Mit dem NANA-Projekt wagten sich die Klassen 10b und 10d an weltbekannte Kunstwerke der Französin Niki de Saint Phalle (1930-2002) heran.
Jede dieser Figuren ist ein ganz individuelles Kunstwerk – das ungewöhnliche Kunstprojekt machte den SchülerInnen viel Spaß. Zu bewundern sind die Figuren im Schaukasten im Erdgeschoss.
Nanas + keums Niki de Saint Phalles Nanas sind bunt und voluminös und strotzen voller Kraft und Lebensfreude. Es sind stolze Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, egal, was ihnen im Leben passiert. Genau so, wie die Künstlerin selbst es war. Manche Misstände von damals werden heute oft nicht mehr wie früher totgeschwiegen oder hingenommen. Bewegungen wie der Feminismus, Metoo oder BlackLivesMatter sowie die Geschlechterdebatte fordern Konsequenzen und eine Veränderung der Gesellschaft. Die Figuren aus der Klasse 10b und 10c sind aus Pappmaché oder lufttrocknender Masse. Sie sind männlich, weiblich oder nonbinär und genau so wie ihre großen Schwestern von de Saint Phalle stark und schön – wie jeder einzelne von uns. (sm)
Der Bau unseres neuen Schulgebäudes schreitet zügig voran
Auch in den Ferien wird fleißig gearbeitet: Etage für Etage wächst der Neubau unserer Realschule an der Benrodestraße – und damit auch unsere Vorfreude. Ziel ist, dass der schicke Neubau im Spätsommer 2025 fertig wird. Wir sind schon sehr gespannt!
Spannende Zeiten: Unser aktuelles Schulgebäude (l.) und ein Model unsere neuen Schule (r.).
Sie sind weiß, etwa 15 bis 30 Zentimeter groß und ziemlich dünn. Manche von ihnen haben einen sehr großen Kopf, keiner von ihnen hat ein Gesicht. Und die Klasse 10d hat sie erschaffen.
Die Rede ist von den Pappmaché-Figuren, die unter Anleitung von Kunstlehrerin Frau Smielick im Kunstunterricht entstanden. Zuerst wurden die Figuren kunstvoll geformt – einzige Vorgabe war: Sie sollten die Form von Menschen haben.
Nachdem Trocknen folgte das Fotoshooting. Die weißen Figuren wurden überall in der Schule fotografiert, wurden als außergewöhnliche Besucher zum Beispiel auf dem Schulhof, auf dem Sportfeld und auf der Garderobe ins Bild gesetzt.
Ein spannendes Projekt. Und wer weiß: Wenn man ihnen gut zuhört, haben sie vielleicht eine Menge zu erzählen.
Infos zum Projekt:
Pappmaché-Figuren von George Segal In den 60er Jahren kamen sie zur Welt: George Segals Gipsfiguren. Lebensgroße Abformungen von Menschen, welche er in Environments (reale Umgebungen) setzte. Segal drückte mit seinen weißen, gesichtslosen Menschen jene Anonymität und Einsamkeit aus, die man aus der Großstadt kennt. Wer hat sich nicht schon mal -umgeben von Menschen – dennoch allein gefühlt? “Gemeinsam einsam“, das sind unsere Figuren. Sie erzählen uns von diesen Alltagsmomenten in der Schule oder beim Sport, die jeder schon mal erlebt hat.(sm)
Gelungene Premiere: Zum*Iftar – arabisch für Fastenbrechen – trafen sich Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen und Lehrkräfte abends in der geschmückten Aula
Köstliches Essen und erfrischende Getränke, fröhliches Beisammensein und informative Vorträge: Die Stufe 10 unserer Schule nutzte die Gelegenheit des Ramadan, um zum ersten Mal zum Fastenbrechen zusammenzukommen. Zu dieser gelungenen Premiere hatte jede und jeder etwas mitgebracht: Kurze Präsentationen zum Thema Fasten im muslimischen, christlichen und jüdischen Glauben für Geist und Seele und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zum gemeinsamen Essen.
