Projekt Suchtprävention: Passt auf einander auf!

Was haben so unterschiedliche Dinge wie Handys, Social Media, Online-Spiele, Alkohol, Nikotin, Kopfschmerztabletten, Einkaufen, Sport, Spielkarten, Wetten, Essen und Fasten gemeinsam? Die Lösung ist einfach: Bei einem achtsamen Umgang können sie gut, richtig, angenehm und unproblematisch sein. Im Übermaß aber können sie gefährlich und  manchmal sogar lebensgefährlich werden. 

„Alles im falschen Maß ist Gift“ – die Bedeutung dieses bekannten Sprichwortes lernten die siebten Klassen in der Suchtpräventionswoche kennen. Drei Tage lang beschäftigten sich die SchülerInnen intensiv mit verschiedenen Süchten und damit, wie sie entstehen, welche Begleiterscheinungen und Folgen sie haben und was man dagegen tun kannst, damit man nicht süchtig wird.

Zum Thema Alkoholsucht sahen die Kinder das Theaterstück „Voll daneben“ der Kulturschule Leipzig (1) von Daniela und Günther Frese. Hier erlebten sie, wie der Jugendliche „Maik“ durch seinen ständigen Alkoholkonsum –am liebsten ein Bier namens „Floppy“ – in die Sucht rutscht. Er ist überzeugt: „Floppy macht den Kopf und den Geist frei.“ Auch als Maik mehr und mehr Probleme im Alltag bekommt, sogar einen Autounfall verursacht und außerdem noch seine Freundin zu verlieren droht, kann er seine Abhängigkeit nicht erkennen. Nach dem Stück konnten einige Schüler in einer Simulation ohne Alkohol, aber mit besonderen Brillen  selbst erfahren, wie sich die Wahrnehmung der Umwelt verändert, wenn man 0,8 oder gar 1,3 Promille im Blut hat: Man verliert die Kontrolle über sich selbst seine Umgebung.

Noch eindringlicher war die Schilderung des Alkoholikers Reinhard Metz vom Kreuzbund (2), der aus seinem eigenen Leben erzählte. „Ich bin seit 25 Jahren trocken, trinke keinen Alkohol mehr, aber die Krankheit wird man nie los“, betonte er. Die Alkoholsucht habe sich bei ihm über viele Jahrzehnte entwickelt. Dabei habe er sich selbst und anderen geschadet. Er habe aber Glück gehabt und sei dankbar, dass seine Familie immer zu ihm gestanden hätte, sagte er.  Denn viele Alkoholkranke verlören nicht nur die Selbstachtung, den Job und die Freunde, sondern auch die Familie wende sich ab. Indem er seine Geschichte mit anderen teile, so Metz, hoffe er, Menschen vor seinem Schicksal zu bewahren.

Der Verlauf von Süchten ähneln sich, erklärte Metz: Zuerst belüge man sich selbst und denkt, man habe alles im Griff und ist nicht abhängig. Dann aber bemerkten es oft andere und sprächen die abhängige Person an. Um unentdeckt zu bleiben, beginne man, der Sucht heimlich nachzugehen, verstecke zum Beispiel Alkohol, Tabletten, Drogen, Rechnungen (z.B. bei Kaufsucht), den Körper (unter weiten Klamotten wie bei Magersucht), das Handy (z.B. bei Social-Media-Sucht). Für viele Süchtige führe dieses Verhalten ungebremst in die Isolation und damit in die Katastrophe. Der Kreuzbund bietet hier oft lebensrettende Hilfe an.

Beispiele für Süchte

Gelegenheit zur Selbstreflexion und praktische Tipps zum Thema „Süchte vermeiden“ erarbeiteten zwei Mitarbeiterinnen von Crosspoint (3) mit den SchülerInnen in kleineren Gruppen. Jugendliche, so das Ziel, sollen vor allem selbstbewusst und informiert sein, damit sie den vielfältigen Verlockungen zu Süchten etwas entgegensetzen können. Auch der Zusammenhalt und das Aufeinander-Achten sei enorm wichtig. Der Appell: Passt auf einander auf! Wenn ihr Suchtverhalten bei euch oder in eurem Umfeld vermutet oder feststellt, vertraut euch euren Eltern, den SozialarbeiterInnen und Lehrkräften in der Schule an! Die Ergebnisse dieser Workshops hielten die SiebtklässlerInnen in selbst erstellten digitalen Präsentationen fest, die sie am Ende in ihren Klassen vorstellten.

