtlich wohl. „Echt gemütlich“, lautete das einstimmige Urteil. Bürgermeister Hinkel erklärte, wie eine Abstimmung im Stadtrat funktioniert, wie die Ratsmitglieder gewählt werden, welche Aufgaben sie haben, wo die Mitarbeiter in ihren Büros sitzen. „Wir haben viele junge Kolleginnen und Kollegen, werden immer moderner“, freute sich Josef Hinkel. „Das erwarten die Bürger auch von uns.“

Am Ende rauchten den Kindern der 6c die Köpfe – so viel Neues und Spannendes musste erst mal verdaut werden. Im Unterricht wird das Thema Stadtrat und Demokratie weiter spannendes Thema sein. Und wenn die Schülerinnen und Schüler demnächst am Rathaus in der Altstadt vorbeikommen, wird ihnen das imposante Haus vorkommen, als sei es ein alter Bekannter.

Fotos: S. Zink

Mehr zum Bürgermeister Josef Hinkel gibt es hier:

https://www.cdu-fraktion-duesseldorf.de/fraktion/josef-hinkel

Letzte Ehemaligentreffen am alten Standort

Wiedersehensfreude, Feierlaune und ein bisschen Wehmut – bei unserem letzten Ehemaligentreffen am „alten“ Schulstandort war von allem etwas dabei. Dass es pünktlich zum Festbeginn um 18 Uhr heftig zu regnen begann, störte keinen der etwa 300 Gäste. Es war fast so, als gehörte es dazu. Man tummelte sich auf Bierbänken unter den überdachten Plätzen und im „Windfang“ der Schule, die auch in Schulpausen immer gern genutzt werden. 

Die Versorgung mit Getränken und Würstchen organisierte der Förderverein unserer Schule. Engagierte Eltern und SchülerInnen arbeiteten Hand in Hand und hatten viel Spaß dabei. Besonders gut kam auch die Fotobox an, mit der man sich allein, zu zweit oder in Gruppen fotografieren lassen und die Bilder direkt mitnehmen konnte. Wer wollte, konnte sich auch mit verrückten Hüten und Perücken schmücken. Für jeden eine einzigartige Erinnerung! Beliebt war auch das Gästebuch, für das sich die Gäste witzige Sprüche und liebevolle Zeichnungen ausdachten. Ein weiteres Highlight war ein ganz normaler Schultisch, auf dem man unterschreiben konnte – mit wasserfestem Stift!!! Schon jetzt steht fest: Dieser Tisch wird in unserer neuen Schule einen Ehrenplatz bekommen.

Foto l.: Die Klasse, die 1986 (!) ihren Abschluss an unserer Schule gemacht haben, schwelgte in Erinnerungen. Foto r.: Er hat schon einen Umzug mitgemacht: Ehemaliger Dirk Schwerter zog 1982 mit dem 1. Jahrgang an der RSB von der Telleringstraße zur Hospitalstraße um.

Für einen Teil der jüngeren Gäste ist der Abschied von der eigenen Schulzeit an der RSB noch nicht lange her. So kamen viele, die in diesem Jahr ihren Abschluss gemacht haben und die von ihren noch frischen Eindrücken ihrer weiterführenden Schulen erzählten. „Wir vermissen euch“ war da meist zu hören. Und: „Hier war alles viel persönlicher und gemütlicher.“ Bei anderen liegt der Schulabschluss schon zwanzig oder sogar dreißig Jahre zurück. „Wir hatten eine gute Zeit hier“, erinnerte sich eine Gruppe, die sich auch heute noch privat trifft. „Die gemeinsamen Erinnerungen an die Schulzeit schweißen uns eng zusammen.“ 

Spontan bildeten sich Gruppen, die gemeinsam mit einer Lehrerin oder einem Lehrer kleine, exklusive Besichtigungstouren der Schule machten und ihre alten Klassenräume besuchten. Die Älteren staunten vor allem über die digitalen Tafeln, die an der RSB schon seit zwei Jahren unsere Kreidetafeln ersetzen. Und auch die Anordnung der Tische in einigen Klassen rief Staunen hervor. „In Gruppen zu sitzen, das gab es bei uns kaum“, erinnerte sich ein Ehemaliger.

Bald wird es die Erinnerungen an unserer Schule nur noch auf Fotos und in den Herzen geben. Denn der Umzug unserer Schule ist greifbar. Zum nächsten Schuljahr, im Sommer 2025, wird der Schulbetrieb am funkelnagelneuen Standort in der Benrodestraße weitergehen. Das verändert für die Lernenden und Lehrkräfte nicht nur den täglichen Schulweg, sondern auch die Art des Unterrichts. Neue Schulen, neue Konzepte – das wichtigste ist die „Cluster“-Bauweise, die durch neue räumliche Gestaltung das intensivere gemeinsame Lernen in den einzelnen Jahrgängen ermöglichen wird. Auch das Ehemaligentreffen wird dann einen anderen „Vibe“ haben – wir sind gespannt!