Als Zeichen der Gemeinschaft und des Glaubens schrieben alle persönliche Wünsche für einander auf bunte Zettel und sammelten sie in einer Box, damit sie während des Ramadan für alle sichtbar sind. „Es ist so schön hier, die Atmosphäre ist friedlich und warmherzig“, freuten sich die Gäste. „Wir sind glücklich, dass wir das gemeinsam erleben dürfen.“
Strahlende Augen bei Schülerinnen und Schüler der Stufe 6: Sie nahmen im Februar kleine, kostbare Geschenke entgegen. Rainer Hohenstatt, Ausbildungsleiter von Bosch Security Systems GMBH NRW, überreichte den Kindern 30 Calliopes.
Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 mit Schulleiter J. Kock, R. Hohenstatt von Bosch und der stellvertretenden Schulleitern A. Winter (hintere Reihe, v.l.) im Physikraum unserer Schule
Diese kleinen, etwa handtellergroßen, sternförmigen Geschenke haben es in sich: Der Calliope mini ist ein Microcontroller, der als Lehrmittel vor allem im Physik- und Informatikunterricht eingesetzt wird. Calliopes sind wahre Programmier-Wunder.
Der Calliope mini zeigt, dass jede:r coden kann – und das mit ganz viel Spaß. Vorkenntnisse sind nicht nötig, was den Einstieg leicht macht. Ob selbstprogrammiertes Blinken oder die Programmierung selbstfahrender Roboter bis hin zur drahtlosen Verbindung ganzer Calliope-Schwärme: Es braucht nur wenige Klicks auf einem angeschlossenen Computer, um eigene Programme für den Microprozessor zu entwerfen.
Die Schüler:innen hatten viel Spaß beim Ausprobieren. Mit einem Calliope kann man z.B. Musik machen, Wetterdaten messen, Rundenzähler für Sport und Spiele erstellen und sogar ein Quiz programmieren. In Physik lassen sich CO2-Ampeln erstellen, Lichtstärken und Spannungen messen und vieles mehr. Und im Fach Informatik werden unzählige weitere Programmiermöglichkeiten erprobt. Kleines Gerät, große Wirkung! Das ist so spannend, dass die Entwicklung des Calliope mini sogar vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.
Lesen Sie hier mehr über die Kooperation der Realschule Benrath mit Bosch.
Rainer Hohenstatt hat einen wunderbaren Beruf: Er ist Chance Manager. Das heißt, er sucht und findet Möglichkeiten für die Zukunft junger Menschen und zeigt ihnen Wege, wie sie ihre Fähigkeiten in technischen Berufen einbringen und weiterentwickeln können.
Dass Herr Hohenstatt dabei noch Ausbildungsleiter von Bosch Security Systems GMBH NRW ist und Systemischer Coach, macht eine Begegnung mit ihm noch spannender. So stellten auch Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 begeistert fest: „Herr Hohenstatt hat Ahnung von Technik und weiß auch noch, wie wir ticken. Das ist toll.“
Natürlich wurde bei seinem bereits zweiten Workshop am unserer Schule geredet und gefragt, wurden Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt und viele Tipps gegeben und Kontakte geknüpft. Vor allem aber wurde getüftelt. Diesmal ging es zum einen um Sensoren, die an die Brandmeldeanlage angeschlossen wurden. Das andere Projekt drehte sich um LEDs und was man damit alles bauen kann. Die Frage der Schüler:innen „Können wir so was nicht öfter machen?“, freute den Experten Hohenstatt. Seine Antwort: „Aber sicher! Ich komme gerne wieder.“
Die 9b besuchte die Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Düsseldorf.