Welche Drogen und Suchtstoffe ab wann legal sind und wo die Alters- und Tatgrenzen liegen, erfuhren die SiebtklässlerInnen von der Düsseldorfer Polizistin Frau Kummer von der Drogenprävention der Düsseldorfer Polizei. Der Tenor: Es gibt für Jugendliche in Deutschland sehr strenge Gesetze zu Herstellung, Verkauf und Einnahme von Drogen. So steht zum Beispiel im Jugendschutzgesetz:

Hier ist das Jugendschutzgesetz in einfacher Sprache zu finden:

Infos zu den Partnern der Suchprävention an der Realschule Benrath:

(1) Kulturschule Leipzig: „Gegründet wurde die Kulturschule 1999 mit der Idee, Kinder und Jugendliche wieder mehr für Theater zu interessieren und den Schulen das aufwendige Organisieren eines Theatertages abzunehmen.​ Die einzelnen Ensembles der Kulturschule fahren die Schule direkt an und spielen vor Ort. Teil unserer Theaterstücke ist auch eine theaterpädagogische Nachbesprechung, die wir nach jedem Theaterstück anschließen. Die Schüler haben dadurch gleichzeitig die Gelegenheiten, Fragen zum Stück oder zur Arbeit am Theater zu stellen.Wir arbeiten mittlerweile mit über 1200 Schulen in ganz Deutschland zusammen! Unsere Stücke sind Gegenwartsstücke zu aktuellen Themen wie Mobbing oder Alkoholmissbrauch, aber auch Klassiker, die speziell für Schüler bearbeitet wurden. Wir bieten zusätzlich Projekte an, bei denen wir mit den Schülern gemeinsam Theaterstücke erarbeiten.“

Quelle und weitere Infos: https://www.kulturschule.info/voll-danebenhttps://www.kulturschule.info/voll-daneben

(2) Kreuzbund Kreisverband Düsseldorf: „Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe, um aus der Sucht auszusteigen. In Selbsthilfegruppen erfahren Sie durch Gespräche “Hilfe zur Selbsthilfe”. Jeder Mensch ist beim Kreuzbund herzlich willkommen. Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Probleme zu lösen, sich im Alltag zurecht zu finden und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen.“

Quelle und weitere Infos: https://www.kreuzbund-duesseldorf.de

(3) CROSSPOINT: „Die Düsseldorfer Suchtprävention wurde 2016 in gemeinsamer Trägerschaft von Caritasverband Düsseldorf e. V., Diakonie Düsseldorf e. V. und Düsseldorfer Drogenhilfe e. V. gegründet. Alle sind Träger der Suchthilfe in Düsseldorf und engagieren sich seit vielen Jahren in der Suchtprävention. Als Fachstelle für Suchtprävention sehen wir es als unsere Aufgabe an, über psychoaktive Substanzen sowie über stoffgebundene und stoffungebundene Abhängigkeiten zu informieren und zu sensibilisieren. Wir möchten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Entscheidungskompetenz stärken und zu einem möglichst risikoarmen Konsum befähigen. Unmittelbar damit verbunden sind die Förderung von Lebenskompetenzen und die Selbststärkung von Kindern und Jugendlichen. Dies kann nur unter Einbeziehung ihres Lebensumfeldes geschehen. Die fachliche Beratung und Qualifikation von Fachkräften aus Schule, Jugendarbeit, Kindertagesstätten u.a. Einrichtungen sowie die Einbeziehung von Eltern und anderer Bezugspersonen ist uns deshalb besonders wichtig. Unsere Angebote umfassen sowohl Informationen, fachliche Beratung und Fortbildungen für Fachkräfte als auch Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern. Für Suchtmittel konsumierende Jugendliche und junge Menschen mit problematischem Computer- und Glücksspiel-Verhalten bieten wir erste Klärungsgespräche an und vermitteln sie bei Bedarf an entsprechende Beratungsstellen weiter.“

Quelle und weitere Infos: https://www.crosspoint-duesseldorf.dehttps://www.crosspoint-duesseldorf.de