Ein ganz besonderes Dankeschön sei all denen gesagt, die dieses letzte Ehemaligentreffen in altem Gewand maßgeblich mit gestaltet haben: Allen voran Frau Cetin für ihren unermüdlichen Einsatz an Fotobox und Gästebuch sowie Frau Reuter und Frau Winter an der Bonkasse. Ein herzliches Danke auch an alle anderen für ihre tatkräftige Hilfe!

Endlich wieder schmökern!

Das Warten hat ein Ende! Nach drei Jahren Pause hat die Bücherei unserer Realschule endlich wieder geöffnet. Mehr als 2000 Bücher warten auf Lesefans. Das Angebot reicht von Abenteuergeschichten über Freundschaftsromane bis hin zu Fantasy und Science Fiction. Die Schülerinnen und Schüler aus der Stufe 10, die den Bücherschatz hüten, beraten gerne! Das fand auch Schulsprecher Ibrahem toll, der sich die neu gestaltete Bibliothek ansah.

Die Bücherei befindet sich in Raum 121 im 1. Stock gegenüber dem Aufzug. Die Ausleihe ist montags und mittwochs in der zweiten Pause geöffnet und dienstags nach dem 4. Block ab 13.30 Uhr. Also nichts wie hin und schmökern! 

Mitarbeitende der Bücherei (v.l.): Zain, Denis, Hannah und Iman.

Sicher unterwegs im Netz: Digitale Fortbildung für Eltern am 17.09.2024

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, die Landesanstalt für Medien NRW bietet speziell für unsere Schule ein digitales Angebot zum Thema Eltern und Medien an. Mit diesen Elternabenden werden Schulen und deren Eltern dabei unterstützt, Kinder auf dem Weg zu einer fairen und selbstbestimmten Mediennutzung zu begleiten.
Sie haben am 17.09.2024 um 19.00 Uhr die Möglichkeit über den Link unten an einer Zoom-Veranstaltung teilzunehmen, welche ca. 1,5 Stunden dauern wird.

Sicher unterwegs im Netz
Das Internet kann neben vielen Chancen auch Risiken bergen. Dazu gehören Themen wie sexualisierte Übergriffe (das sogenannte Cybergrooming), Pornographie oder Gewalt und Hassrede. Dieser Themenschwerpunkt informiert Eltern über diese Themen und gibt Ihnen Tipps und Handlungsempfehlungen, damit sie ihre Kinder im Umgang mit den Gefahren begleiten und schützen können.

https://medienanstalt-nrw-de.zoom.us/j/85094593811

(Sollte der Link nicht anklickbar sein, bitte den Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.) Die Zahlenreihe am Ende des Links ist die Meeting-ID, diese benötigen Sie, wenn sie sich direkt über die Zoom-App einwählen.

Sport, Spiele und Spaß

Die Sonne hatte ein Einsehen: Für unsere ersten Bundesjugendspiele nach längerer Pause verbarg sie sich ein wenig hinter den Wolken und machte den Wettkampf unserer jungen Sportlerinnen und Sportler sehr viel einfacher, auch wenn sie trotzdem noch ins Schwitzen kamen. Ein paar Grad halfen bei den Disziplinen Sprint, Ballwurf und Weitsprung eine Menge sehr. Und so traten die Wettkämpfenden der Stufen 6 bis 10 auf dem Sportgelände des VfL Benrath 06 e.V. an der Karl-Hohmann-Straße mit guter Laune und konzentriert zu ihren Herausforderungen an.

Hoch motiviert waren auch die Sporthelfer, die nach ihrer Ausbildung in der Projektwoche im Juli nun in schicken blauen T-Shirts offiziell ihre Ämter antraten. Vor allem auf der Weitsprungbahn gab es eine Menge zu tun, weil nach jedem Sprung der Sand wieder in Form geharkt werden musste. Aber auch an ihren anderen Einsatzorten gaben sie ihr Bestes.

Nach dem Weitsprung gab´s erst mal eine Erholungspause.

Während sie und die Sportlehrkräfte in den einzelnen Wettkampfbereichen alles organisierten und für reibungslose Abläufe sorgten, notierten die Klassenleitungen die Ergebnisse „ihrer“ Kinder. MitschülerInnen, die gerade eine Wettkampf-Pause hatten, feuerten ihre Klassenteams an und verfolgten gespannt, wer wie weit gesprungen war oder geworfen hatte und wer wie schnell die 80 oder 100 Meter gelaufen war. Beim Werfen und beim Weitsprung hatte jeder zwei Versuche, wovon der jeweils bessere in die Wertung einfloss.