Wir als Klasse 9b waren am 15.01. und am 08.03.2024 in der Mahn- und Gedenkstätte in Düsseldorf. Der Besuch wirklich sehr lehrreich. Zuerst wurden wir in eine kleine Ausstellungshalle geführt. Sie war in zwei Räume aufgeteilt, in denen wir über Personen aus dieser Zeit lesen, uns Gegenstände ansehen und Sprachaufnahmen anhören konnten. Bei unserem ersten Besuch im Januar mussten wir in kleinen Gruppen einen kurzen Vortrag über Personen vorbereiten, die Sport in dieser Zeit tätigten und was für Auswirkungen der Nationalsozialismus auf sie hatte. Bei unserem zweiten Besuch im März sahen wir noch einmal die Ausstellung an. Diesmal mussten wir uns eine Person aussuchen und in kleinen Grüppchen Informationen über die Person sammeln und die Gegenstände, die wir dazu erhielten den Lebensabschnitten zuteilen. Bei der Besprechung wurden die Gegenstände dann in einen Zeitstrahl einsortiert und alles noch einmal genauer erklärt. Am Ende kam es dann – so denken wir alle empfanden es so – zu dem Highlight des Besuchs: Wir durften einen originalen Luftschutzbunker besichtigen. Richtig tief war er nicht, aber die Luft war sehr stickig. Und wir konnten uns vorstellen, dass es sehr unangenehm gewesen sein muss, dort unten viele Stunden oder Tage dort unten verbringen zu müssen. Uns wurden uns noch ein paar Details über den Bunker erzählt. Nachdem wir uns noch ein wenig umgeschaut hatten, gingen wir wieder hinauf und traten auch schon unseren Rückweg an. Von Polly und Paula
Mit den zwei Ausflügen haben wir uns ein Bild davon gemacht, wie es damals zur Zeit des Nationalsozialismus aussah. Beim ersten Besuch haben wir uns mit „Sport im Nationalsozialismus“ beschäftigt. Natürlich konnten wir uns auch in der Ausstellung umschauen. Mit den gesammelten Informationen haben wir dann zu viert eine Präsentation erstellt. Diese haben wir dann nach ca. 45min den anderen Gruppen vorgestellt. Nachdem alle Gruppen präsentiert haben, haben wir alle Themen in einem Zeitstrahl sortiert. Beim zweiten Besuch haben wir uns wieder in Vierergruppen eingeteilt und haben uns, wie beim ersten Besuch, eine Person ausgesucht, die wir präsentieren möchten. Unsere Gruppe hat sich für „Martha“ entschieden. Sie wurde damals nach Düsseldorf deportiert und musste dann in einer Glyzerinfabrik Zwangsarbeit verrichten. Nach der zweiten Gruppenarbeit haben alle ihre Ergebnisse wir beim ersten Besuch präsentiert. Das Highlight war am Ende, als wir alle zusammen in den Luftschutzkeller gegangen sind, zwei bis drei Meter unter der Erde. In diesem Keller gab es sogar eine Luftfilteranlage, woran man kurbeln musste, um frische Luft zu bekommen. Zusammenfassend können wir sagen, dass die beiden Besuche sehr informativ waren. Von Emir Alessio Massimiliano und Yassin
Bei der Ankunft wurden wir zunächst in einem großen Raum erwartet und uns wurden die wichtigsten Informationen genannt. Dann sind wir alle gemeinsam zur Ausstellung geführt worden und hatten dann zehn Minuten Zeit, um uns umzuschauen.Danach durften wir uns in Kleingruppen aufteilen und uns wurde pro Gruppe jeweils eine Box zugeordnet. In der Box war jeweils ein Bild von der Person drin, die man analysieren musste. Außerdem beinhaltete die Box verschiedene Gegenstände, die zu Lebensgeschichte der Personen passten. Die mussten wir einem Zeitstrahl zuordnen und die Analyse präsentieren. Schließlich wurden wir in den Luftschutzkeller geführt und haben viele interessante Informationen über ihn erfahren. Wir würden den Ausflug empfehlen, da dieser unser Wissen zu dem Thema gefördert hat. Außerdem war es interessant und spannend. Von Anida, Ala und Ouidad, 9b
Erfolgreiches Kommunikationstraining mit der Boston Consulting Group
Herzrasen. Schweißausbrüche. Zittrige Hände. Und der ganz dringende Wunsch, sich in Luft auflösen zu können. Jetzt sofort!!!