(4) Polizeiliche Drogenprävention Düsseldorf: „Wir sind Ansprechpartner in Fragen zum Thema Sucht, Jugendschutz, BtmG oder vermitteln Sie an die verantwortlichen Stellen weiter.  Bei akuten Gefährdungsaspekte wählen Sie bitte die 110 oder das Schutztelefon des Jugendamtes 0211- 40934069Polizeiliche Kriminalprävention ist als Teil der Gefahrenabwehr gemäß § 1 Abs. 1 PolG NRW neben Strafverfolgung und Opferschutz integraler Bestandteil des polizeilichen Gesamtauftrags und damit polizeiliche Kernaufgabe. Die Polizei leistet einen wichtigen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Kriminalprävention. Vorrangiges Ziel ist das Reduzieren von Tatgelegenheiten und die direkte Abwehr sozialschädlichen Verhaltens tatbereiter Personen.“

Quelle und weitere Infos: https://duesseldorf.polizei.nrw/artikel/polizeiliche-drogenpraevention-duesseldorf

Bäume pflanzen für die Luft zum Atmen

38 Paar dicke Arbeitshandschuhe, festes Schuhwerk, 500 Eichen- und Buchensetzlinge, hunderte Quadratmeter Waldboden, jede Menge Gartenwerkzeug und strahlender Sonnenschein: Bei diesen perfekten Zutaten konnte bei der Baumpflanz-Aktion mit SEGRO* & Plant my tree** in Ratingen nichts schiefgehen. Das Motto hieß: Gemeinsam Bäume pflanzen für die Luft zum Atmen.

Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 der Realschule Benrath waren an der Aktion zum Pflanzen der Bäume beteiligt, tatkräftig unterstützt von Schulleiter Herrn Kock sowie den Lehrkräften Frau Cetin und Herrn Lewandowski. Sie wurden von Tanja van Drunen – Partnership Development Manager bei SEGRO – und von den beiden Förstern Alex und Stefan von Plant my tree herzlich begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los: Ärmel hochkrempeln und ran an die Schaufeln!

Glücklicherweise waren bereits zahlreiche Löcher für die insgesamt 500 Bäume, die eingepflanzt werden sollten, gegraben, sodass der Fokus auf dem Einpflanzen der Bäume lag. Die Buchen- und Eichensetzlinge wurden in mehreren Bünden an die Kinder und an die Lehrkräfte verteilt, die sie zur ausgewählten Fläche trugen und einpflanzen. 

Aber das war noch nicht alles: Alex und Stefan hatten noch eine Überraschung vorbereitet: eine Rallye, bei der drei Kinder die Chance auf tolle Preise hatten und unter anderem einen Hoodie von Plant my tree gewannen. Am Ende waren alle Teilnehmenden einig: Es war ein gewinnbringender Tag für die Natur und für die tapferen BaumpflanzerInnen. 

Die Jugendlichen brannten von Beginn an darauf, das 500-Bäume-Einpflanz-Ziel zu erreichen, und arbeiteten in Rekordarbeit: Nach gut 1,5 Stunden fleißiger, anstrengender und schweißtreibender Arbeit war es geschafft! 

Zur Belohnung gab es für unsere RealschülerInnen eine Stärkung in Form eines Lunchpakets mit gesunden und süßen Leckereien. Natürlich wurden sie auch mit genügend Wasser versorgt. 

SEGRO ist ein börsennotierter Industrieimmobilien-Konzern aus Großbritannien und marktführender Eigentümer, Manager und Entwickler von modernen Logistik- und Gewerbe-Immobilien. SEGRO besitzt und verwaltet über 6,9 Millionen Quadratmeter Mietfläche mit einem Wert von 8 Milliarden EURO und ist Dienstleister für Kunden aus den verschiedensten Branchen. Die im Besitz von SEGRO befindlichen und verwalteten Immobilien liegen in der unmittelbaren Nähe zu Ballungsräumen und an wichtigen Verkehrsknotenpunkten in Großbritannien und neun weiteren europäischen Ländern.
Quelle: https://www.xing.com/pages/segrogermanygmbh/about_us

** Der Klimawandel ist kein neues Phänomen. Das Waldsterben, steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher entwickeln sich bereits seit vielen Jahren. Allerdings ist das Mega-Thema „Klimaschutz“ heute – und verändert das Bewusstsein. Genau das ist der Antrieb von PLANT-MY-TREE®: Anpacken, wo andere nur reden. Konkret handeln, wo andere nur posen. Gemeinsam einen sicht- und messbaren Beitrag leisten, um den Klimawandel zu stoppen. Mit konkreten Aufforstungsprojekten bietet PLANT-MY-TREE® eine perfekte Möglichkeit, nachhaltig vor Ort aktiv zu werden. In über 110 deutschen Wäldern. Seit über 20 Jahren!
Quelle: https://plant-my-tree.de/ueber-plant-my-tree/