Volle Konzentration beim Weitwurf.

Nach den Wettkämpfen hatten die Klassen Gelegenheit zu Ballspielen oder anderen sportlichen Aktivitäten, ganz ohne Stress, einfach zur Entspannung. Die Auswertung der Ergebnisse der Wettkämpfe läuft derzeit auf Hochtouren und wird natürlich so schnell wie möglich bekannt gegeben.

Schülerinnen und Schüler hatten genau so viel Spaß wie die Lehrkräfte.

Neue Schule: Fröhliches Richtfest

Richtfest? Was ist das denn? Diese Frage beschäftigte die Schülerinnen und Schüler unserer Realschule Benrath. Denn viele von ihnen haben noch nie einen Hausbau erlebt oder ihn höchstens in Bilderbüchern gesehen. 

Die Antwort ist verheißungsvoll: Wenn bei einem Hausbau das Richtfest gefeiert wird – also die Tatsache, dass der Rohbau er“richtet“ ist und das Dach gebaut werden kann –, dann ist das ein bedeutender Schritt in Richtung Fertigstellung des Gebäudes. Jetzt geht der Innenausbau los, werden z.B. Böden belegt und Wände bearbeitet, werden Elektrik, Heizung und Wasser installiert, kommen Fenster und Türen an ihre Plätze, werden die Fachräume gestaltet und ganz am Ende die Möbel und anderes Wichtiges für den Schulalltag ins Gebäude getragen. Kurz gesagt: Unsere neue Schule nimmt immer klarere Formen an.

Ein Richtfest ist aber vor allem – aus guter, Jahrhunderte alter Tradition – eine Ehrung der Handwerker, die den Bau errichtet haben. Und so feierten neben Vertretern unserer Schule, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der am Bau beteiligten Firmen vor allem die Handwerker ihre geleistete Arbeit.* Dazu gehörte – so will es der Brauch – eine traditionell gereimte Richtfestansprache, die Jaap Agteresch (Projektleiter bei Ten Brinke, der ausführenden Firma) und seine Kollegin mit Janika Webers hielten, bevor sie die große Richtfestkrone am Kran in die Höhe zogen. 

Schlagen symbolisch Nägel ins Holz (v.l.): Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Architektin Katrin Wollenweber, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dirk Angerhausen, IDR AG Aufsichtsrat, und Ekkehard Vinçon, technischer Vorstand der IDR AG

O.: Projektleiter Jaap Agteresch und seine Kollegin Janika Webers von Ten Brink tragen das Festgedicht vor und zogen dann die große Richtfestkrone am Kran in die Höhe.

Danach ging es zu einem leckeren Mittagessen, bei dem die Gäste ins Gespräch kamen, den Fachleuten Fragen gestellt werden konnten und Ideen ausgetauscht wurden, wie denn z.B. der Unterricht in der neuen Clusterschule aussehen wird. 

O.: Noch ist das Gebäude eingerüstet. Doch die Arbeit geht rasch voran.

So wird unsere neue Schule aussehen.

Architektin Katrin Wollenweber brachte es auf den Punkt: Die neue Schule, so betonte sie, soll ein Ort der Zukunft sein, in dem junge Leute für ihr weiteres Leben lernen und sich gut entwickeln können. Die neue Realschule Benrath sei ein Ort, an dem die SchülerInnen ihre Interessen verfolgen und ihre Lebensbereiche erweitern könne. In Anspielung auf unser Schulmotto „Vielfalt leben, Verantwortung fördern“ bezeichnete Katrin Wollenweber den Schulneubau mit seinen Cluster-Räumen als umfassenden Hülle, unter deren Schutz dieses Motto umgesetzt werden könne. 

O.: Freuen sich über den Baufortschritt (v.l.): Die stellv. Schulpflegschaftsvorsitzende R. Bouchikhi, die stellv. Schulleiterinnen A. Winter und M. Bremer, Schulleiter J. Kock, Lehrerin B. Skopnick und Schulpflegschaftsvorsitzender H. Dembek.

*: Wer sich für die spannenden und vielfältigen Berufe am Bau interessiert: Hier gibt es Infos:

https://www.azubiyo.de/berufe/berufe-im-bauwesen/

HIER gibt es ein Video zum Richtfest:

MEHR über das Richtfest erfahren Sie hier:

https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/benrath/duesseldorf-benrather-realschule-feiert-richtfest_aid-118045421