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a kennen, wie viele andere, diese Angst ganz genau, wenn sie einen Vortrag vor Publikum halten sollen. Ein paar schlaue oder sogar witzige Worte vor Freunden – das geht vielleicht noch. Aber je größer der Kreis der Zuhörenden wird, desto schlimmer scheint die Furcht zu werden. Auch wenn sie vor der eigenen Klasse sprechen sollen. Dann halten viele lieber den Mund.
Das, so lernte die 10a, ist genau die falsche Reaktion. Bei einem Workshop der Boston Consulting Group* zum Thema Berufsorientierung und Kommunikation erfuhren sie: Vorträge vor anderen zu halten, kann man lernen. Es gibt Techniken, die helfen, die Scheu zu verlieren, den Inhalt des Vortrags sinnvoll zu strukturieren in „Überthemen“ und „Unterthemen“ und Informationen so zu ordnen, dass die Zuhörenden interessiert bleiben. So bekommt man Sicherheit beim Sprechen vor anderen, fühlt sich mit seinem Thema wohler – und so gelingt der Vortrag.
Die Trainer:innen gaben auch Tipps zum Thema Körpersprache: Wo sollten die Hände sein, wie schaue ich meine Zuhörer an, wie sollten meine Körperhaltung und meine Mimik sein? Ist meine Stimme zu laut oder zu leise, welches ist das angemessene Sprechtempo, stimmt die Betonung? All das wurde besprochen.
Nach der Theorieteil konnten die Schüler:innen ihr erworbenes Wissen zuerst in Partnerarbeit testen, um sich anschließend vor der ganzen Klasse zu erproben. Und siehe da: Es herrschte eine entspannte, gelassene Stimmung alle hatten sichtlich Spaß bei diesem Projekt. Und die nächste Challenge rückt bereits näher: die Reden bei der Abschlussfeier …
Die Boston Consulting Group (BCG) ist eine US-amerikanische Unternehmensberatung. Sie wurde im Jahr 1963 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Boston in den USA und Büros z.B. in Düsseldorf. Mehr als 20.000 Mitarbeitende gibt es weltweit. BCG machte 11,7 Milliarden USD Umsatz (2022). Unternehmensberater:innen unterstützen Unternehmer:innen von Firmen aller Art bei Entscheidungen oder Prozessen, die im kaufmännischen, personellen oder technischen Bereich liegen. Ihre Leistung wird auch als Coaching oder Consulting bezeichnet. Fotos: BCG, Pixabay, qut
„Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen.“ Das wusste schon der chinesische Philosoph Konfuzius (551 bis 479 v. Chr.). Und das erlebten unsere Schüler:innen bei einer besonderen Pflanz-Aktion.
Im Biologie-Unterricht kann man viel über Bäume lernen. Über Samen, Wurzeln und Wasserspeicher zum Beispiel. Oder über Lebensalter, Blattbestandteile und Photosynthese. Für anderes, „praktisches Baumwissen“ muss man nach draußen gehen. Muss unter freiem Himmel echte Bäume anschauen, ihre Stämme und Äste berühren, ihren Duft riechen, das Pieksen der Nadeln spüren und das Rauschen der Blätter hören. Oder man muss selbst einen Baum pflanzen!
Genau das haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule getan. Auf einer Freifläche im Waldgebiet zwischen Ratingen-Lintorf und Ratingen-Hösel setzten sie etwa 550 kleine Bäume Stück für Stück behutsam in die Erde. Alles war perfekt von unserem Kooperationspartner SEGRO* über die Initiative PLANT-MY-TREE®* vorbereitet. Neben Handschuhen und Spaten gab es sogar Lunch-Pakete mit Backwaren, Getränken und Obst. Denn die Erfahrung zeigt: An der frischen Luft zu arbeiten macht hungrig und durstig!