Feiern heißt einander begegnen

Einander begegnen, miteinander feiern, zusammen essen und trinken und die Gemeinschaft genießen: All dies stand beim diesjährigen Fastenbrechen (arabisch Iftar) im Rahmen des Ramadans* in der Realschule Benrath wieder im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 aller Religionen und verschiedenen Glaubens sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer kamen in der Aula zusammen, um das gemeinsam liebevoll vorbereitete, reichhaltige Buffett zu genießen und um sich miteinander auszutauschen.

Im Rahmenprogramm erzählten verschiedene Jugendliche davon, woran sie glauben oder was ihnen in ihrem Leben Orientierung und Geborgenheit gibt. Außerdem berichteten sie, wie ihr persönliches Fasten – das Bestandteil vieler Religionen ist – abläuft und was es für sie bedeutet. So nahmen die Feiernden viele verschiedenen Impulse mit, die ihr Miteinander auch im Schulalltag bereichern.

alle Bilder + Video: Gö

* Einmal im Jahr findet der Fastenmonat Ramadan statt und dauert immer 29 oder 30 Tage. Während des Fastenmonats halten gläubige Muslime innere Einkehr und verbinden sich auch intensiv miteinander. In dieser Zeit fasten gläubige Muslime weltweit von Sonnenaufgang bis Sonnuntergang und verzichten unter anderem auf Nahrung. Nach Sonnenuntergang beginnt das rituelle Fastenbrechen, das oft zusammen mit Familie und Freund*innen begangen wird. Am Ende des Fastenmonats wird drei Tage lang das Zuckerfest gefeiert.

Wie sportlich bist du?

Wer das herausfinden möchte, kann einmal im Jahr das Deutsche Sportabzeichen machen. Von Dauer- und Geländelauf, Leichtathletik und Geräteturnen bis hin zu Schwimmen und Radfahren ist alles dabei, getestet werden Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Wie genau die Anforderungen für Kindern und Jugendliche sind, erfährst du hier:

Weitere Infos – auch ein Erklärvideo – gibt es hier:
https://deutsches-sportabzeichen.de/sportabzeichen-erwerben

Schulhefte

Klimafreundlich, wunderschön gestaltet und mit einer klaren Botschaft: Demnächst werden Schülerinnen und Schüler unserer Schule unsere eigenen Schulhefte kaufen können!

Unsere AG „Green Team“ führt dieses Projekt durch. Partner ist das Düsseldorfer Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit diesem Projekt der Agenda 2030 wird auch die Realschule Benrath Teil einer groß angelegten Düsseldorfer Umwelt- und Kunst-Aktion. Vorher- und Rückseiten der linierten und karierten DIN-A-4-Hefte wurden von SchülerInnen entworfen und von einer Jury ausgewählt.

Pia (6b) malte das Deckblatt (l.) und ruft zum Recyceln auf. Alicja (9a) gestaltete die Rückseite und ihren Wunsch, die Schönheit der Welt zu erhalten.

Für die erste Innenseite (l.) zeichnete Michelle (6b) Mia (5a) unsere neue Schule. Auf der zweiten Innenseite weist Mia (5a) darauf hin, dass die Erde Schutz braucht.

Auf der 1. Innenseite wird es einen Text geben, den Rieke, 5d, aus der AG „GREEN TEAM“ verfasst hat:

„Helft dabei, unsere neue Schule sauber und schön zu halten. Wenn jede/r von uns etwas für die Erde tut, wird sie sauberer. Nicht so wie unsere alte Schule, die oft wegen des Mülls nicht mehr schön aussieht. Dann fühlt ihr euch auch direkt besser.
Wenn ihr nichts tut, wird unsere neue Schule genauso dreckig werden. Haltet bitte auch die Klassenräume sauber – dazu könnt ihr etwas beitragen.
Uns geht es auch um die Umwelt – dass sie sauberer bleibt. Dazu könnt ihr auch was zu beitragen, indem ihr zum Beispiel seltener im Auto mitfahrt und öfter das Fahrrad benutzt.“

Der Termin für den Verkaufsstart unserer neuen Schulhefte wird hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Einladung zum Elternsprechtag

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!
Wir laden Sie herzlich zum zweiten Elternsprechtag in diesem Schuljahr 2024/25 ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit den Lehrerinnen und Lehrerin ins über das Arbeits- und Sozialverhalten Ihrer Kinder ins Gespräch zu kommen, über die Fortschritte Ihrer Kinder zu sprechen, offene Fragen zu klären und wichtige Informationen zur Schullaufbahn zu erhalten.  
Der Elternsprechtag findet am 08. April 2025 von 14.00 bis 18.00 Uhr in unserer Schule statt. Bitte melden Sie sich online über Webuntis an – Ihre Kinder helfen Ihnen gerne bei der Terminbuchung. Informationen über den Buchungsweg erhalten Sie auch über die Klassenleitungen. 

Um das Gespräch gewinnbringend in dem vorgegebenen Zeitrahmen führen zu können, ist eine Vorbereitung nicht nur von den Lehrkräften, sondern auch von Ihrer Seite hilfreich:
• Sprechen Sie mit Ihren Kindern über eventuelle Probleme und Fragen, die sie in der Schule haben.
• Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Materialien, die Aufgaben, die Hausaufgaben sowie die Klassenarbeiten und Tests Ihrer Kinder.
• Nützlich ist auch, wenn Sie Ihre wichtigsten Fragen auf einem Zettel schriftlich festzuhalten, damit Sie nichts vergessen.
• Im Sinne einer guten Gesprächsatmosphäre und Konzentration ist es sinnvoll, wenn Ihr Handy während des Gesprächs auf lautlos gestellt ist. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Juniorwahl 2025

Nicht nur Menschen ab 18 Jahren haben im Februar gewählt. Testweise durften auch jüngere Leute an 4.500 Schulen in Deutschland an der Juniorwahl teilnehmen. Sie sollten die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt, einen Wahlzettel auszufüllen und ihre Stimme danach eingebettet in eine Wahlstatistik zu sehen. Auch an unserer Schule wurde diese Wahl durchgeführt, nachdem das Thema Wahlen, Parteien und Grundlagen der Demokratie im Unterricht intensiv besprochen worden waren.

Die folgenden Graphiken zeigen, wie Schülerinnen und Schüler in Benrath gewählt haben. Das erste Bild zeigt die Verteilung der Erststimmen in Benrath. Das zweite Bild zeigt bei den Zweitstimmen den Vergleich zwischen Benrath und den Wahlen in ganz Deutschland:

Und so haben die Erwachsenen in Deutschland gewählt (vorläufiges Endergebnis):

Anteil der Erststimmen der Bundestagswahl 2025 nach Parteien:

Anteil der Zweitstimmen der Bundestagswahl 2025 nach Parteien:

Hier gibt es Informationen zum Unterschied von Erst- und Zweitstimmen:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundestagswahl-erst-und-zweitstimme-1947318

Wie die Juniorwahl verläuft und weitere interessante Informationen zum Thema gibt es hier:

FAQ

Tipps für die Berufswahl

Zerspannungsmechaniker oder Qualitätsmanagerin? Oder doch lieber Koch oder Facharbeiterin für die Tür- und Fenstermontage? Alternativen wären auch Netzwerkadministratorin oder Store Manager, Papiertechnologe, Personalsachbearbeiterin oder Küchenplaner. Und diese Vorschläge lassen sich noch lange weiter fortführen.

Kein Wunder, dass den Schülerinnen und Schülern der Stufe 8 die Köpfe schwirrten, als sie ihren Berufsorientierungstag im Düsseldorfer SEGRO-Park Süd noch einmal Revue passieren ließen. Tanja van Drunen, Partnership Development Manager bei unserem Kooperationspartner SEGRO, hatte für die Jugendlichen ein intensives Programm für ihren Besuch zusammengestellt.