Nach einer Einweisung in die Pflanzarbeit durch den örtlichen Förster ging es bei leichtem Regen (der freute besonders die jungen Bäume) voller Tatendrang ans Werk. Die Schüler:innen und Schulleiter Jens Kock betrieben „Aufforstung“, wie es in der Fachsprache heißt. Drei Stunden lang pflanzten sie Bäume an Stellen ein, auf denen vorher keine Bäume standen. Jeder einzelne Baum ist wichtig, denn, so erfuhren die Jugendlichen: Ohne Bäume kein Leben! Ein Laub- oder Nadelbaum produziert in nur einer Stunde bis zu 1.200 Liter Sauerstoff. Manche Experten sagen sogar, dass man mit dem Pflanzen von Milliarden von Bäumen die Welt retten kann! Dabei mitzuhelfen, ist eine wundervolle Aufgabe.
Am Ende der erfolgreichen Pflanzaktion legte der Forstmitarbeiter allen Teilnehmenden ans Herz, in spätestens 20 Jahren wieder hierher zu kommen: „Dann könnt ihr mit euren Kindern nachschauen, was aus euren Bäumen geworden ist.“
* SEGRO ist ein weltweit führender Industrieimmobilien-Konzern. Die Stiftung PLANT-MY-TREE® führt große Projekte für Umweltschutz und Nachhaltigkeit durch. SEGRO und PLANT-MY-TREE® haben eine Partnerschaft und führen Projekte durch, an denen sie z.B. auch Schulen teilhaben lassen.
Am 6. Februar 2024 veranstaltete die Anti-Cybermobbing-Initiative „WAKE UP!“ von O2 Telefónica eine große Schulstunde gegen Hetze und Mobbing im Netz. Zu den Besuchern gehörten auch Schüler des 9er-If-Kurses unserer Schule.
„Cybermobbing geht alle etwas an – und gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen. Wir sollten immer nett zueinander sein!“ Diese warnenden Worte des TicToc-Influencers Finnel hörten etwa 2300 Schülerinnen und Schüler, darunter auch der 9er-If-Kurs der Realschule Benrath. Über Cybermobbing, werde, so ergänzte der Web-Videoproduzent, viel zu wenig gesprochen. Umso begeisterter zeigte sich Finnel darüber, dass so viele Jugendliche zu diesem Thema zusammengekommen waren, um in Workshops und durch Interview mehr zu erfahren und sich auszutauschen.
Erik mit Sänger Chima Zain mit TicToc-Star Finnel
Der Safer Internet Day 2024 bot die perfekte Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich Rat zu holen. Denn, so zeigen Umfragen, etwa 60 Prozent aller Jugendlichen waren schon einmal von Cybermobbing betroffen. Die Veranstaltung im Telefónica-Gebäude in Düsseldorf wollte Mut machen, sich gegen den Hass im Netz stark zu machen. Anna Albrecht, Mitglied des Tagesschau-TikTok-Teams, rief dazu auf, gut auf einander zu achten. „Selbst, wenn wir Cybermobbing nur bei anderen mitbekommen, müssen wir gemeinsam dagegen vorgehen.“ Wenn Menschen im Netz durch Social Media oder Kommentar-Funktionen andere demütigten, beleidigten und fertigmachten, müsste man einander beistehen und nicht die Opferrolle einzunehmen.
Es wurde aber nicht nur gesprochen, sondern auch gesungen. Der bekannte Sänger Chima performte seinen eigens zum Thema Cybermobbing geschriebenen Song „Wake up“ und traf mit seinem Refrain die Zuhörenden mitten ins Herz: „WAKE UP! Wir trau’n uns jetzt, sind laut und schau’n nicht weg, wir lassen uns nicht unterkriegen, gemeinsam gegen Hass und Lügen!“