Bei den beteiligten Unternehmen Coolblue (ein niederländisches E-Commerce-Unternehmen), der Papierfabrik JungPapier, bei APT (Spezialist für Schläuche aus Fluorpolymeren), dem Maschinenbau-Unternehmen Rollon und dem Benrather Küchenstudio konnten sie sich über die unterschiedlichsten Berufe, Ausbildungswege und Karrieremöglichkeiten informieren. Manches durften die SchülerInnen gleich vor Ort ausprobieren, zum Beispiel Kochen in einer topmodern ausgestatteten Küche. Sie schauten sich auch in Werkshallen um und kamen mit MitabeiterInnen der Firmen ins Gespräch. Die Fragen dafür hatten sie zuvor im Unterricht sorgfältig vorbereitet.

Jetzt heißt es, das Gehörte und Gesehene auch nachzubereiten. Die geschieht in den BO-Stunden in der Schule.  Zusätzlich gibt es freitags in den 8. Klassen je eine Projektstunde mit Lisa Stege, der Beruflichen Bildungslotsin für Ausbildungsberatung der IHK Düsseldorf, die gemeinsam mit einer Auszubildenden mit den SchülerInnen das Thema bearbeitet: „Was muss ich beachten, damit mein Praktikum in Stufe 9 ein Erfolg wird?” Hier bekommen unsere SchülerInnen viele nützliche Tipps für die Suche nach einem Praktikumsplatz in Stufe 9 im kommenden Herbst.

Fotos: SEGRO

Mehr Informationen zu unserer Kooperation mit SEGRO gibt es hier:

https://www.segro.com/de/medien/medien/2024/310124-segro-foerdert-schueler-der-realschule-benrath-in-duesseldorf

Überraschung bei der Altweiber-Party

 Unsere große Party der Stufen 5 und 6 zum Start des Straßenkarnevals ist schon lange Tradition. Diesmal hatten die jungen Gäste, die vorab in den Klassen sorgfältig ihre Playlists entworfen hatten, eine Überraschung parat: Der Song des Tages war keine Rap-Ballade oder ein Mega-Hit von Taylor Swift, sondern ein Schlager von Helene Fischer! 

Der Song „Schau mal herein“ von Helene Fischer und Florian Silbereisen war der Hit des Tages und brachte die Feiernden im Handumdrehen zum Tanzen. Und manche der mitfeiernden Lehrkräfte konnten in Erinnerungen schwelgen. Der Song ist nämlich ein Remake aus den Siebziger Jahren. Im Jahr 1978 sangen ihn zwei Superstars von einst – Suzie Quatro und Chris Norman (Frontsänger von „Smokie“) – unter dem Titel „Stumblin` In“ im Duett.

Wer mal reinhören mag, kann das hier tun:
https://www.youtube.com/watch?v=0AbvnTgGH8s

Und da schließt sich ein Kreis: Die Zusammenarbeit zwischen Norman und Quatro war seinerzeit auf einer Party in Düsseldorf entstanden. Sie sangen spontan zusammen und der Produzent Mike Chapman schrieb daraufhin ein Duett nur für die beiden. Darauf ein dreifaches „Düsseldorf Helau“!

All das kümmerte die tanzenden und feiernden Zehn- bis Zwölfjährigen in der Aula nicht. Sie sangen ab 11:11 Uhr einfach kräftig und textsicher mit und hatten jede Menge Spaß an den Tanzspielen, mit denen DJ CL (unserer Sozialarbeiter 😉) die Gäste auf Trab hielt. 
Währenddessen mischte sich eine „Undercover“-Jury unter die Feiernden und suchte nach den besten Outfits für den Kostümwettbewerb. Nach intensiver Recherche und Abstimmung konnten sie die SiegerInnen krönen (siehe Foto) und mit Süßigkeiten beschenken. 


Manchen der Kinder war auch durchaus bewusst, dass dies die letzte Karnevalsparty in unserer Aula war. 🥲 Nächstes Jahr wird im „Atrium“ in der neuen Schule getanzt. 😀 (Text und Fotos: krs)

Valentinsaktion: 140 Herzen verschenkt!

Überraschung, große Freude, zartes Erröten: Die SV konnte bei unserer großen Valentinsaktion knapp 140 SchülerInnen und Lehrkräfte am Valentinstag (14.02.2025) glücklich machen.

Im vierten Unterrichtsblock schwärmten die Glücksboten der Schülervertretung aus und überbrachten die Karten und Schokoherzen persönlich an die Adressatinnen und Adressaten. Mit der Aktion ist die Hoffnung verbunden: Vielleicht trägt die Aktion dazu bei, dass wir alle wieder öfter darüber nachdenken, wie wir einander wertschätzen können. 🙂